Schweigen ist Gold: Brüssels Omerta zu Ungarns “Ukraine-Geld- und Goldfund”

Künstlerische Darstellung /KI: Volodymyr Selenskyj zählt Geld

Die Führung der Europäischen Union schweigt eisern, als Ungarn einen Transport von 80 Millionen Euro in Bargeld und Gold in die Ukraine stoppt. Nur ihre unbeherrschtesten Gefolgsleute wie Marie-Agnes Strack-Zimmermann toben und nennen Viktor Orbán einen Verbrecher. Dabei finanziert jeder europäische Steuerzahler diese Lieferungen und dieser fragt sich zu Recht, warum in Zeiten von Sofortüberweisung und Co. Milliarden in bar und Goldbarren in die Ukraine fließen.

Von Chris Veber

Am 5. März 2026 rollten zwei gepanzerte Transporter durch Budapest. Sie kamen aus Österreich, von der Raiffeisen Bank, und sollten 40 Millionen US-Dollar, 35 Millionen Euro sowie neun Kilogramm Goldbarren in die Ukraine bringen. Ungarische Zollbeamte und Anti-Terror-Einheiten stoppten die Fahrzeuge. Sieben ukrainische Bankmitarbeiter, darunter ein früherer Geheimdienstler, wurden festgenommen. Budapest verlangt Aufklärung und spricht offen von möglichen Verbindungen zur ukrainischen Kriegsmafia. Kiew dagegen wettert von „Geiselnahme“, „Diebstahl“ und „Staatsterrorismus“.

Ungarische Behörden veröffentlichten kurz darauf Zahlen, die sprachlos machen: Allein seit Januar 2026 sind über 1,5 Milliarden Euro in bar und Gold per Panzerwagen in die Ukraine transportiert worden. Der Rubel, pardon, Euro rollt. Monat für Monat.

Jeder normale Bürger in der EU muss heute bei der Bank erklären, wofür er 5.000 Euro abhebt. Geldwäschegesetze, Meldepflichten, Überwachung. Alles im Namen der Transparenz. In die Ukraine dagegen fließen klandestin Milliarden in bar und Edelmetall, finanziert aus EU‑Geldern. In Zeiten von Instant-Banking und SEPA-Überweisungen ist Bargeld-Transport die Ausnahme. Die einzige Institution, die seit Jahrzehnten auf genau solche hohen Cash- und Goldlieferungen setzt, ist das organisierte Verbrechen.

Von den Brüsseler Eliten haben wir dazu bisher kein einziges konkretes Wort gehört. Die Europäische Kommission erklärte lapidar, sie sei sich der Berichte „bewusst“, habe aber „keine weiteren Informationen“ und könne keinen Kommentar abgeben. Keine Verurteilung Ungarns. Keine Forderung nach Transparenz. Kein Wort zu den Steuergeldern der Bürger. (Markus Lammert, Sprecher der Europäischen Kommission
sagte, als bisher einziger bekannter Kommentar: „We are aware of media reports on this issue, but at this stage we have no further information regarding the events related to the report, and I cannot provide any comments at this stage.“)

Nur die etwas unbeherrschteren Chargen der Brüsseler Freunde des Krieges lassen die Maske fallen. Die FDP-Politikerin und EU-Parlamentsabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann reagierte sofort auf den Tweet des ukrainischen Außenministers Andrii Sybiha und tobte „Orbán ist verbrecherisch. Sein Ungarn hat in der Europäischen Union nichts zu suchen.“ Auch sie verlor aber kein Wort zu den monatlich hunderten Millionen, kein Wort zu den Steuergeldern, die hier offenbar ohne jede Kontrolle verschwinden.

Jede einzelne Überweisung an die Ukraine wird letztlich von europäischen Bürgern bezahlt. Wenn diese Gelder dann in bar und Gold abtransportiert werden, statt über normale, aber nachverfolgbare Banküberweisungen zu laufen, dann muss man fragen dürfen, wo landen sie wirklich? In der ukrainischen Wirtschaft? Bei der Bevölkerung? Oder doch eher bei zwielichtigen Gestalten, von denen später vielleicht wieder gut gefüllte Koffer zurück nach Brüssel oder Berlin wandern? Die ungarischen Behörden haben nun den Vorhang gelüpft und dem staunenden Bürger einen Blick auf die Geldflüsse ermöglicht.

Das Schweigen der Brüsseler Führung zu den Vorgängen riecht verdächtig nach Absicht und System. In der organisierten Kriminalität hat dieses Schweigen übrigens einen eigenen Namen: Omerta. Wer sich nicht daran hält, stirbt. Eventuell hört man darum so wenig zum ukrainischen Gold.

Nur haben die europäischen Steuerzahler ein Recht zu erfahren, wohin ihr Geld wirklich fließt. Solange Brüssel dazu schweigt, wird der Korruptions- und Kickback-Verdacht nicht verschwinden. Wobei das Wort Verdacht angesichts der Sachlage vielleicht ein wenig zu harmlos ist.

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