Schweden: Brutale Gruppenvergewaltigung im Fake-Taxi – Rechtsstaat schaut weg

Symbolbild (C) Report24/KI

In Göteborg wurde eine junge Mutter Opfer einer geplanten, gemeinschaftlichen Vergewaltigung – und während ein Täter vergleichsweise milde davonkommt, wird der andere gleich ganz in die Psychiatrie ausgelagert. Schweden, einst Vorzeigeland der Rechtsstaatlichkeit, liefert erneut ein bedrückendes Bild.

Für Frauen wird Schweden zusehends ein höchst unsicheres Pflaster. Unzählige Fälle von Übergriffen, Vergewaltigungen und Misshandlungen sind bereits dokumentiert. Nun folgt ein weiterer Fall, der die mediale Aufmerksamkeit erregt, weil wieder einmal eine junge Mutter Opfer von importierter Gewalt wurde. Am 8. Juni des Vorjahres verlässt die Frau eine Party in Göteborg. Sie ist müde, alkoholisiert, will nur noch nach Hause. An einer ausgewiesenen Abholstelle für Fahrdienste hält ein schwarzer Mercedes mit getönten Scheiben. Zwei Männer geben sich als Taxifahrer aus. Die Frau vertraut ihnen – ein fataler Moment, der ihr Leben für immer verändern wird.

Vor Gericht schilderte sie später: “Ich war wirklich müde und wirklich betrunken. Ich habe gefragt, ob sie mich wirklich nach Hause fahren, und sie haben Ja gesagt.” Sie habe mehrfach nachgehakt, ob sie tatsächlich auf dem Weg zu ihr nach Hause seien. Die Männer bejahten es. Zunächst sei die Stimmung nicht bedrohlich gewesen. “Am Anfang war es keine schlechte Atmosphäre. Ich dachte, ich fahre nach Hause.” Doch als das Auto an der Ausfahrt zu ihrer Wohnung vorbeifuhr, kamen Zweifel auf. “Erst als sie meine Ausfahrt verpasst haben, habe ich mich gefragt, was wir eigentlich vorhaben.”

Doch da war es bereits zu spät. Statt nach Hause ging es über einen McDonald’s in Mölndal weiter Richtung Näset, südlich von Göteborg. Während der Fahrt tauschten die Männer Textnachrichten aus – unter anderem mit dem eindeutigen Stichwort “Näset”. Das Gericht wertete dies später als Beweis dafür, dass Route und Ziel im Voraus geplant waren. Die Täter sprachen zudem immer wieder in einer Sprache, die das Opfer nicht verstand.

“Der kleinere Mann war mir gegenüber ein wenig übergriffig, und sie haben miteinander in einer anderen Sprache gesprochen. Ich glaube, es war Arabisch”, sagte die Frau aus. “Sie haben viel miteinander geredet, ohne dass ich verstanden habe, was sie sagen. Ich habe es so gedeutet, dass sie darüber gesprochen haben, was sie mit mir vorhaben. Wofür sie mich benutzen wollen.”

In einem abgelegenen Waldgebiet in Askim hielt der Wagen schließlich an. Dort folgte der Satz, der die ganze Brutalität und Kaltschnäuzigkeit dieser Tat entlarvt. Laut Gerichtsakten wurde der Frau eine “Wahl” gestellt: “Du hast die Wahl: Einer nach dem anderen oder beide gleichzeitig?” Eine Wahl, die keine ist. Eingesperrt, ausgeliefert, ohne Fluchtmöglichkeit, in Todesangst. “Ich habe zugestimmt, einen nach dem anderen zu nehmen”, sagte sie später der Polizei. Was hätte sie auch sonst tun sollen?

Die Übergriffe beschrieb sie als “sehr grob”. Sie habe zudem das Gefühl gehabt, gefilmt zu werden, weshalb sie ihr Gesicht abwandte. Erniedrigung, Angst, völliger Kontrollverlust – das volle Programm. Das Bezirksgericht Göteborg ließ an der Einordnung keinen Zweifel. Die Frau sei betrunken, verängstigt und in einer besonders schutzlosen Lage gewesen. Die Situation sei zutiefst bedrohlich und demütigend gewesen. In der Urteilsbegründung heißt es unmissverständlich: “Da die Vergewaltigung von zwei Personen gemeinsam und einvernehmlich durchgeführt wurde, an einem abgeschiedenen Ort, nachdem das Opfer über längere Zeit unter ihrer Kontrolle stand und unter Umständen, die das Opfer als äußerst bedrohlich und erniedrigend wahrnehmen musste, ist die Tat als schwere Vergewaltigung einzustufen.”

Verurteilt wurde jedoch nur einer der beiden Täter – und selbst das wirkt eher wie ein symbolischer Akt. Der 42-jährige Mohammad Deeb, kuwaitischer Herkunft, seit 2010 in Schweden, erhielt fünf Jahre Haft und muss der Frau 370.000 Kronen Schmerzensgeld zahlen. Fünf Jahre für Entführung, Täuschung, gemeinschaftliche Vergewaltigung. Zum Vergleich: In Schweden sitzt man für Drogendelikte oder Steuervergehen mitunter länger. Deeb ist kein unbeschriebenes Blatt. Vorstrafen wegen Bedrohung, Körperverletzung gegen seine Ex-Frau und Gefährdung von Kindern stehen in seinem Register, bestätigt durch ein Berufungsurteil aus dem Jahr 2024. Dennoch: kein besonders hartes Urteil, keine klare sichernde Maßnahme. Deeb hat gegen das Urteil Berufung eingelegt – die Staatsanwaltschaft ebenfalls.

Noch absurder wird es beim zweiten Täter. Der 28-jährige Walid Zeidan, in Schweden geboren, Eltern aus dem Libanon, wurde bislang nicht verurteilt. Das Gericht erklärte ausdrücklich, es gebe überzeugende Beweise für seine Beteiligung an der Vergewaltigung. Und trotzdem: keine Haftstrafe. Stattdessen eine forensisch-psychiatrische Untersuchung, weil der Verdacht auf eine “schwere psychische Störung” bestehe, die eine reguläre Freiheitsstrafe verhindern könnte.

Die Beweislage ist erdrückend. Mobilfunkdaten, forensische Spuren, das Tatfahrzeug. Sein Sperma wurde auf der Kleidung des Opfers gefunden. Der Mercedes war auf seine Mutter zugelassen. Bei einer Durchsuchung fanden Ermittler Kondome, Gleitmittel, Feuchttücher, Wodka – und einen handschriftlichen Zettel mit Anweisungen. Darauf standen Sätze wie: “Sei eine Person, die nicht von einer Frau besessen werden kann.” Nun wartet man auf das Ergebnis der psychiatrischen Untersuchung. Erst danach soll über das Strafmaß entschieden werden. Oder darüber, ob überhaupt eines verhängt wird. Für das Opfer bedeutet das: erneute Unsicherheit, erneute Ohnmacht, erneute Demütigung – diesmal durch den Staat selbst.

Dieser Fall steht beispielhaft für eine Entwicklung, die seit Jahren verdrängt wird. Importierte Gewalt, frauenverachtende Milieus, organisierte Täter, die wissen, dass sie in einem weichgespülten, links-woken System auf Verständnis, Relativierung und Ausreden hoffen können.

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