Schüsse auf Synagogen: Die jüdische Gemeinde in Kanada wird angegriffen!

Symbolbild (C) Report24/KI

Mitten in der Nacht fallen Schüsse. Gleich zwei Synagogen im Großraum Toronto werden in der Nacht zu Samstag von Kugeln durchsiebt. Es ist bereits der dritte Anschlag auf ein jüdisches Gotteshaus innerhalb einer Woche. Die jüdische Gemeinde ist in Schockstarre – und die konservative Opposition rechnet gnadenlos mit dem Versagen der Regierung ab.

Es sind schockierende Bilder: Einschusslöcher in den Eingangstüren von Gotteshäusern, zersplittertes Glas, ein massives Polizeiaufgebot. In Kanada eskaliert die antisemitische Gewalt auf ein beispielloses Niveau. In der Nacht zu Samstag feuerten Unbekannte aus einem dunklen Auto heraus auf die Beth Avraham Yoseph Synagoge in Thornhill. Nur wenig später fielen Schüsse auf die Shaarei Shomayim Synagoge im Stadtteil North York. Das unfassbare Glück: Obwohl sich in einem der Gebäude noch Menschen aufhielten, wurde niemand verletzt.

Doch dies war nicht der erste solche Vorfall. Erst am Montagabend war die Temple Emanu-El Synagoge, ebenfalls in North York, Ziel eines bewaffneten Angriffs geworden. Drei Anschläge in nicht einmal einer Woche! CBC News berichtet, dass die Polizei nun mit einem Großaufgebot und mobilen Kommandoständen versucht, die jüdischen Viertel zu sichern.

Während linke Politiker wie Torontos Bürgermeisterin Olivia Chow und Premierminister Mark Carney die üblichen Phrasen absondern und von “inakzeptablen Taten” sprechen, spricht der konservative Oppositionsführer Pierre Poilievre aus, was viele denken: Der Staat versagt bei seiner wichtigsten Aufgabe – dem Schutz seiner Bürger. “Ich bin entsetzt über die Schüsse”, so Poilievre auf X. Er erklärte: “Die jüdische Gemeinde in Kanada wird angegriffen. Die Kernaufgabe der Regierung ist die Sicherheit ihrer Bevölkerung. Es ist an der Zeit, diese Gewalt ein für alle Mal zu beenden.”

Auch die stellvertretende konservative Parteichefin Melissa Lantsman rechnete laut National Post schonungslos mit der Untätigkeit der Regierung ab: “Schluss mit den ‚Das sind nicht wir‘-Erklärungen und der geheuchelten Empörung von Leuten, die ewig überrascht tun”, wütete sie. Seit Jahren werde nur geredet, während Gemeinden angegriffen werden. Sie fordert sofortige, harte Maßnahmen, darunter die Ausweisung von Agenten des iranischen Regimes und eine Taskforce gegen Hasskriminalität.

Die Polizei von Toronto und der Region York ermittelt nun mit Hochdruck, ob die Taten zusammenhängen – doch die Handschrift des Hasses ist unverkennbar. Israels Botschafter in Kanada, Iddo Moed, zeigte sich “schockiert und empört” über die feigen Angriffe, die Teil eines weltweiten, beunruhigenden Musters antisemitischer Gewalt sind. Einer Gewalt, die auch von der antisemitischen und islamfreundlichen Linken toleriert wird.

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