Peking rüstet Hunderte ausgemusterte Kampfjets zu tödlichen Drohnen um. Das Ziel ist es, Taiwans Luftabwehr in einer gigantischen Materialschlacht in die Knie zu zwingen. Es ist ein Plan, der den Westen Milliarden kosten könnte.
Die kommunistische Führung in Peking zieht derzeit ihre Lehren aus den Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten, um sich auf eine Invasion Taiwans vorzubereiten, so eine aktuelle Analyse. Mit den sich rapide verändernden Gegebenheiten auf den modernen Schlachtfeldern sind die Strategien des letzten Jahrtausends größtenteils hinfällig. Dies führt nun dazu, dass sich auch die chinesische Volksbefreiungsarmee (PLA) entsprechend anpasst.
NEW: China has stationed 200+ converted J-6 attack drones at six air bases near the Taiwan Strait five in Fujian Province and one in Guangdong Province. Designed to flood air defenses in a first-wave assault, flying like cruise missiles. Per Mitchell Institute satellite imagery. pic.twitter.com/f6Zy4fWWY8
— GeoInsider (@InsiderGeo) March 28, 2026
Satellitenaufnahmen zeigen nämlich, dass das kommunistische Regime in Peking eine gigantische Armada von Schrott-Fliegern zusammenzieht. Ihr einziger Zweck sind Tod und Zerstörung in Taiwan. Mehr als 200 ausgemusterte Kampfjets vom Typ J-6 stehen demnach auf sechs Luftwaffenstützpunkten (fünf davon in Fujian, direkt gegenüber von Taiwan) bereit. Das enthüllt eine neue Analyse des Mitchell Institute for Aerospace Studies. Die perfide Taktik der Volksbefreiungsarmee: Die alten Jets werden zu ferngesteuerten Kamikaze-Drohnen umgebaut! Diese Flugzeuge sind Mach 1,3 schnell, haben bis zu 700 Kilometer Reichweite und können mit 250 Kilogramm Sprengstoff vollgepackt werden. Doch der wahre Plan Pekings ist noch viel teuflischer. Es geht nämlich vor allem um eine gigantische Kosten-Falle!
Taiwan soll gezwungen werden, seine sündhaft teuren Abwehrraketen auf billige, unbemannte Alt-Flieger abzufeuern. Eine Patriot-Rakete (PAC-3) kostet unfassbare 3,7 Millionen US-Dollar und selbst eine heimische Tien Kung-3-Rakete schlägt mit 620.000 Dollar zu Buche. Chinas alte J-6-Jets hingegen kosten einen Spottpreis. Zwischen 1958 und 1986 baute Peking über 4.500 dieser Maschinen. Ein schier endloses Reservoir an fliegenden Bomben, das Taiwans Verteidigung einfach überwältigen soll.
Militär-Experte Jerome Brahy rechnet vor: Wenn China in einem Erstschlag 700 bis 1.000 dieser Drohnen auf Taiwan abfeuert, bräuchte die Inselrepublik bis zu 2.000 Raketen, um sie abzufangen. Das Problem ist jedoch, dass Taiwan nur 1.200 bis 1.800 solcher Abfangraketen besitzt. Die Folge wäre ein Desaster. Das Radar kann nicht zwischen einer alten J-6-Drohne und einem modernen J-16-Kampfjet unterscheiden. Hunderte Kamikaze-Jets würden durch den Abwehrschirm brechen und ihre tödliche Fracht über Taiwan abwerfen. Taiwans Verteidigung wäre innerhalb eines einzigen Tages pulverisiert.
Doch auch Chinas Wahnsinns-Plan hat einen Haken – das zeigt ein Blick auf die russische Offensive in der Ukraine. Dort blutet die russische Armee militärisch aus. Weil moderne Panzer fehlen, muss Moskau längst auf uralte T-54 und T-62 aus Sowjetzeiten zurückgreifen. Die Bestände schmelzen dahin, das Material ist oft in katastrophalem Zustand. Von einst fast 1.900 eingelagerten T-62-Panzern ist nur noch die Hälfte übrig – und die rostet vor sich hin. Genau dieses Schicksal könnte auch Xi Jinping drohen. Irgendwann ist auch der größte Schrottplatz leergefegt.
China just deployed ~200 converted J-6 attack drones to 6 air bases near the Taiwan Strait.
— AlphaBriefing (@TheAlphaBrief) March 28, 2026
These aren't fighters anymore — they're autonomous "kamikaze" drones, retrofitted to swarm Taiwan's air defenses in an opening assault. Call it what it is: a force asymmetry play.…
Die Antwort darauf, wie Taiwan überleben könnte, liegt in der Dezentralisierung. Wenn Taiwan – ähnlich wie der Iran – auf kleine, unabhängig operierende Einheiten setzt, könnte der chinesische Erstschlag ins Leere laufen. Befehle müssen an untere Ränge delegiert werden, damit die Truppen auch dann weiterkämpfen, wenn die Führungsebene ausgeschaltet ist. Zudem hat Chinas Kriegsmaschinerie eine gewaltige Schwachstelle, wie die Heritage Foundation warnt: Die Rüstungsindustrie ist extrem zentralisiert, abhängig von festen Eisenbahnstrecken und importierten Rohstoffen. Ein gezielter Schlag gegen diese Lieferketten, und Pekings Drohnen-Nachschub bricht zusammen.
Sollte das kommunistische Regime in Peking im Windschatten der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten tatsächlich versuchen, Taiwan einzunehmen, müsste das taiwanesische Militär ähnlich reagieren wie die Ukrainer und die Iraner. Nur gezielte Schläge gegen die chinesische Transport- und Militärinfrastruktur könnten die Ziele Pekings vereiteln. Doch hat die kleine Insel dafür überhaupt genügend Schlagkraft?
