Sanktions-Flop: Ölpreis explodiert – und Putins Kriegskasse quillt über!

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Während ukrainische Drohnen russische Ölhäfen in Schutt und Asche legen, passiert in Moskaus Staatskasse das genaue Gegenteil: Sie füllt sich in Rekordgeschwindigkeit! Der Grund dafür ist ein globaler Preisschock, der Wladimir Putin direkt in die Hände spielt.

Die Eskalation im Nahen Osten und die faktische Blockade der Straße von Hormus haben den Ölpreis über die magische 100-Dollar-Marke katapultiert. Ein riesiger Teil des weltweiten Angebots ist vom Markt verschwunden. Die Welt lechzt nach Öl und der russische Staatshaushalt profitiert von den aktuellen Entwicklungen. Die Einnahmen aus dem Ölgeschäft befinden sich auf dem höchsten Stand seit Jahren.

Dabei haben die Russen derzeit mit der eigenen Energie-Infrastruktur ihre Probleme. Ukrainische Drohnen haben zentrale Exporthäfen an der Ostsee (Ust-Luga und Primorsk) empfindlich getroffen. Ein erheblicher Teil der Ausfuhrkapazitäten wurde dadurch vorübergehend lahmgelegt, Verladungen mussten zeitweise komplett gestoppt werden. Eigentlich sollte dies ein Mega-Erfolg für Kiew sein, doch der enorme Preisanstieg auf den Weltmärkten gleicht die Verluste einfach aus. Russland verdient derzeit mehr Geld mit weniger Öl.

Angesichts der globalen Knappheit bei Öl und Gas lockert Washington mittlerweile die Haltung gegenüber den russischen Energieexporten. Denn auch die amerikanische Bevölkerung leidet unter den stark steigenden Spritpreisen, was der Beliebtheit der US-Regierung schadet. Auch will man Nationen wie Indien nicht verprellen und direkt in die Arme Moskaus treiben, indem man an den Sanktionen festhält und so die Versorgungssicherheit dieser Länder gefährdet.

Als Folge dieser Entwicklungen hat sich der Preis für das russische Urals-Öl dem westlichen Niveau fast komplett angeglichen. Die fetten Rabatte, die Putin einst gewähren musste, um sein Öl überhaupt noch loszuwerden, sind mittlerweile Geschichte. Doch Putins Öl-Wunder steht auf wackeligen Beinen. Denn nach den Zerstörungen an den Exporthäfen sind die Ausweichrouten über das Schwarze Meer und die Pipelines nach Asien am Limit. Wenn die zerstörten Häfen nicht schnell repariert werden und die Exportmengen weiter einbrechen, könnte sich das Blatt wenden.

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