AstraZeneca warnt: Bis 10 Prozent der Geimpften werden autoimmunkrank!

Bild: Screenshot (https://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/RHB/index.html); Gencat, CC0, via Wikimedia Commons

Ein von AstraZeneca versendeter Rote-Hand-Brief warnt davor, dass die Impfung häufig zu einer immuninduzierten Thrombozytopenie führt. Bei einem bis 10% der Geimpften bestehe somit lebenslang die Gefahr gefährlicher Blutungen im Körper. Experten befürchten, dass dieser Brief die Gefahr kleinredet.

Bei einer Thrombozytopenie finden sich im Blut zu wenig Thrombozyten. Die Blutgerinnung wird dadurch beeinflusst und es kommt im Körper vermehrt zu Blutungen und Thrombosen, die mitunter lebensgefährlich werden, wenn beispielsweise das Hirn betroffen ist. Die AstraZeneca-Impfung führt zur immuninduzierten Thrombozytopenie, was bedeutet, dass die Thrombozyten durch Antikörper zerstört werden. Im Brief von AstraZeneca heißt es:

Nach den Informationen von Experten ist davon auszugehen, dass eine der atypischen Heparin-induzierten Thrombozytopenie (aHIT) ähnliche Störung die plausibelste Hypothese darstellt, angesichts der Ähnlichkeiten sowohl beim serologischen Profil als auch bei der klinischen Symptomatik und dem Verlauf bei den betroffenen Patienten. Es wird als wahrscheinlich erachtet, dass das Syndrom, das der aHIT ähnelt, durch einen Autoantikörper mit einer hohen Bindungsaffinität zu PF4 [Plättchenfaktor 4] ausgelöst wird. Es wird vermutet, dass der Antikörper die Struktur von PF4 verändern könnte, ähnlich wie es bei aHIT gezeigt wurde. Es wurde ferner festgestellt, dass bei allen Patienten, deren Serum analysiert wurde, hohe Titer von Anti-PF4-Antikörpern beobachtet wurden, was diese Hypothese stärkt.

Die von AstraZeneca geschilderten Mechanismen wurden bereits von Wissenschaftlern der Uni Greifswald nachgewiesen.

Alle können betroffen sein

Stark erhöhte PF4-Antikörper waren bei allen Geimpften mit Thrombozytopenie-Symptomen nachweisbar. Der Biochemiker Dr. Christian Steidl gibt allerdings zu bedenken, dass Geimpfte ohne Symptome nicht auf diese Antikörper untersucht wurden: „AstraZeneca hat also keine Datenbasis für seine Schätzung, dass nur bei 1 bis 10 % der Geimpften Thrombozytopenie auftritt.“ Sprich: Es könnten viel mehr (schlimmstenfalls sogar alle) Impflinge betroffen sein.

Gefahr für Geimpfte kann stetig steigen

Auch weist er darauf hin, dass Autoimmunerkrankungen sich Jahr für Jahr verschlimmern und somit die Gefahr, die von der Thrombozytopenie ausgeht, für die Betroffenen stetig wachsen könnte: „Vielleicht haben die, die heute strahlend lächeln, weil sie die Impfung “gut vertragen haben”, nächstes Jahr Kopfschmerzen und übernächstes Jahr eine tödliche Sinusvenenthrombose.“ Generell können Autoimmunreaktionen durch unterschiedliche Reize schlagartig außer Kontrolle geraten.

Betroffene könnten Dr. Steidl zufolge möglicherweise mit immunsuppressiven Medikamenten behandelt werden müssen. Setzt man dabei beispielsweise auf TNF-alpha-Hemmer, so würde das jährliche Kosten von über 15.000 Euro pro Patient bedeuten.

AstraZeneca verspricht weitere Studien

Die einzige Reaktion AstraZenecas auf diese Erkenntnisse besteht bisher in einer Aktualisierung der Produktinformationen von Vaxzevria. Außerdem sollen weitere Studien durchgeführt werden, um das „genaue Ausmaß des Risikos zu definieren“. Von Impfstopps ist weiterhin, mit Ausnahme einiger skandinavischer Länder, keine Rede. In Norwegen hatte man vor einigen Tagen erklärt, dass der mögliche Schaden den Nutzen überwiege. Da wusste man aber noch nichts von der AstraZeneca-Warnung.

Bhakdi hatte Risiken vorausgesagt

Das Problem ist obendrein nicht auf den Impfstoff von AstraZeneca beschränkt, sondern tritt auch bei den anderen Vakzinen auf. Professor Sucharit Bhakdi hatte vor diesen Mechanismen schon vor Monaten gewarnt.

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