ÖVP-Mikl-Leitner hetzte gegen “Rechte” – doch Bürgermeister verprügelte sich selbst

Symbolbild: ÖVP-Politiker verprügelt sich selbst. Ein Sinnbild für das ganze Land. Bild: Report24.news / KI

Der ÖVP-Bürgermeister der Gemeinde Vösendorf hat in den vergangenen Jahren einige Aktionen geliefert, die man freundlich als “dubios” bezeichnen könnte. Nachdem man in der Gemeinde die Nase voll von ihm hatte, hagelte es Anzeigen gegen ihn. Mit einem vorgetäuschten Überfall versuchte er Sympathien zu gewinnen – und die graue Eminenz der ÖVP, Johanna Mikl-Leitner nutzte dies für einen Hass-Rundumschlag gegen “Rechte”. Erinnernswert ist auch die Nicht-Leistung der gekauften Systemmedien.

Kommentar von WiIlli Huber

“Die Polizei habe den Angriff bestätigt.” Unkritisch und ohne Nachfragen präsentierten die bezahlten Systemmedien im Dezember 2024 die Geschichte des Vösendorfer Bürgermeisters. Er wäre überfallen und zusammengeschlagen worden. Seine Frau präsentierte ein Tränendrüsen-Foto mit blauem Auge. Dies muss man besonders hervorheben, denn diese Medienhäuser präsentieren sich gerne als “Qualitätsmedien”. Diese Qualität würde sich durch besonders kritische Nachfragen zeigen. Nachgefragt wird in der Praxis aber immer nur bei Politikern, die sich nicht als links definieren – alle anderen sind Freiwild.

Dieses Klima wird in einer Wechselwirkung zwischen den Parteien der Einheitspartei (ÖVP, SPÖ, NEOS, Grüne) und den staatlich üppig geförderten Systemmedien geschaffen. Man spielt sich ständig den Ball zu und schafft Hass gegen “die Rechten”. Besonders hervorgetan hat sich in der Bürgermeister-Affäre die ÖVP-Landeshauptfrau Mikl-Leitner. Diese ließ sich auf sozialen Medien gleich zu einer Tirade hinreißen. Vielleicht stehen soziale Medien ja auch darum unter Radikalisierungsverdacht, weil Politiker damit nicht umgehen können und ihr eigenes Unvermögen auf andere projizieren. In diesem Screenshot sehen Sie den damaligen Rundumschlag Mikl-Leitners.

Wird sich die ÖVP-Politikerin für ihre völlig unbegründeten Vorwürfe bei irgendjemandem entschuldigen? Das ist eher nicht zu erwarten, in Österreich haben Politiker keine Kultur, zu Fehlern zu stehen und eigenes Versagen zuzugeben.

Wer sich an die unausgegorene Berichterstattung der Mainstream-Medien erinnern möchte, hier ein paar Beispiele:

Tatsächlich war der Bürgermeister zu diesem Zeitpunkt schon rechtlich auffällig gewesen. Im März 2024 berichteten dieselben Qualitätsmedien über eine Diversion in einem Rechtsstreit gegen die Kinderfreunde. Wir führen die genauen Umstände aus rechtlichen Gründen nicht näher aus.

Nun führte die Polizei den ÖVP-Mann seit geraumer Zeit nicht mehr als Opfer, sondern als Beschuldigten. Letztendlich zeigte er sich geständig. Er hatte den Überfall frei erfunden, sich die Verletzungen selbst zugefügt. Auf Facebook äußerte er sich zum Sachverhalt:

Diese Situation hat mich psychisch mehr belastet, als ich zugeben wollte und konnte. Ich habe Mittel und Wege gesucht, um mit dieser Belastung umgehen zu können, bin aber schließlich gescheitert. Ich wollte mich in eine Opferrolle bringen, in der Hoffnung, dass die persönlichen Angriffe damit endlich aufhören.

Heute ist der Tag, an dem ich mir selbst eingestehen muss, dass ich damit Grenzen überschritten und dadurch am meisten jene Menschen verletzt habe, die in dieser schweren Zeit für mich da waren. So bin ich nicht und so wollte ich auch nie sein.

Aus diesem Grund bin ich zu dem Entschluss gelangt, dass ich mir professionelle Hilfe suchen und daher mein Bürgermeisteramt zurücklegen werde.

Es scheint in den letzten Jahren immer häufiger der Fall zu sein, dass auch Spitzenpolitiker beträchtliche psychische Probleme haben. Es gibt auch kein Auswahlverfahren oder gar eine Ausbildung für das Amt eines Politikers. In der Regel werden von Parteien Menschen nominiert, welche bei den in Österreich üblichen Schweinereien ohne Nachfragen und Gegenrede mitwirken. Manche streben auch aus purem Narzissmus ein politisches Amt an, wie man noch aus dem Europa-Wahlkampf zur Genüge weiß. Insgesamt eine gefährliche Kombination, die deutlich auf den Niedergang einer Zivilisation hinweist. Eine funktionierende Demokratie würde darauf achten, nur die Besten in Führungspositionen zu setzen, wo sie dem Land und den Menschen optimal dienen können.

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