Nur ein Baum pro Gemeinde: Deutsche Umwelthilfe fordert Verzicht auf Weihnachtsbeleuchtung

Bild: freepik / ArthurHidden

Der nächste Aufruf zum Verzicht kommt von der Deutschen Umwelthilfe: keine Weihnachtsbeleuchtung in Städten und in Privathaushalten, so die neueste Forderung. Aufgrund der Energiekrise, aber auch wegen des Klimas und der Ukraine schlug der Verein eine Beleuchtungsobergrenze pro Stadt vor. Man kritisierte “private Beleuchtungsorgien” und empfahl eine Beschränkung auf einen beleuchteten Baum pro Gemeinde. So werde die diesjährige Weihnachtszeit zu einer “ganz besonderen”. Das Echo in den sozialen Netzen fällt eindeutig aus.

Die Deutsche Umwelthilfe, ein Lobbyistenverein, der regelmäßig mit unsinnigen und unverschämten Forderungen auffällt, meldet sich auch mal wieder zu Wort. „In diesem Winter sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass sowohl auf die Weihnachtsbeleuchtung in Städten, wie auch die der Häuser und Wohnungen verzichtet wird“, erklärte Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) und forderte: „Angesichts des Kriegs in der Ukraine, der Energie­knappheit, aber auch aus Gründen des Klimaschutzes sollten wir einmal innehalten.“

Er prangerte diesbezüglich den Stromverbrauch an, denn „allein die privaten Beleuchtungs­orgien verursachen pro Jahr einen Strom­verbrauch von über 600 Millionen Kilowattstunden Strom – so viel, wie eine mittlere Großstadt mit 400.000 Einwohnern im Jahr verbraucht“. Eine weitere Einsparung wäre durch den Verzicht auf Weihnachtsbeleuchtung in Städten und Gemeinden möglich. Sein Vorschlag dazu: ein beleuchteter Baum pro Gemeinde. “Hier bewusst zu verzichten, zu sparen und solidarisch zu sein, das könnte diese Weihnachtszeit sogar zu einer ganz besonderen machen“, fabulierte Resch.

Verzicht ist das Gebot der Stunde und entsprechende Vorschriften und Bevormundungen hagelt es für deutsche Bürger von allen Seiten. Der drohende Energiemangel und die explodierenden Energiepreise werden schon dafür sorgen, dass die Bürger auch an der Weihnachtsbeleuchtung sparen werden, dazu braucht es keine Forderungen von einem “Abmahnverein” – oder muss jetzt auch noch mit Klagen wegen zu vielen Weihnachtslichtern gerechnet werden? Im besten Deutschland aller Zeiten ist einfach alles möglich. In den sozialen Netzen ist das Echo derweil deutlich:

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