NDR im Genderwahn: “Eisbrechende” statt Eisbrecher

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Beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) scheint man in der Online-Redaktion Angestellte zu haben, die ganz und gar dem Genderwahn verfallen sind. Aus dem Eisbrecher “Neuwerk” machte man jedenfalls eine “Eisbrechende”. Wie viel Sprachverhunzung darf es denn sein?

Der Hass der Genderfanatiker gegen das generische Maskulinum im Plural ist mittlerweile weithin bekannt: Aus Lehrern werden Lehrende, aus Studenten Studierende und aus Forschern Forschende. Doch dann gibt es Menschen, denen das offensichtlich nicht genug ist. Ob es sich dabei einfach um einen Fauxpas handelte, oder aber um eine gezielte Provokation, ist unklar.

Denn wenn die Artikelüberschrift beim NDR Defekt: Eisbrechende “Neuwerk” muss Einsatz in der Ostsee unterbrechen lautet, stellt sich unweigerlich die Frage: Warum macht man so etwas? Mehr noch, da der Autor bzw. die Autorin des Artikels diesen Schwachsinnsgenderismus dann im Text nicht ebenso durchzieht. Der Verein Deutsche Sprache (VDS) nahm den Sender deshalb aufs Korn:

Natürlich gibt es auch Leute, die behaupten, man hätte da ja eigentlich “Die eisbrechende Neuwerk…” schreiben wollen – doch auch wenn dies grammatikalisch durchaus korrekt wäre, ist dies kein Satz, wie man ihn im allgemeinen Sprachgebrauch verwenden würde. “Der Eisbrecher Neuwerk” – oder eben die Kurzform ohne den Artikel vor dem Objekt, wie es für Headlines üblich ist – wären passend.

Oder einfach ausgedrückt: Man könnte statt “Kreislaufkollaps: Lehrer Müller muss Unterricht in Oberstufenklasse unterbrechen” auch “Kreislaufkollaps: Der Lehrer Müller muss den Unterricht in der Oberstufenklasse unterbrechen” schreiben. Ein “Kreislaufkollaps: (Der) Lehrende Müller muss (den) Unterricht in (der) Oberstufenklasse unterbrechen” wäre zwar grammatikalisch möglich, aber einfach nicht Teil des normalen Sprachgebrauchs.

Niemand weiß, was die dafür Verantwortlichen beim NRD damit bezwecken wollten – doch eines haben sie auf jeden Fall geschafft: Sie erhalten enorme Aufmerksamkeit in den sozialen Medien. Mehr noch sorgt dies vor allem für Kopfschütteln darüber, wie sehr die deutsche Sprache im Namen des Genderwahns weiter verhunzt wird.

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