Monika Gruber: Deutschland ist nicht die “Freilandpsychiatrie für den ganzen Nahen Osten”

Bild: Monika Gruber, By Foto: Stefan Brending, Lizenz: Creative Commons by-sa-3.0 de, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=37921058

Geht es nach Karl Lauterbach und seinen Kollegen in den Kartellparteien, sollen Psychotherapeuten in Deutschland sich doch bitte auf die “Behandlung” von Islamisten und kriminellen Migranten fokussieren: Anschläge sollen jetzt verhindert werden, indem Gewalttäter über ihre “Traumata” reden können – die eigene Bevölkerung kann ruhig verzichten, sie ist ohnehin nur zum Bezahlen da, so scheint’s. Kabarettistin Monika Gruber – eine der wenigen bekannten Persönlichkeiten, die im besten Deutschland unbequeme Wahrheiten ausspricht – fand bei „Schuler! Fragen, was ist“ für diesen Irrsinn klare Worte.

Ein Kommentar von Vanessa Renner

Anschlag folgt inzwischen auf Anschlag. Während das linke Spektrum sich in kuriosen Verschwörungstheorien verfängt, haben Regierende eine neue Nicht-Lösung gefunden: Statt Anschlagsverbotszonen einzurichten, sollen “Geflüchtete” (wer durch halb Europa und zig sichere Staaten nach Deutschland juckelt, “flüchtet” freilich nicht) jemanden zum Reden bekommen.

Leichter Zugang zu Psychotherapie auf Kosten der zahlenden Bevölkerung soll nun dafür sorgen, dass die Menschen in Deutschland nicht mehr am laufenden Band von Terroristen und Messermännern niedergestreckt werden. Wie naheliegend: Einmal vom Psychotherapeuten verbal in den Arm genommen, zack, weg ist die islamistische Gesinnung. Besser noch: Therapeutin und Patient müssen nur ein bisschen Händchenhalten. Das impliziert ein Symbolbild des MDR, dessen Bericht Lauterbach begeistert teilte.

Von Therapieresistenz hat man hier noch nie etwas gehört: Ausländische Gewalttäter und Islamisten gelten im besten Deutschland offensichtlich als ganz leicht formbar. Ein Therapeut (ggfs. samt Dolmetscher) löst bestimmt alle Probleme. Nur die Therapeuten fehlen.

Lauterbach erörterte gegenüber Markus Lanz, dass “Flüchtlinge” mit ihren “Traumata” gar keine psychotherapeutische Behandlung erhielten, denn man habe ja auch für „den Rest der Bevölkerung“ zu wenig Angebote in diesem Fachbereich.

Daher sollen spezielle Kapazitäten geschaffen werden: Ärzte und Psychotherapeuten sollen eine Zulassung bekommen, wenn sie ausschließlich „genau diese vulnerablen Patientinnen und Patienten“ behandeln – in der Zulassungsverordnung wird ein entsprechender “Ermächtigungstatbestand” geschaffen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung zeigte sich irritiert über diesen Vorstoß: Demnach brauche es keine neuen Ermächtigungstatbestände, sondern die bürokratischen Hürden bei der Zulassung von Therapiepraxen müssten abgebaut werden. Davon würde natürlich die Allgemeinbevölkerung profitieren, für die auch keine Therapieplätze frei sind. Aber das will man wohl nicht.

Der Vorstoß sendet angesichts der immensen Überlastung von psychiatrischen Einrichtungen und der monate- bis jahrelangen Wartezeit auf eine Psychotherapie eine bedenkliche Botschaft. Der deutsche Michel, der das ausgebeutete System durch horrende Abgaben und Beiträge am Laufen hält, darf in seiner Verzweiflung wohl ruhig vor die Hunde gehen: Spezielle Therapieplätze für Migranten aus aller Welt haben Priorität. Da der Michel tendenziell nicht mit dem Auto in Weihnachtsmärkte brettert, ist sein Leiden für die herrschende Politik möglicherweise nicht weiter von Belang? Das fragen sich inzwischen viele Menschen.

Monika Gruber: “Sind nicht die Freilandpsychiatrie für den Nahen Osten”

Die Kabarettistin Monika Gruber, die sich durch ihre klaren Statements schon in der Vergangenheit eine immense Fangemeinde aufbaute, bezog nun in der Sendung “Schuler! Fragen, was ist” auch zu diesem Thema deutlich Stellung: Es sei zwar nachvollziehbar, dass Menschen aus Kriegsgebieten traumatisiert sein können, aber Deutschland sei “weder Unicef noch sind wir die Freilandpsychiatrie für den ganzen Nahen Osten”.

Sie verwies auf den Jugoslawienkrieg, infolgedessen Anfang der 90er Jahre Hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland kamen. „Wir erinnern uns alle an die Geschichten, die die Menschen erzählt haben. Trotzdem gab es danach so was nicht. Es gab keine Autos, die in Menschenmengen gefahren sind auf dem Christkindlmarkt, es gab keine Übergriffe in Schwimmbädern, und wir brauchten dann auch keine Security. Es gab keine Gruppenvergewaltigungen, zwei davon am Tag”, so Gruber.

Im Hinblick auf diese Horrortaten konstatierte sie: “Es ist ja immer dasselbe Täterprofil. Wie vernagelt muss ich sein, um das nicht sehen zu wollen? Das ist diese Pippi-Langstrumpf-Mentalität: Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt – und im Zweifel muss die Realität dann der Ideologie angepasst werden.” Es sei aber nur eine Minderheit, die die Realität so ausblende und das genau so haben wolle.

Ihrer Ansicht nach müssen die Probleme klar benannt werden. Weder zeigt sie Verständnis für “Influencer”, die Terroristen in Schutz nehmen und Anschläge auf den zähen deutschen Winter schieben wollen, noch für die Politik, die sich wegduckt. Wenn die nächste Regierung “diese Probleme nicht irgendwie anpackt und lösen wird, dann werden die Probleme immer größer werden. Dann kommen die nächsten Anschläge, sterben die nächsten unschuldigen Menschen“.

Die positiven Kommentare in den sozialen Netzen zeigen, dass Gruber den Menschen aus der Seele spricht. Die Realität und die absurd-bunten Erzählungen der Politik klaffen inzwischen so weit auseinander, dass es für viele Bürger unerträglich geworden ist. Am Sonntag können sie im Wahllokal ein Zeichen setzen…

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