Militär-Desaster im Nahen Osten: Iran vernichtet 300-Millionen-Dollar-Radar der USA!

Symbolbild (C) Report24/KI

Die Zerstörung US-amerikanischer Radarsysteme im Nahen Osten durch iranische Raketen gefährdet die Früherkennung von Angriffen. Doch solche hochkomplexen Radaranlagen können nicht so einfach ersetzt werden. Dies erschwert jedoch die Verteidigung der Region.

Es ist ein massiver Schlag gegen die militärische Vormachtstellung der USA. Der Iran hat ein extrem wichtiges, 300 Millionen Dollar teures US-Radarsystem in Jordanien zerstört. Amerikas Raketenschutzschild im Golf gerät massiv ins Wanken! Satellitenbilder beweisen den Schock-Befund, den ein US-Regierungsvertreter nun zähneknirschend bestätigen musste: Ein hochmodernes AN/TPY-2-Radar, das Herzstück der mächtigen amerikanischen THAAD-Raketenabwehr, wurde auf der Muwaffaq Salti Air Base in Jordanien in Schutt und Asche gelegt.

“Wenn dieser iranische Schlag erfolgreich war, markiert das einen der bisher erfolgreichsten Angriffe des Irans”, warnt Ryan Brobst von der Denkfabrik Foundation for Defense of Democracies gegenüber Bloomberg. Zwar versuche das US-Militär abzuwiegeln und verweise auf andere Radarsysteme, doch die Wahrheit ist dramatisch: Die USA besitzen weltweit nur acht dieser Milliarden Dollar teuren THAAD-Systeme. Und es gibt keinen Ersatz!

„Das sind knappe strategische Ressourcen, und dieser Verlust ist ein gewaltiger Rückschlag“, schlägt Tom Karako, Raketenabwehr-Experte am Center for Strategic and International Studies, Alarm. Die US-Armee hinkt ihren eigenen Anforderungen seit über einem Jahrzehnt hinterher. “Es liegen nicht einfach irgendwelche TPY-2-Ersatzradare herum”, so Karako.

Weil das Super-Radar nun blind ist, muss die Abwehr ballistischer Raketen am Rande der Atmosphäre von den schwächeren Patriot-Systemen übernommen werden. Das Problem: Die dafür benötigten PAC-3-Abfangraketen sind ohnehin schon dramatisch knapp! Jede einzelne THAAD-Abfangrakete kostet den amerikanischen Steuerzahler rund 13 Millionen Dollar. Ein komplettes System verschlingt eine Milliarde. Und es ist nicht der erste Rückschlag: Bereits früher im Krieg wurde ein Frühwarnradar in Katar durch einen iranischen Angriff beschädigt.

Die ständigen Wellen iranischer Drohnen und ballistischer Raketen bringen die Luftverteidigung am Golf an den Rand des Kollapses. Die Angst geht um, dass die Bestände an hochmodernen Abfangraketen in Kürze komplett leergefegt sein könnten. Die Lage ist offenbar so ernst, dass das Pentagon am Freitag zu einem Krisengipfel im Weißen Haus rief. Rüstungsgiganten wie Lockheed und RTX sollen die Waffenproduktion nun im Eiltempo hochfahren. Doch die Produktion braucht ihre Zeit.

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