Massive Preisexplosionen befürchtet: Hier wird der Staat richtig Kasse machen

Wenn das Einkaufen unbezahlbar wird - Symbolbild via freepik / user25451090

„Mit jedem Tag der Hormus-Blockade werden zweistellige Inflationsraten wahrscheinlicher“, kommentiert ein Handelsexperte die drohenden Preisexplosionen, die sich auf alle Lebensbereiche auswirken werden. Den Benzinpreis-Schock spüren die Bürger schon jetzt. Gut für den gierigen Staat, denn der darf sich dank horrender Steuern über Mehreinnahmen freuen. AfD-Chefin Alice Weidel fordert ein sofortiges Gegensteuern.

Handelsexperte Gerrit Heinemann von der Hochschule Niederrhein geht bei einer anhaltenden Blockade der Straße von Hormus von Spritpreisen von bis zu 2,60 Euro pro Liter aus – schon jetzt kostet der Liter Super zeitweise schon fast 2,46 Euro. Nur wegen des Kriegs? Keineswegs – der größte Faktor sind Steuern (CO2-Abgabe, Energiesteuer, Mehrwertsteuer).

Auch beim Heizöl ist bereits ein Preis-Plus von mehr als 20 Prozent im Vergleich zu Ende Februar zu sehen. Der Gaspreis steigt ebenfalls. “Bleibt es dauerhaft so teuer, könnten die Heizkosten für Mieter um 50 bis 100 Euro/Monat steigen”, warnt die Bild und verbreitet die Empfehlung des Mieterbunds, für etwaige Nachzahlungen schon einmal Geld zu sparen.

Steigende Energie- und Transportkosten führen zwangsweise zu Preisschocks in allen Lebensbereichen. Jeder Einkauf wird noch teurer. Die ohnehin strauchelnde Wirtschaft wird noch stärker belastet.

Für den Staat ist das ein gefundenes Fressen: Über die Steuern beschert die Krise der Staatskasse deutliche Mehreinnahmen. AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel fordert ein sofortiges Gegensteuern: Nicht nur der Iran-Krieg, sondern auch die “dümmste Energiepolitik der Welt” lasse Sprit- und Gaspreise explodieren. “Damit Bürger und Unternehmen schnell entlastet werden: CO2-Abgabe weg und Energiesteuern runter!”, so Weidels Aufruf in Richtung Bundesregierung.

In dieselbe Kerbe schlägt der AfD-Bundestagsabgeordnete Marc Bernhard, Mitglied im Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Energie: „Als AfD-Fraktion erwarten wir von der Bundesregierung, dass sie angesichts des Iran-Krieges die seit Jahren kriselnde deutsche Wirtschaft vor dem Absturz schützt. Um eine katastrophale Wirtschaftskrise und Massenarbeitslosigkeit zu verhindern, ist jetzt Handeln gefragt. Um die Wirtschaft zu unterstützen, reichen warme Worte des Bundeskanzlers nicht aus: Jetzt muss die Bundesregierung die CO2-Steuern mindestens vorübergehend aussetzen.“

AfD-Politiker und EU-Parlamentarier Alexander Jungbluth fasst die Misere auf X zusammen und weist darauf hin, dass die CO2-Steuer vollständig abgeschafft werden müsse.

Doch ob die Bundesregierung auf die klingelnde Staatskasse verzichten will? Von den vollmundigen CDU-Versprechungen vor der Wahl, man wolle Ausgaben reduzieren, statt Schulden anzuhäufen und die Bürger immer weiter auszupressen, ist bekanntlich nichts übrig. Irgendwo muss das Geld für die ganze Welt eben herkommen…

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