Lügenvorwurf gegen Dr. Belakowitsch: Miese Mainstream-Kampagne gegen Ungeimpfte

Bild: Fotografie Alois Endl

Es ist nicht neu, dass der linkslastige Medienmainstream nur eine Meinung zulässt. Dazu brauchten wir keine Corona-Krise erleben, solche Entwicklungen gibt es seit Jahrzehnten. Es geht um Deutungshoheit, die Macht der Worte. Andere Ansichten müssen verboten und ausgelöscht werden, das ist das Selbstverständnis vieler Redakteure. Faktum ist, dass Frau Dr. Belakowitsch bei ihrer Rede auf der Demo vom 4. Dezember die verifizierbare Wahrheit gesagt hat – und sich dafür nun „Lügnerin“ schimpfen lassen muss.

Was ist passiert? Frau Dr. Belakowitsch , seit langen Jahren erfahren als Medizinerin und Gesundheitspolitikerin, trat auf einer der zahlreichen Kundgebungen am 4. Dezember in Wien auf. Dort erklärte sie, „welche Patienten es sind, die unsere Krankenhäuser zu Hauf füllen. Das sind nämlich nicht die bösen Ungeimpften. Oh nein, das sind ganz, ganz viele Geimpfte, die auf Grund eines Impfschadens behandelt werden müssen. Davon hört und sieht man in den Medien überhaupt gar nichts.“

Nahezu alle Mainstream-Medien zitieren einen Twitter-Accounts einer linksradikalen Denunziationsgruppe. Offenbar hat ein regierungstreuer Politagitator die Rede aufgezeichnet um nun nachträglich zur Spaltung der Bevölkerung beizutragen.

Anmerkung, 16:00 Ein Leser hat uns darauf hingewiesen, dass es im Ausschnitt der Rede von Frau Belakowitsch primär um Impfschäden geht und nicht wie von uns in weiterer Folge mit zahlrechen Gegenbeweisen belegt um Impfdurchbrüche. Freilich hat Frau Belakowitsch in Ihrer Rede zahlreiche Themen und Ungereimtheiten rund um die Pandemie und die Impfung angesprochen, doch bezieht man sich nur auf den kurzen Ausschnitt, ist der Einwurf korrekt, deshalb ergänzen wir gerne:

Zahlen zu Impfschäden sind speziell aus Österreich von Ärzten und Krankenhäusern nicht auf direktem Weg zu bekommen. Wir haben bereits zahlreiche Interviews mit Menschen aus Gesundheitsberufen geführt, aus denen klar hervorgeht, dass den Ärzten die Problematik zwar bewusst ist und ganz konkret auf Impfschäden wie Thrombosen untersucht wird, kaum jemand aber wagt es, einen Zusammenhang mit der Impfkampagne zu vermuten. Das ist auch logisch, wenn man die Drohungen der Ärztekammer gegenüber Abweichlern kennt: Wer nicht die vorgeschriebene Meinung vertritt, wird durch Entzug der Approbation existenziell vernichtet. Dies verhindert allerdings einen ordentlichen Umgang mit den Impfstoffen, eine effektive Patientenaufklärung und eine objektive Risiko/Nutzeneinschätzung.

Hunderttausende bis Millionen Impfschäden gemeldet – und das sind nur wenige Prozent

Dass der regierungshörige Mainstream und seine linksextremen Wurmfortsätze hier nun frech feixen und gegen Frau Belakowitsch hetzen, ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Über die große Zahl an Impfschäden, schweren Impfschäden und sogar Todesfällen geben die großen Datenbanken in Europa (EMA), der WHO (Vigi) und den USA (VAERS) Auskunft. Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, nun alle Erkenntnisse aus diesen Datenbanken, welche zwischen 1 und 10% der Nebenwirkungs-Verdachtsfälle enthalten, zu behandeln. Wer sich dafür interessiert, dem sei beispielsweise diese Telegram-Gruppe empfohlen.

Drei Beispiele:

  • Gemeldete Herzmuskelentzündungen in zeitlicher Nähe zur Impfung, Stand 4.12.2021: EMA-Datenbank 8.292; WHO-Datenbank: 13.371; VAERS-Datenbank: 7.879.
  • Gemeldete Todesfälle in zeitlicher Nähe zur Impfung, Stand 4.12.2021: EMA-Datenbank: 18.593; WHO-Datenbank: 14.903; VAERS-Datenbank: 19.675.
  • Gemeldete Nebenwirkungen in zeitlicher Nähe zur Impfung, Stand 4.12.2021: EMA-Datenbank: 1.228.743; WHO-Datenbank: 2.642.138; VAERS-Datenbank: 932.924.

Dabei ist nicht auszuschließen, dass einzelne Vorfälle in mehreren Datenbanken doppelt erfasst wurden. Die meisten Fälle traten nach dem Impfstoff von Pfizer/Biontech auf. Dass es keine medizinische Evidenz für Impfschäden gäbe, wie die Ärztekammer in ihrem wütenden Pressestatement betont, dürfte so nicht ganz stimmen.

Mainstream kann die Wahrheit nicht ertragen

Dass es Impfschäden und Impfdurchbrüche gibt sind offenbar Wahrheiten, die der Mainstream nicht ertragen kann. Dabei findet man es auch nicht verwunderlich, dass die letzten verfügbaren Zahlen der AGES sehr wohl darauf hinwiesen, dass sich die Spitäler mit geimpften Covid-Kranken füllen. Dann stellte man die diesbezügliche Berichterstattung ein – warum wohl? Doch es gibt zum Glück auch Nachrichten aus anderen Nationen – und nachdem die Genetik der Bevölkerung sehr ähnlich ist, muss man davon ausgehen, dass die Unterschiede bei vergleichbaren Impfquoten nur gering sind. Der wöchentliche Lagebericht des RKI zeigt beispielsweise, dass bei Menschen über 60 Jahren sogar schon mehr Personen mit Impfdurchbruch hospitalisiert sind als Ungeimpfte, nämlich 60,5%. In Großbritannien sieht die Lage noch fataler aus:

In Deutschland wird offen zugegeben, dass bei den älteren Menschen mittlerweile mehr Hospitalisierungen nach Impfdurchbrüchen notwendig sind als bei Ungeimpften. Quelle: MDR Wissen

Verzweifelte statistische Tricks von AGES und Mainstream

Hinzu kommen zahlreiche statistiksche Tricks, um die Zahlen dem Narrativ anzupassen. In der Übersicht zu Impfdurchbrüchen der Ages vom 17. November 2021 steht beispielsweise:

Eine Infektion mit SARS-CoV-2 nach einer COVID-19-Impfung, ohne klinische Symptomatik, wird derzeit nicht als Impfdurchbruch klassifiziert, da die aktuell zugelassenen COVID-19-Impfstoffe zur Verhinderung der Erkrankung an der SARS-CoV-2-Infektion entwickelt wurden.

Ebendort werden auch verschiedene andere unseriöse Spielchen angestellt, wie die Anzahl der von Impfdurchbrüchen betroffenen Menschen mit der Zahl der Geimpften zu vergleichen. Dies ist deshalb unseriös, weil ja nicht die gesamte Bevölkerung zeitgleich dem Virus ausgesetzt wird oder wurde – wenn 95% der Bevölkerung z.B. nicht mit dem Virus konfrontiert wird, kann man diese 95% nicht als Beleg für eine Wirksamkeit der Impfungen heranziehen. Welchen Sinn es ergeben soll, dass man die Zahlen in Österreich einfach verschweigt oder irreführend darstellt, weiß man wohl nur in der hohen Politik. Es gibt absolut keinen Grund um anzunehmen, dass es sich mit Impfdurchbrüchen hierzulande anders verhält als in Großbritannien und Deutschland. Darauf weisen auch aktuelle Headlines in regierungstreuen Medien hin: Heute – Zwölf von 20 Corona-Toten in NÖ waren geimpft

Ärztekammer verhält sich wiederholt völlig unredlich

Das demokratiefeindliche Verhalten der Ärtzekammer in Österreich könnte inzwischen bereits Bücher füllen. Ausgerechnet diese Institution wirft Frau Dr. Belakowitsch Lügen und Fake News vor (hier zitiert im linken Online-Portal ZackZack).

ÖVP-Klubobmann August Wöginger, Grünen-Klubchefin Sigrid Maurer, SPÖ-Vizeklubchef Jörg Leichtfried und NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger zeigten sich fassungslos. Mit einer Partei, die bereit sei, offen zu lügen, sei es schwer zusammenzuarbeiten, “aber unsere Hand ist ausgestreckt”, sagte Maurer.

Tatsächlich hat Frau Dr. Belakowitsch nicht gelogen, über die flexible Haltung der Gegenseite zum Thema Fakten und Wahrheit könnte man aber durchaus nachdenken. Der wörtliche Vorwurf der „Lüge“ ist übrigens klagbar und es bleibt zu hoffen, dass die bösartigen Unterstellungen des Mainstreams nicht ungestraft bleiben.

Man darf im Informations-Krieg niemandem blind vertrauen

Sehr gefährlich ist es übrigens für Politiker, aber auch für alle Menschen im Widerstand, wenn man sich blind auf Publikationen von Alternativen Medien verlässt. Leider erfüllen nicht alle diese Medien die notwendigen Qualitätsstandards, verfügen nicht über qualifiziertes Personal oder verzichten auf Check und Re-Check. Das ist ja auch bequem, denn wer die Wahrheit sucht und auch noch ausspricht, braucht ein schnelles Pferd. Wir müssen uns beispielsweise von der Gefolgschaft des mutmaßlichen Psychosekten-Führers Dr. Noack beschimpfen lassen, weil wir die Verschwörungstheorien um seinen Tod untersuchen und nicht jede – völlig unplausible – Aussage dazu ohne Überprüfung glauben wollen.

Immer wieder Fake-News auch in Alternativmedien

Für Menschen mit Allgemeinbildung sind manche Nachrichten in Alternativmedien allerdings erschreckend falsch und schädlich für den Widerstand. So verbreitete beispielsweise der Wochenblick jüngst die Falschdarstellung, bei Covid-Toten habe man festgestellt, dass Lympozyten die Aorta befallen haben. Das ist ungefähr so klug wie die Aussage, dass Sauerstoff die Atmosphäre befallen hat. Richtig ist, dass im Blut gesunder Menschen ein gewisser Anteil an Lymphozyten vorhanden sein muss. Auffällig kann sein, wenn besonders viele oder auch besonders wenige auftreten – aber das wurde dort eben nicht vermittelt.

Prüfen Sie ausnahmslos alles selbst – wir können uns keine Fehler leisten

Im selben Artikel behauptete man, dass die Covid-Impfung direkt in die Zelle gespritzt werden könne, was zu Problemen führt. Eine Zelle ist freilich viel zu klein, um direktes Ziel einer Impfnadel zu werden. Würde man ein Impfserum in eine Zelle spritzen, würde diese natürlich sofort zerreißen, denn sie ist um ein Vielfaches kleiner und kann diese Masse nicht aufnehmen. Gegenüber freundschaftlichen Hinweisen, Fehler zu korrigieren, ist man dort komplett beratungsresistent. Der Schaden, der dadurch im Widerstand angerichtet wird, ist enorm und in Zeiten wie diesen kaum gutzumachen.

Deshalb wiederholen wir unsere Aufforderung nochmals, denn sie ist jetzt wichtiger denn je: Vertrauen Sie niemandem blind, auch uns nicht. Denken Sie über die Dinge nach, die sie lesen: Sind sie plausibel? Folgen Sie Quellenangaben, prüfen Sie selbst. Wenn Sie in einem Gespräch Argumente benutzen, wie wir sie gerade aufgezählt haben, machen Sie sich lächerlich und unglaubwürdig – und das darf in der ernsten Situation, in der wir momentan stecken, niemals passieren.

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