Leak enthüllt Putschfantasien: EU-Funktionäre wollten Orbán stürzen

(C) Report24/KI

Viktor Orbán steht den Brüsseler Eurokraten im Weg, weil er die nationale Souveränität nicht als Verhandlungsmasse betrachtet. Ein linker EU-Funktionär arbeitet bereits seit 2019 an konkreten Plänen, um über die EU-Ebene “Widerstand gegen das Orbán-Regime zu organisieren”.

Der ungarische Premierminister, Viktor Orbán, steht für eine souveränistische Politik, die wichtige nationale Kernkompetenzen nicht an den Brüsseler Machtapparat abgeben will. Ein Europa der Nationen und Vaterländer statt einer zentralistischen EUdSSR – so wie es auch die meisten Ungarn selbst wollen – ist sein Ziel. Doch dies wird von den linken und zentristischen EU-Fanatikern mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft. Denn Brüssel soll noch mehr Macht und Einfluss erhalten, als es ohnehin schon hat.

Geleakte Dokumente, die das Investigativ-Portal “The Greyzone” erhalten hat, belegen, dass Márton Benedek, ein EU-Funktionär aus dem Apparat für Migration und Inneres (vielleicht träfe die Bezeichnung “EU-Umvolkungsagentur” für die Behörde besser zu) in einem Projektpapier die Proteste gegen ein unpopuläres Arbeitsgesetz dazu nutzen wollte, eine dauerhafte Koordinationsstruktur zur Bündelung oppositioneller Kräfte aufzubauen und die Bildung einer Art Schattenregierung gegen Orbán voranzutreiben.

Benedek wollte Gewerkschaften, NGOs und politische Aktivisten zu einem geschlossenen Machtinstrument verschmelzen. Passenderweise beteiligten sich an diesem sogenannten Koordinationsforum auch mehrere NGOs, die Teil des Netzwerks von George Soros sind. Eine gezielte von Brüssel aus koordinierte Regime-Change-Aktion gegen einen demokratisch gewählten Regierungschef also – Auslandsfinanzierung inklusive.

Und der Grund dafür? Ungarn verweigert die Abschaffung nationaler Vetorechte, bremst die unkontrollierte EU-Erweiterung, trägt den Überfremdungskurs Brüssels nicht mit und stellt sich gegen den Dauerkriegskurs in der Ukraine. Genau diese Positionen machen Budapest zum Störfaktor für die Brüsseler Eurokraten.

Interessant ist dabei auch, dass Benedek selbst versuchte, sich seit 2012 politisch in Ungarn einzubringen und eine eigene (erfolglose) linksliberale Anti-Orbán-Partei namens “Együtt” (“Gemeinsam”) mitzugründen. Mit der erst im Jahr 2020 erfolgten Gründung der linken Tisza-Partei des dubiosen Péter Magyar (woher stammt eigentlich das Geld für dessen Kampagnen?) scheint der Coup gelungen zu sein. Und ganz plötzlich, ab dem Jahr 2024 ist die Tisza-Partei auf einmal ein politischer Top-Player? Wie kommt das? Denn das Programm der Partei bleibt nämlich schwammig, während der Rest voll auf EU-Kurs ist: Euro-Einfühung, eine tiefere “Integration” in die EU und die volle Unterstützung des Hardliner-Kurses in Bezug auf die Ukraine inklusive.

Am Ende scheint Magyars Tisza-Partei lediglich einem Zweck zu dienen: Viktor Orbán zu stürzen und Ungarn in einen Marionettenstaat der Brüsseler Eurokraten zu verwandeln. Geht Benedeks Plan am Ende vielleicht doch noch auf?

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