Kurden-Kommunistenfest in Wien: Wenig Masken, kein Abstand, Schlägereien

Bilder: Screenshots von Twitter

Der Medien-Mainstream hält sich eisern an ein ungeschriebenes Gebot: Zu Zeiten der angeblichen Corona-Pandemie wird ausschließlich über Veranstaltungen von Maßnahmengegnern berichtet. Dass sich am Sonntag am Stephansplatz hunderte kurdische Kommunisten trafen, ihre Fahnen schwangen und zu lauter Musik bei offenem Feuer tanzten, wird ausgeblendet. Man will die Öffentlichkeit ja nicht verunsichern. Letztendlich prügelte man noch auf Homosexuelle ein. Alles kein Grund für Berichterstattung in ORF und Konsorten.

Das passt nicht ins Weltbild der Systemmedien, deshalb blendet man es aus. Am Nachmittag und Abend des vergangenen Sonntag feierten hunderte kurdische Kommunisten im Bereich des Wiener Stephansplatzes eine riesige Party. Ethno-Tänze, laute Musik, offenes Feuer. Alles Dinge, die bei „bösen“ Regierungskritikern bei allen Medien zwischen Wien und New York zu Schnappatmung und Nachrichtenfeuerwerken geführt hätten. Kurdische Kommunisten dürfen das. Geht es nach den Systemmedien, waren sie gar nicht dort – denn was nicht berichtet wird, ist wohl auch nie passiert.

Politischer Aktionismus, Hausfriedensbruch …

Die bunten Lieblinge des Mainstreams hopsten aber nicht nur ausgelassen, mit wenig Masken und keinerlei Abstand über den Platz, sie erstiegen auch die Gerüste von Baustellen, hissten Großplakate und veranstalteten Aktionismus und beklebten zahlreiche Flächen mit politischen Botschaften. Hätten das beispielsweise die Identitären gemacht, wären sie wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung in Untersuchungshaft. Gegen diese wurde im Dezember tagelang gehetzt als wären sie Schwerverbrecher, weil sie im Rahmen einer Aktion die Europafahne vor der ÖVP-Zentrale mit ihrem eigenen Banner ausgetauscht hatten, ohne dabei irgendeine Sachbeschädigung zu verüben. Dabei stehen viele Kurdenorganisationen in Österreich traditionell dem Terrorismus sehr nahe.

Die von ÖVP Innenminister Nehammer zu Prügeltruppen degradierte Polizei sah weder in den Verstößen gegen die Covid-Verordnungen einen Grund zum Eingreifen, noch beim ersichtlichen Hausfriedensbruch. Ein solcher war hingegen ein mehrtägiges nationales Drama, als friedliche Corona-Maßnahmengegner zuletzt durch einen Innenhof der Polizeigewalt entfliehen wollten.

Übergriffe auf Homo-Aktivisten

Letztendlich prügelten die toleranten, international solidarischen Kommunisten noch auf ein versprengtes Grüppchen von Homosexuellen-Aktivisten ein, welche auch irgendwie dazugehören wollten. Dies führte zum bis dahin einzigen Polizeieinsatz des Abends – freilich ohne Verhaftungen. Nur bei einer nicht näher definierten Amtshandlung wollte ein fremdländischer Halbstarker auf einen Polizisten losgehen, was zu seiner vorläufigen Festnahme führte. Die Doppelmoral in der Berichterstattung und in den polizeilichen Maßnahmen wird auch hier wieder einmal überdeutlich.

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