John Cleese ist in Großbritannien eine Ikone – verantwortlich für „Monty Python“, „Das Leben des Brian“ oder „Ein Fisch namens Wanda“. Nun warnt er vor Islamisierung und verteidigt das christliche Erbe seiner Nation.
Eric Angerer
Der berühmte Schauspieler und Drehbuchautor kritisiert auf X immer wieder die schleichende Islamisierung des Landes. Diesen Monat schrieb er, dass Großbritannien auf tiefster Ebene von christlichen Werten geprägt sei und warnte vor zunehmendem muslimischem Einfluss im Vereinigten Königreich.
„Trotz der vielen Fehler der Kirchen“, schrieb Cleese, „wurden die Briten jahrhundertelang von den Lehren Christi beeinflusst. Wenn diese Werte durch islamische ersetzt werden, wird es nicht mehr Großbritannien sein.“
Cleeses Beitrag war eine Reaktion auf ein Video von Susan Hall, einer führenden Vertreterin der Konservativen Fraktion in der Londoner Stadtverordnetenversammlung. Sie erklärte, Großbritanniens Status als christliches Land müsse bewahrt werden und warnte vor der Grünen Partei, die, sollte sie an die Macht kommen, Berichten zufolge plant, die anglikanische Kirche als Staatskirche Großbritanniens abzuschaffen.
Dies geschieht zudem vor dem Hintergrund einer neuen Definition von „Islamophobie“ durch die britische Regierung, die sie nun als „antimuslimische Feindseligkeit“ bezeichnet.
Die Regierung definiert Islamophobie unter anderem als „die vorurteilsbehaftete Stereotypisierung von Muslimen oder Menschen, die als Muslime wahrgenommen werden, unter anderem aufgrund ihrer ethnischen oder rassischen Herkunft oder ihres Aussehens, und die Behandlung dieser Personen als Kollektiv mit festen und negativen Merkmalen, mit der Absicht, Hass gegen sie zu schüren, ungeachtet ihrer tatsächlichen Meinungen, Überzeugungen oder Handlungen als Einzelpersonen.“
Warum fürchten wir nur den Islam, nicht aber andere Religionen?
Kritiker argumentieren, die Definition sei zu weit gefasst und werde die Meinungsfreiheit einschränken. Cleese repostete zum Thema der angeblichen „Islamophobie“ folgendes Statement mit dem Titel „Why do we only fear Islam, not other religions?“:
Why do we only fear ISLAM
— 🏛 🌹PeriklestheGREAT 🌹 🏛 "Vox Populi, Vox Dei" (@PeriklesGREAT) March 25, 2026
not other religions ? pic.twitter.com/uv2qAaeBkV
In einem anderen X-Post zitiert Cleese folgenden Bericht aus einer Grundschule in Lincolnshire:
„Heilige Scheiße! Eine Grundschule in Großbritannien zwang Kinder zu islamischen Gebeten. Die Schule steht unter Schutz, da sie mit negativen Reaktionen rechnet, und darf daher nicht namentlich genannt werden. Sie befindet sich in Lincolnshire. ‚Wir haben gestern zu Allah gebetet‘, sagte ein siebenjähriges Mädchen zu ihrem Vater. Den Kindern wurde zunächst ein Video gezeigt, das ihnen erklärte, wie man richtig kniend und mit gesenktem Kopf betet, bevor sie es selbst ausprobierten. Der Vorfall kam ans Licht, nachdem empörte Eltern Anzeige bei der Polizei von Lincolnshire erstattet hatten. Absolut schändlich!“
🚨HOLY SH*T – A PRIMARY SCHOOL FORCED CHILDREN TO DO ISLAMIC PRAYERS IN UK
— Basil the Great (@BasilTheGreat) March 25, 2026
The school is being PROTECTED for fear of backlash and can't be named but is based in Lincolnshire
"WE DID PRAYERS TO ALLAH YESTERDAY" – One 7 year old girl told her Father
Children were shown a… pic.twitter.com/dh4E4BCmKy
Cleese schrieb dazu: Auf welche Weise werden britische Kinder diesem außerordentlich aggressiven Glaubenssystem unterworfen? Wer übernimmt dafür die Verantwortung?
Mit seinem Auftreten gegen die Islamisierung Großbritanniens ist Cleese eine wichtige Stimme, einer der wenigen prominenten Künstler, die in dieser Frage den Mund aufbekommen. Allerdings ist Cleese nicht in allen Fragen kritisch. Er beteiligt sich beispielsweise am billigen Trump-Bashing des Mainstreams.
