Klimaalarmismus fehlgeschlagen: Wo bleibt die eisfreie Arktis?

Bild: freepik / jannoon028

Vor nunmehr 15 Jahren, im Jahr 2007, warnten US-Wissenschaftler davor, dass die Arktis bis zum Jahr 2013 zumindest im Sommer eisfrei sein werde. Doch daraus wurde nichts. Bis heute ist immer noch ausreichend Eis da.

Im Dezember 2007 publizierte die eigentlich renommierte BBC einen Artikel, in dem US-Wissenschaftler auf Basis von “Modellrechnungen” behaupteten, dass die arktischen Polargewässer bis zum Jahr 2013 im Sommer eisfrei sein würden. Mit dramatischen Worten erklärte Professor Wieslaw Maslowski damals gegenüber dem britischen Sender:

“Unsere Projektion für 2013 für die Eisabnahme im Sommer berücksichtigt nicht die letzten beiden Minima von 2005 und 2007”, erklärte der Forscher von der Naval Postgraduate School in Monterey, Kalifornien, gegenüber der BBC. “In Anbetracht dieser Tatsache kann man also argumentieren, dass unsere Prognose für 2013 vielleicht schon zu konservativ ist.”

Dabei haben die Wissenschaftler Supercomputer verwendet und diese mit den Daten von 1979 bis 2004 gefüttert – in der Annahme, dass der Trend sich auch in Zukunft fortsetzt. Doch da das globale Klima eine komplexe Angelegenheit ist, wo Milchmädchenrechnungen nicht funktionieren (auch wenn diese von Supercomputern durchgeführt werden), hat sich die Prognose der Klimaalarmisten nicht bewahrheitet. Und das, obwohl die BBC den Professor und dessen Forschergruppe über alle Maßen lobte, weil diese dafür bekannt seien, Daten vor allen anderen Forschergruppen zu modellieren.

Wie wir schon vor Wochen berichteten, hat die arktische Eisdecke wieder deutlich zugelegt und auch aus Grönland gibt es diesbezüglich gute Nachrichten: Nach mehreren vergleichsweise schlechten Jahren scheint sich das arktische Eis wieder zu erholen. Eine eisfreie Arktis gab es weder 2013 und auch heute, im Jahr 2022, gibt es keine Anzeichen dafür. Wie es in zehn oder in zwanzig Jahren aussieht? Das weiß niemand. Und wie man anhand des BBC-Berichts aus dem Jahr 2007 sieht, kann man sich diesbezüglich auch nicht auf Computermodelle verlassen.

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