Der heutige Tag sollte ein Feiertag für ein freies, selbstbestimmtes und friedliches Österreich sein: Doch die österreichische Bundesregierung habe dieses Erbe ruiniert, prangert FPÖ-Chef Herbert Kickl in einer Videobotschaft anlässlich des heutigen Nationalfeiertags an. Er warnt vor dem Ausverkauf der österreichischen Neutralität und fordert einen Systemwechsel.
Anlässlich des heutigen Nationalfeiertags übt FPÖ-Bundesparteiobmann und Klubobmann NAbg. Herbert Kickl in einer Videoansprache scharfe Kritik an der Bundesregierung: Er attestiert den Systemparteien einen Verrat an der österreichischen Neutralität. Kickl beschreibt den 26. Oktober als Geburtsstunde eines Versprechens für Frieden, Selbstbestimmung und einen eigenständigen Weg, das Generationen von Österreichern Wohlstand und Sicherheit garantiert habe. Doch dieses historische Erbe werde von der aktuellen Verlierer-Koalition und ihren Vorgängern systematisch zerstört:
„Der 26. Oktober sollte ein Feiertag für ein freies, selbstbestimmtes und friedliches Österreich sein. Doch die Systemparteien haben dieses Erbe ruiniert. Jahrzehntelang hat uns die Neutralität Wohlstand und Sicherheit garantiert und uns zu einem international anerkannten Friedensstifter gemacht. Heute degradieren uns ÖVP, SPÖ und NEOS zu willenlosen Handlangern fremder Interessen und zerstören damit das Fundament unserer Republik“, so Kickl.
Scharfe Kritik übt er an der NEOS-Außenministerin Meinl-Reisinger, die mit Duldung der ÖVP den Ausverkauf der Souveränität vorantreibe: „Wenn sie von Solidarität statt Neutralität spricht, meint sie in Wahrheit blinden Gehorsam gegenüber Brüssel. Ihr Ziel ist eine europäische Armee, das Ende unseres Veto-Rechts und das Hineinziehen in fremde Kriege. Der Marschbefehl kommt von Leuten wie Ursula von der Leyen, und die Österreicher sollen nur noch parieren. Das ist ein Anschlag auf unsere Selbstbestimmung!“, warnt der Freiheitliche.
Das Hineinziehen in den Wirtschaftskrieg durch die Sanktionen sieht Kickl nur als weiteren Schritt in diese Richtung: „Der Frieden und unsere Selbstbestimmung werden auf dem Altar des Brüsseler Großmachtgehabes geopfert. Mit den Sanktionen hat man uns bereits in einen Wirtschaftskrieg hineingezogen, der unseren Wohlstand vernichtet. Das alles dient nur einem Ziel: den sogenannten ‚Vereinigten Staaten von Europa‘, in denen Österreich nur noch ein befehlsempfangendes Bundesland ohne eigene Stimme ist.“
Der FPÖ-Bundesparteiobmann mahnt jedoch an, dass sich die Bevölkerung diesen Angriff auf die Heimat nicht gefallen lassen werde. „Die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung lehnt diesen Verrat an unserer Heimat entschieden ab“, so Kickl. Und weiter: „Wir lassen uns unsere Freiheit und unsere Souveränität nicht nehmen. Deshalb ist dieser Nationalfeiertag ein Tag des Aufbruchs. Die Antwort auf die Arroganz der selbsternannten Eliten kann nur ein Systemwechsel sein – mit einer von den Freiheitlichen angeführten Regierung, die die katastrophalen Fehler dieser Verlierer-Ampel korrigiert und den Willen der Bevölkerung wieder zum Maßstab allen Handelns macht. Wir haben es in der Hand, bei der nächsten Wahl für ein freies und neutrales Österreich zu sorgen!“