IWF: Deutschland ist auf dem Weg zur Schuldenkrise

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Der Druck auf den deutschen Staatshaushalt wächst und wächst. Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) könnte die Lage bereits im Jahr 2035 kritisch werden. Doch in Berlin hat man offensichtlich andere Sorgen als die finanzielle Zukunft des Landes.

Die Entwicklung der deutschen Staatsschulden bereitet dem Internationalen Währungsfonds angeblich Sorgen. Denn ohne umfangreiche Anpassungen von rund 220 Milliarden Euro über Einsparungen und/oder zusätzliche Einnahmen, drohe eine Schuldenkrise. Der Druck werde in den nächsten zehn Jahren immer weiter anwachsen.

Wie üblich setzt der IWF dabei auf altbekannte Austeritätsmaßnahmen, die jedoch bereits in der Vergangenheit in vielen anderen Ländern keine substanziellen Verbesserungen mit sich gebracht haben. Dazu gehören eine “Reform” des Rentensystems, der Abbau von Subventionen (natürlich nicht für die Klimawahnprojekte) und gezielte Steuererhöhungen. Denn die Renten und die Gesundheitsversorgung könnten bis 2035 fast 100 Milliarden Euro pro Jahr mehr kosten, die steigenden Rüstungsausgaben haben ebenfalls ihren Preis von bis zu 22 Milliarden Euro jährlich und höhere Zinssätze könnten das Budget um weitere 18 Milliarden Euro belasten.

Was die globalistische Organisation jedoch nicht berücksichtigt, ist die technologische Entwicklung, die in den kommenden Jahren zu erwarten ist. Die permanente Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz, die zunehmende Automatisierung bei Fertigungsprozessen und dergleichen werden zu immer umfangreicheren wirtschaftlichen Umwälzungen führen. Das heißt aber auch, dass der Bedarf an Arbeitskräften sinkt und das derzeit existierende System der Finanzierung der öffentlichen Haushalte in dieser Form nicht mehr aufrechterhalten werden kann.

Ebenfalls kein Thema sind die Kosten für die Asylmigration nach Deutschland, die rund 50 Milliarden Euro jährlich kostet. Effektive Maßnahmen zur Remigration von unrechtmäßig im Land befindlichen Asylforderern und kriminellen Ausländern, sowie restriktive Maßnahmen in Sachen Zuwanderung könnten ebenfalls enorme Einsparungen mit sich bringen.

Weder der IWF noch die deutsche Bundesregierung scheinen einen wirklich umfassenden Zukunftsplan zu haben, obwohl sie es eigentlich besser wissen müssten. Ein Reförmchen hier, ein Reförmchen da – das funktioniert nicht, wenn größere Umwälzungen anstehen. Wenn man dann auch noch gleichzeitig Unsummen für eine Energiewende ausgibt, welche die Energiekosten noch weiter in die Höhe treibt und damit nicht nur die öffentlichen Haushalte, sondern auch die Privatwirtschaft und die privaten Haushalte massiv belastet, wird jede dieser Maßnahmen zur Makulatur.

Deutschland hat eigentlich kein Einnahmen- oder Ausgabenproblem, sondern vielmehr ein Systemproblem. Was vor 25, 50 oder 75 Jahren funktioniert hat, muss nicht zwangsläufig auch heute noch funktionieren – und noch weniger in 25, 50 oder in 75 Jahren.

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