BLM-Irrsinn: Liebe zum Lesen und Schreiben gilt jetzt als „rassistisch“

Bild: freepik / rawpixel.com

In den Vereinigten Staaten treiben die Antirassismus-Bestrebungen immer obskurere Blüten. Nun wird Schülern schon vermittelt, dass die Liebe zum Lesen und zum Schreiben ein Merkmal des „weißen Überlegenheitsdenkens“ sei. Wie weit wird das Ganze noch gehen? Sollen sich die Menschen künftig vielleicht nur mehr mit Grunzlauten unterhalten?

In einem Englischkurs in Seattle wurden Schülerinnen und Schüler informiert, dass ihre Liebe zum Lesen und Schreiben ein Merkmal des „weißen Überlegenheitsdenkens“ sei, was zu Kontroversen an der örtlichen High School führte. Ein Vater bezeichnete dies als „pädagogisches Fehlverhalten“. Im Rahmen der Black Lives Matter at School Week erhielten Schülerinnen und Schüler des Kurses Weltliteratur und Komposition an der Lincoln High School ein Handout mit Definitionen der „9 Merkmale des weißen Überlegenheitsdenkens“. Ein Bild davon finden Sie in dem lokalen Bericht darüber hier.

Dies führte zu Verwunderung, da das Thema des Kurses selbst, Weltliteratur und Komposition, als rassistisch dargestellt wurde. Das Arbeitsblatt kritisiert die Überbewertung schriftlicher Kommunikation und behauptet, dass diese eine Form der „Ehrung nur dessen, was geschrieben ist, und selbst dann nur dessen, was nach einem engen Standard geschrieben ist, voller Fehlinformationen und Lügen“ sei.

Ein weiterer Aspekt des Unterrichts über die angebliche „weiße Vorherrschaft“ an dieser Schule in Seattle beinhaltete ein Video mit dem Titel „Getting Called Out: How to Apologize“ von Franchesca Ramsey. Berichten zufolge wird es im Kontext von weißen Schülern präsentiert, die aus Sicht der Lehrerin „weiße Vorherrschaft“ zeigen. „Getting called out“ bedeutet, dass man für sein Verhalten oder seine Äußerungen kritisiert oder zur Rechenschaft gezogen wird, insbesondere wenn sie als problematisch oder inakzeptabel angesehen werden. Es kann bedeuten, dass jemand öffentlich darauf hingewiesen wird, dass sein Verhalten nicht angemessen ist oder dass es negative Auswirkungen hat. Und so schreibt der Autor des Berichts:

„Im Zusammenhang mit dem Arbeitsblatt über weiße Vorherrschaft scheint es klar zu sein, dass die Schüler einfach akzeptieren müssen, dass sie die Unterdrückung aufrechterhalten. Wenn ein Schüler in der Verwendung des Arbeitsblatts die Unabhängigkeit oder die Liebe zum Lesen und Schreiben verteidigt, soll dieser Schüler akzeptieren, dass es ein Denken der weißen Vorherrschaft ist und aufhören, unabhängig zu handeln oder das Lesen und Schreiben zu lieben.“

Da stellt sich die Frage, wie weit das Ganze noch gehen wird. Kommt es irgendwann so weit, dass selbst sich zu rasieren, die Haare zu kämmen und sich ordentlich zu kleiden als „rassistisch“ und als Zeichen der „weißen Vorherrschaft“ gelten? Und vielleicht soll man sich künftig nur noch über Grunzlaute und mit gebrochener Grammatik unterhalten, weil ordentliches Englisch (oder Deutsch, Französisch, Spanisch …) ja auch ein Zeichen für ein solches „Überlegenheitsdenken“ sein könnte …

Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, unterstützen Sie uns bitte mit einer Spende!

Informationen abseits des Mainstreams werden online mehr denn je bekämpft. Um schnell und zensursicher informiert zu bleiben, folgen Sie uns auf Telegram oder abonnieren Sie unseren Newsletter! Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, freuen wir uns außerdem sehr über Ihre Unterstützung.

Unterstützen Sie Report24 via Paypal: