Ein absurder Ausraster geht aktuell in den sozialen Netzen viral: Ein Mann brüllte sich in Berlin heiser, weil einige Menschen es wagten, für Opfer des durch Linksterror verursachten Stromausfalls warme Mahlzeiten und Getränke auszugeben. Das Problem des selbsterklärten Bessermenschen: Unter den ehrenamtlichen Helfern waren AfDler.
AfD-Logos suchte man auf dem Stand für die frierenden Berliner im Blackout-Gebiet vergeblich, aber ein Mann mit Mütze und Brille erkannte unter den ehrenamtlichen Helfern wohl trotzdem Abgeordnete der Partei. Die Folge: Er rastete aus und brüllte den Stand zusammen.
“Hier ist die AfD”, schimpfte er im Video: “Das ist eine menschenfeindliche Partei, die versucht, hieraus Kapital zu schlagen.” Auf die Nachfrage, wer denn den Anschlag verübt habe, blökte er: “Darum geht’s nicht!”
Später brüllte er sich bis zur Heiserkeit: “Da ham wir’s ja, es ist euch scheißegal, es ist euch scheißegal! … Ja, film mich doch, du Lappen da hinten!” Der Hinweis, dass anwesende AfDler wie Thorsten Weiß, Vize-Chef der Fraktion Berlin, selbst vom Stromausfall betroffen sind, führte zum nächsten emotionalen Ausbruch (“Genau, ihr seid alle betroffen!”). Der Mann entfernte sich schließlich mit seiner Begleiterin.
Blackout: Die Berliner AfD hilft vor Ort und Linke rasten aus. Unglaubliche Szene. Hier der ganze Bericht: https://t.co/g9eko4OToA pic.twitter.com/Kw783RCBPd
— ✏️Paul Klemm (@DerPaulKlemm) January 10, 2026
AfD-Politiker Thorsten Weiß äußerte sich auf Nachfrage zu dem Vorfall sichtlich irritiert: Der Mann habe “sich wohl darüber echauffiert, dass mehrere AfD-Abgeordnete, die er wohl auch erkannt hat, hier vor Ort sind. Und das hat ihn offensichtlich gestört, denn die AfD darf vieles, aber sie darf nicht helfen, ganz offensichtlich, und schon gar nicht den Menschen in Not…”, konstatierte er grimmig. Dass es die vermeintlichen “Menschenfeinde” sind, die Menschen vor Ort helfen, während die Gut- und Bessermenschen außer derartigen Ausrastern keinen Beitrag leisten, zeigt die linke Doppelmoral sicherlich eindrücklich.
Der ganze Bericht des Compact-Magazins, aufgenommen am Mittwoch, als die Menschen sehnsüchtig darauf warteten, dass die Stromversorgung wieder hochgefahren wird, ist auf YouTube zu sehen. Im Grunde ist er durchaus bewegend, zeugt er doch davon, dass wir als Gesellschaft in der Krise sehr wohl zusammenstehen können. Besonders positiv sticht ein 74-jähriger Mann hervor, der berichtet, die Bilder der leidenden Menschen hätten ihn so sehr erschüttert, dass er etwas tun wollte: Seit Tagen verteilte er daher nun schon Essen an die Menschen, stand dafür auch gerne um 5 Uhr morgens auf. Ist er nach Ansicht von Linken ein “Menschenfeind”, weil er gemeinsam mit AfD-Politikern Hilfe leistet?
Im Bericht wird andererseits ebenfalls deutlich, wie wütend die Bürger darüber sind, dass der Staat ihnen nach dem linksextremen Anschlag in keiner Weise zur Seite stand. Wo etwa war die grüne Bezirksbürgermeisterin? Schenkte sie warme Getränke aus, verteilte warme Mahlzeiten? Weit gefehlt. Umso absurder wirkt es, wenn auch noch die Hilfe von Menschen mit unliebsamem Parteibuch verteufelt wird – von Personen, die mutmaßlich eher die Gesinnung jener teilen, die diesen Terroranschlag verübt haben. Will man die Menschen in der Krise komplett alleine lassen? Es sei an dieser Stelle daran erinnert, dass eine Seniorin durch den Blackout zu Tode kam.
In der Kommentarspalte hat man für das Auftreten des linken Wüterichs kein Verständnis: “Sich an einem Stand von freiwilligen Helfern über deren ehrenamtliche Hilfe aufzuregen hat schon was ziemlich geisteskrankes”, kommentierte etwa ein Nutzer. Statt zu brüllen, hätte der Mann lieber helfen sollen, befand ein anderer. Und einer brachte es auf den Punkt: “Wenn politische Ansichten wichtiger werden als Menschlichkeit haben wir wirklich ein großes Problem…”
Wer hier menschlich agierte und wer nicht, kann jeder Zuschauer für sich selbst entscheiden. Wer die Erlaubnis zur Hilfe nach Parteibuch erteilt, wird wahrscheinlich auch nur jenen Menschen Hilfe zugestehen, die die eigene Gesinnung teilen. Für die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt wäre das der letzte Sargnagel.
