Huffington Post: Kastrieren Sie nicht Ihren Hund – aber ruhig Ihr Kind!

Symbolbild: KI

Die mediale Schützenhilfe für den Transgender-Wahn treibt Stilblüten: So stößt man beim selben Medium einerseits auf Ratgebertexte, wonach die Kastration eines Hundes wegen negativer Effekte dieses Eingriffs auf den Hormonhaushalt gut überlegt werden sollte … Zugleich beglückt man die Leserschaft aber mit Ratgebern zu Transgenderismus für Eltern, in denen zur Unterstützung von Geschlechtsumwandlungsoperationen beim eigenen Nachwuchs aufgefordert wird.

Diese widersprüchlich anmutende Berichterstattung stößt aktuell Nutzern in den sozialen Netzen sauer auf: “Die Huffington Post hält Vorsicht für geboten, bevor man seinem Hund die Eier abschneidet, nicht aber bei seinen jugendlichen Söhnen”, konstatiert ein X-User mit einem Augenrollen.

Hunde kastrieren? Lieber nicht

Think Twice Before You Cut Off Your Dog’s Balls!” – Überlegen Sie es sich zweimal, bevor Sie ihrem Hund die Eier abschneiden! Diese Warnung publizierte die Huffington Post im Jahr 2015. Der Artikel betont mögliche Negativeffekte der klassischen Kastration und ist im Grunde eine Werbung für “Zeuterin”, ein injizierbares Präparat, das zur Sterilisation führt, ohne dass ein operativer Eingriff nötig ist. Das erspart dem Tier die Vollnarkose und soll den Testosteronhaushalt des Hundes nicht vollständig lahmlegen – immerhin sei das ein lebenswichtiges Hormon, das auch für das Wachstum essenziell ist, so betonte man. Tierärzte und Tierhalter konnte diese Art der chemischen Kastration freilich nie so recht überzeugen; der Vertrieb von Zeuterin wurde inzwischen eingestellt.

Dennoch mutet es kurios an, dass die Huffington Post so bereitwillig einen Artikel verbreitete, der vor Eingriffen in den Tierkörper warnt:

Das Herumbasteln am Körper eines Tieres hat Konsequenzen. Während die Kastration in den USA seit langem als Rettung der Domestizierung gilt (im Gegensatz zu europäischen Ländern, die dieses Verfahren als grausam und unmenschlich ansehen), ist es an der Zeit, andere Optionen für die Sterilisation in Betracht zu ziehen. Letztendlich können nur Sie entscheiden, was für Ihren Hund das Beste ist.

Kinder “kastrieren” ist unproblematisch

… Nur um zwei Jahre später einen Artikel vom “Mount Sinai Health System”, einem Kliniknetzwerk in New York City, zu bringen, in dem die Kastration von Kindern als völlig unproblematisch dargestellt wird, wenn der Transgender-Sprössling das so möchte. “Hört auf eure Kinder – sie wissen, was sich für sie richtig und wahr anfühlt”, so der Untertitel des “Guides zur Unterstützung von Transgender-Jugendlichen” für Eltern.

Im Artikel wird zunächst eine “soziale Transition” beschrieben. Schon im Alter von etwa fünf Jahren könnten Kinder “gender-nonconforming” sein. Das müsse man natürlich unterstützen, etwa, indem man Jungen Kleidchen anziehen lässt. Wenn sie glauben, sie könnten fliegen, müsste man sie nach dieser Logik auch vom Dach hüpfen lassen, aber bitte. Das Kind solle sich “selbst definieren” und man solle einwirken, damit es dann im Umfeld und auch in Bildungsstätten mit den Wunschpronomina angeredet wird. Man müsse sich auf Mobbing von außen und Konflikte mit dem Sprössling gefasst machen. Am Ende soll dann vorzugsweise die Unterstützung einer offiziellen Namensänderung stehen, “ein Akt, der für einen jungen Transgender-Menschen oft zeremoniell und bedeutungsvoll ist”.

Im Anschluss wird die medizinische Transition beschrieben: Eiskalt wird dort der Einsatz von Pubertätsblockern empfohlen. “Eltern sollten Hormonblocker in Betracht ziehen, um die typische Pubertät zu verhindern oder deren Fortschreiten so früh wie möglich zu stoppen”, heißt es da wörtlich. Ab spätestens 16 Jahren, gerne auch mit 14 Jahren oder noch jünger, sollte man dem Nachwuchs dann Cross-Gender-Hormone verpassen: “Ihr nächstgelegenes LGBT-Zentrum kann Ihnen eine Liste transgenderfreundlicher Anbieter zur Verfügung stellen.”

Und dann? Chirurgie. Die Eltern mögen ihr Kind doch bitte bei der ärztlich durchgeführten Verstümmelung unterstützen, die mit Kastration / Sterilisation einhergeht. Risiken, Negativeffekte? Gibt’s demnach keine.

Das Kind kann sich für oder gegen eine Operation entscheiden. Wichtig ist, Kinder und junge Erwachsene dabei zu unterstützen, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Die meisten Kinder warten bis zum Alter von 18 bis 21 Jahren, bevor sie sich einer Operation unterziehen. Die Unterstützung in dieser Phase kann darin bestehen, ihnen dabei zu helfen, herauszufinden, welche Art von Operation sie wünschen, und sich über den Versicherungsschutz zu informieren. Einen Chirurgen kann man über ein lokales LGBT-Zentrum oder online finden, wo es zahlreiche Informationen über verschiedene Chirurgen gibt, darunter Bewertungen und Angaben dazu, mit welchen Altersgruppen sie arbeiten.

Das einzige, was “verheerende Konsequenzen” habe, wäre demnach mangelnder Support der Eltern für das Transgender-Kind. Schon komisch, dass dasselbe Medium bereitwillig Artikel publiziert, die vor der Kastration von Hunden warnen, aber das “Herumbasteln am Körper eines Kindes” als ohne negative Konsequenzen bewerben. Aber Wokisten haben da wahrscheinlich kein Störgefühl.

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