Hintergründe des WEF: Ist Klaus Schwab nur das Aushängeschild für globalistische Eliten?

By Foundations World Economic Forum - Schwab Foundation Social Entrepreneurs Summit, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=75083526

Klaus Schwab gilt als Gründer und Aushängeschild des World Economic Forum (WEF). Doch ein neuer Bericht weist darauf hin, dass dieses globalistische Gremium einem Harvard-Programm entschlüpfte, welches von der CIA finanziert und vom Council on Foreign Relations begleitet wurde.

Für viele Menschen ist WEF-Chef Klaus Schwab der Inbegriff des Bösen, ein diabolisches Mastermind mit einem dystopischen Plan zur Etablierung der Weltherrschaft für eine raffgierige Gruppe von globalistischen „Eliten“. Doch auf der Weltbühne dieser Eliten ist es zumeist eher so, dass sich die „grauen Eminenzen“ lieber von der Öffentlichkeit fernhalten und so (wie beispielsweise die Rothschilds und die Rockefellers) eher zum Ziel von sogenannten Verschwörungstheorien werden. Warum? Eben weil sie einerseits über einen immensen Reichtum und Einfluss verfügen und andererseits doch lieber im Hintergrund bleiben. Anders als Leute wie George Soros, Bill Gates – und eben Klaus Schwab.

In einem interessanten Bericht von Johnny Vedmore jedoch wird eine bemerkenswerte Verbindung zwischen Klaus Schwab, Henry Kissinger und der CIA hergestellt. So schreibt Vedmore einleitend: „Das Weltwirtschaftsforum war nicht einfach die Idee von Klaus Schwab, sondern entstand aus einem von der CIA finanzierten Harvard-Programm, das von Henry Kissinger geleitet und von John Kenneth Galbraith und dem „echten“ Dr. Strangelove, Herman Kahn, vorangetrieben wurde. Dies ist die erstaunliche Geschichte der wirklichen Männer, die Klaus Schwab rekrutierten, ihm bei der Gründung des Weltwirtschaftsforums halfen und ihm beibrachten, sich keine Sorgen zu machen und die Bombe zu lieben.“

Die Kissinger-Connection

Demnach wurde Klaus Schwab in den 1960er-Jahren von Henry Kissinger für die CIA angeworben, als er an der Harvard University studierte. Offenbar erkannten die Amerikaner das Potential Schwabs und nutzten dessen Talente für sich. Vor allem jedoch haben die US-Politgranden aus der Ära von Kennedy über Johnson bis hin zu Nixon, alle mit Verbindungen zum globalistischen Council on Foreign Relations und der damit verbundenen „Round Table“-Bewegung mit Unterstützung der CIA, daran gearbeitet, das in der neutralen Schweiz und damit in Europa ansässige „Weltwirtschaftsforum“ zu kreieren. Interessanterweise arbeiteten so mit Kissinger und Schwab zwei Männer eng zusammen, deren Geschichte so eigentlich nie hätte zusammenkommen können. Denn Kissinger entstammt einer aus Bayern stammenden jüdischen Familie, die 1938 in die Vereinigten Staaten auswanderte, während Schwabs Familie mit den Nazis kollaborierte und Zwangsarbeiter ausnutzte. Nicht zu vergessen die Zusammenarbeit von Sulzer Escher-Wyss (Schwabs Vater war dort Spitzenmanager) mit dem südafrikanischen Apartheid-Regime zum illegalen Bau von Atombomben.

Doch zurück zu Kissinger. Im Dezember 1966 stellte der Assistant Secretary for European Affairs ein Panel von 22 Männern zusammen, darunter auch Henry Kissinger, Robert Osgood vom Washington Center of Foreign Policy Research (finanziert von Ford, Rockefeller und Carnegie) und Melvin Conant von Rockefellers Standard Oil. Dazu vier Leute vom Council on Foreign Relations, Shepard Stone von der Ford Foundation und Vertreter diverser führender US-Universitäten. Dies wurde der US-Zweig des „Round Table“. Dieser hatte die Absicht, eine Organisation (wie jene des Weltwirtschaftsforums) zu schaffen, mit dem die angloamerikanische Clique die europäische Politik nach eigenem Gutdünken beeinflussen können. Vor allem jedoch haben diese Gremien und Gruppen dafür gesorgt, dass die zuvor eher isolationistischen Vereinigten Staaten dazu übergingen, aktiv – und vor allem proaktiv – die Geopolitik zu beeinflussen. Vedmore erklärt in seinem Artikel:

„Kissinger war der Exekutivdirektor des Internationalen Seminars, das Schwab oft erwähnt, wenn er sich an seine Zeit in Harvard erinnert. Am 16. April 1967 wurde berichtet, dass verschiedene Harvard-Programme von der Central Intelligence Agency (CIA) finanziert worden waren. Darunter befanden sich auch 135.000 Dollar für Henry Kissingers Internationales Seminar, eine Finanzierung, von der Kissinger behauptete, er habe nicht gewusst, dass sie vom US-Geheimdienst stamme. Die Beteiligung der CIA an der Finanzierung von Kissingers internationalem Seminar wurde in einem Bericht von Humphrey Doermann, dem Assistenten von Franklin L. Ford, der Dekan der Fakultät für Kunst und Wissenschaft war, aufgedeckt. Humphrey Doermanns 1967 verfasster Bericht bezog sich nur auf die CIA-Finanzierung zwischen 1961 und 1966, aber Kissingers internationales Seminar, das von allen CIA-finanzierten Harvard-Programmen die meisten Mittel erhalten hatte, sollte noch bis 1967 laufen. Klaus Schwab kam 1965 nach Harvard.“

Und weiter:

„Die Beweise deuten darauf hin, dass Klaus Schwab von Kissinger über ein von der CIA finanziertes Programm an der Harvard-Universität in seinen Kreis der „Round Table“-Imperialisten rekrutiert worden ist. Das Jahr, in dem er seinen Abschluss machte, war auch das Jahr, in dem sich herausstellte, dass es sich um ein CIA-finanziertes Programm handelte. Dieses von der CIA finanzierte Seminar machte Schwab mit den äußerst gut vernetzten amerikanischen Politikern bekannt, die ihm bei der Gründung des mächtigsten europäischen Instituts für öffentliche Politik, dem Weltwirtschaftsforum, helfen sollten.“

Das Weltwirtschaftsforum fand 1971 das erste Mal unter dem Titel „European Management Symposium“ statt. Die Umbenennung in World Economic Forum erfolgte im Jahr 1987.

Der Einfluss Galbraiths

John Kenneth Galbraith (oft als Ken Galbraith bezeichnet) war ein kanadisch-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, Diplomat, Politiker und Harvard-Intellektueller. Sein Einfluss auf die amerikanische Geschichte ist außerordentlich, und die Folgen seines Handelns in den späten 1960er Jahren sind noch heute in der ganzen Welt zu spüren. So waren Joseph P. Kennedy Jr. und John F. Kennedy unter seinen ersten Studenten in den 1930ern in Harvard und seine Frau Catherine Merriam Atwater studierte an der Universität München, wo sie im selben Wohnheim lebte wie Hitlers Freundin Unity Midford. Nach der Heirat unternahm Galbraith ausgedehnte Reisen durch Osteuropa, Skandinavien, Italien, Frankreich, aber auch Deutschland. Galbraith sollte ein Jahr als Forschungsstipendiat an der Universität Cambridge bei dem berühmten Ökonomen John Maynard Keynes verbringen, doch nach dessen plötzlichem Herzinfarkt überredete seine neue Frau ihn, stattdessen in Deutschland zu studieren. Im Sommer 1938 sollte Galbraith die deutsche Bodenpolitik unter Hitlers Regierung untersuchen. Auch hier gibt es wieder eine gewisse Verbindung zwischen den US-Eliten und dem Dritten Reich.

Im Jahr 1958 übernahm Galbraith den Paul M. Warburg Chair in Ökonomie in Harvard. Dies war auch die Position, als ihm der junge Klaus Schwab vorgestellt wurde. In den späten 1960er Jahren galten John K. Galbraith und Henry A. Kissinger als zwei der bedeutendsten Dozenten, Autoren und Erzieher in Amerika. Sie waren auch beide Granden in Harvard, Galbraith als Paul M. Warburg-Professor für Wirtschaftswissenschaften und Kissinger als Professor für Regierungslehre, und die beiden Männer konzentrierten sich auf die Gestaltung der Außenpolitik sowohl für Amerika als auch für das entstehende neue Europa. Kissinger stellte Klaus Schwab in Harvard John Kenneth Galbraith vor, und als die 1960er Jahre zu Ende gingen, half Galbraith Schwab, das Weltwirtschaftsforum zu verwirklichen. Galbraith flog zusammen mit Herman Kahn nach Europa, um Schwab dabei zu helfen, die europäische Elite von dem Projekt zu überzeugen. Auf dem ersten Europäischen Management-Symposium/Forum (der ursprüngliche Name des WEF) sollte John Kenneth Galbraith als Hauptredner auftreten. Kahn war einer der Hauptarchitekten des Konzepts der „nuklearen Abschreckung“ und jener, der in den frühen Tagen des Kalten Krieges „das Undenkbare dachte“.

Kahn – der dritte Mentor Schwabs

In einem Aufsatz für das Council on Foreign Relations vom Juli 1966 mit dem Titel Our Alternatives in Europe (Unsere Alternativen in Europa) stellt Kahn fest: „Die bisherige US-Politik war im Allgemeinen auf die politische und wirtschaftliche sowie militärische Integration oder Vereinigung Westeuropas als Mittel zur europäischen Sicherheit gerichtet. Einige haben die Einigung als einen Schritt zur politischen Einheit des Westens insgesamt oder sogar der Welt gesehen. So wurde auch das Erreichen einer qualifizierteren Form der Integration oder Föderation Europas und Europas mit Amerika als ein an sich wünschenswertes Ziel angesehen, zumal nationale Rivalitäten in Europa als eine grundlegend störende Kraft in der modernen Geschichte angesehen wurden; daher ist ihre Unterdrückung oder Anpassung an einen größeren politischen Rahmen für die zukünftige Stabilität der Welt unerlässlich.“

Wenn man seine Arbeiten (z.B. hier und hier) betrachtet, könnte man sagen, dass er quasi die ideologische Vorarbeit für das Young Global Leader (YGL)-Programm des WEF erarbeitet hatte. 1970 reiste Kahn zusammen mit Galbraith nach Europa, um Klaus Schwab bei der Rekrutierung für das erste Europäische Management Symposium zu unterstützen. 1971 saß Kahn in der Mitte der Bühne und verfolgte die Grundsatzrede von John Kenneth Galbraith auf der historischen ersten Sitzung der politischen Organisation, die später zum Weltwirtschaftsforum werden sollte. Kahn, der auch eine positivistische Zukunftseinstellung (insbesondere in Bezug auf die Wissenschaft und deren Möglichkeiten für die Menschheit) teilte, gilt zusammen mit Kissinger und Galbraith als der dritte Mentor Klaus Schwabs. Es kann angenommen werden, dass Schwabs „Transhumanismus“ unter anderem auch auf Kahns Arbeiten aufbaut.

Fazit

Ob das Weltwirtschaftsforum nun direkt oder indirekt von CIA, CFR & Co gegründet wurde, ist also eigentlich nicht die Frage. Die Indizien, die von Johnny Vedmore zusammengetragen wurden, sprechen für sich. Die eigentliche Frage lautet: Ist Klaus Schwab tatsächlich der Kopf dieser Organisation, oder vielleicht doch nur ein „Spitzenmanager“ der wirklichen globalistischen (westlichen, angloamerikanischen) Eliten? Wie unabhängig agiert das WEF nun von CIA, CFR und Konsorten (Rockefeller, Ford, Carnegie…) tatsächlich? Und vor allem: Wie kann man es zulassen, dass eine solche Organisation quasi die komplette Spitzenpolitik durchsetzt und damit faktisch sämtliche Regierungen zu Marionettenregimes für die Pläne und Ziele des Weltwirtschaftsforums (und damit auch für die Interessen der globalistischen Eliten) macht?

Auf jeden Fall gilt es, äußerst wachsam zu sein. Insbesondere dann, wenn politische Parteien mit Spitzenpersonal aus der WEF-Schule durchsetzt sind. Kanada hat bereits gezeigt, wie Regierungen mit WEF-Kadern (Trudeau und Freeman) am Ruder für die Umsetzung des „Great Reset“ arbeiten und ihre Völker skrupellos an die globalistischen Eliten verkaufen.

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