Wieder einmal platzt eine grüne Lebenslüge. Die britische Regierung feiert eine “Rekord-Windkraft”-Stromerzeugung, doch die Realität holt die Klima-Ideologen gnadenlos ein. Trotz unzähliger Windräder explodieren die Strompreise, und das Land zittert vor den Folgen des Nahost-Konflikts. Der Grund? “Flatterstrom” kann eben keine verlässliche Energieversorgung sichern.
Man kann sich nicht mit Windmühlen aus einer handfesten Energiekrise herausretten. Diese bittere Lektion muss Großbritannien gerade auf die harte Tour lernen. Obwohl das Land von den Systemmedien und Klima-Lobbyisten stets als globaler Vorreiter der Windenergie gefeiert wird, hängt das britische Stromnetz am Tropf der fossilen Brennstoffe. Etwa ein Drittel des Stroms muss nach wie vor durch Gaskraftwerke erzeugt werden. Seit dem Ausbruch des Krieges im Iran schießen die Öl- und Gaspreise weltweit durch die Decke. Und wer leidet am meisten? Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) wird Großbritannien den Energiepreis-Schock am härtesten zu spüren bekommen.
Dabei jubelten die Mainstream-Blätter noch über angebliche Rekorde bei der Windstromerzeugung im ersten Quartal 2026 (ein Plus von 31 Prozent gegenüber 2025) und einen neuen Tagesrekord am 25. März. Doch was nützt ein Rekord an stürmischen Tagen, wenn bei Flaute die Lichter auszugehen drohen? Die Erneuerbaren sind und bleiben unzuverlässig. Ohne Kernkraft und Gas als Rückgrat des Netzes würde das britische System sofort kollabieren. Wenn die Nachfrage im Winter steigt und der Wind nicht weht, drohen großflächige Blackouts. Der sogenannte “Flatterstrom” ist eben keine Basis für eine Industrienation.
UK household energy bills are set to jump to £1,972 from July, new forecasts show.
— Atlas360 (@AtlasNewsen) March 20, 2026
Gas price shocks are driving the surge.https://t.co/wQXsX87W6w pic.twitter.com/XL7cfhHdCq
Zum Glück für die Netzbetreiber wehte der Wind im ersten Quartal dieses Jahres stark. Doch was passiert im zweiten und dritten Quartal, wenn die wirtschaftlichen Schockwellen des Iran-Krieges die Briten mit voller Wucht treffen? Zwar gaukelt die britische Energiebehörde Ofgem den Verbrauchern mit einer kurzfristigen Senkung der Preisobergrenze um 7 Prozent zwischen April und Juni noch heile Welt vor. Doch das dicke Ende kommt ab Juli: Experten von Cornwall Insight prognostizieren einen brutalen Anstieg der Preisobergrenze um satte 18 Prozent für das dritte Quartal. Der Gaspreisschock weckt bereits düstere Erinnerungen an die Krise von 2021/22. Während Länder wie Frankreich mit ihrer Kernkraft relativ geschützt sind, stehen die Briten wegen ihrer Abhängigkeit vom Gas-Strom im Regen.
Während die sozialistische Regierung weiterhin völlig realitätsfern von einem “sauberen Energienetz” bis 2030 träumt, schlagen Netzbetreiber und Industrie längst Alarm. Der nationale Netzbetreiber NESO warnte bereits im November vor massiven Risiken für die Gasversorgung in den 2030er Jahren. Der Grund: Die heimische Produktion in der Nordsee befindet sich im freien Fall, weil die Politik der Öl- und Gasindustrie aus reiner Klima-Ideologie ständig neue Steine in den Weg legt.
UK chemical plant at risk: Huntsman CEO warns closure if high gas prices persist. "Another nail in the coffin" for European industry from self-inflicted energy policy. Clean reliable power like advanced nuclear can rebuild resilience. #Energy #Nuclear https://t.co/7uY6rKrEpA
— Enea Mapelli (@Pianese) March 21, 2026
Der Industrieverband OEUK fordert bereits ein Ende der Blockadehaltung. “Eine größere Importabhängigkeit setzt Haushalte und Unternehmen einer größeren Volatilität, höheren Emissionen und wachsenden geopolitischen Risiken aus”, warnt der Verband. Die heimische Förderung könnte das Land vor genau jenen LNG-Versorgungsengpässen schützen, die es aktuell erlebt. Denn die Frage ist nicht, ob wir weiterhin Öl und Gas brauchen – alle glaubwürdigen Prognosen belegen, dass wir das tun werden. Die Frage ist lediglich, woher es kommt. Doch anstatt die heimische Förderung zu stärken und die eigenen Bürger vor Preisexplosionen zu schützen, opfert man den Wohlstand lieber auf dem Altar der “Net Zero”-Agenda.
