Frankreich: Polizisten und Gendarmen von Impfpflicht und Gesundheitspass ausgenommen

Bild: Französische Gendarmen, Wikimedia - by Rama, CC BY-SA 2.0 fr, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2358219

Am 13. Juli bestätigte die französische Regierung, dass Polizei und Gendarmen von der jüngst erklärten Impfpflicht nicht betroffen sind. Der französische Staatschef Emmanuel Macron erklärte zuvor, dass in Frankreich ab 1. September zahlreiche Berufsgruppen zu einer Covid-19 Impfung verpflichtet – also gezwungen werden sollen. Zudem dachte er laut über eine allgemeine Impfpflicht nach. Macron ist Mitglied im Young Global Leaders Programm des WEF (Klaus Schwab), welcher den „Great Reset“ vorantreibt.

Der umstrittene Staatschef Macron, erlitt zuletzt bei den Regionalwahlen eine extreme Niederlage. Bei lächerlichen 35 Prozent Wahlbeteiligung konnte Macron in keiner einzige Region einen Wahlsieg verbuchen. 2022 stehen wieder Präsidentschaftswahlen an, bis dahin zieht Macron offenbar beinhart die globalistische Politik durch, die man beim Weltwirtschaftsforum und anderswo von ihm erwartet: Mitarbeiter in Gesundheitsberufen, Feuerwehrleute und Personen die im Rahmen ihrer Arbeit mit „gefährdeten Personen“ in Kontakt kommen, müssen sich impfen lassen. Zudem benötigen Franzosen für viele Wege des täglichen Lebens einen „Gesundheitspass“. Ohne Gesundheitspass heißt es ab September bei Cafés, Restaurants, Einkaufszentren, Krankenhäusern, Altenheimen, medizinischen und sozialen Einrichtungen, Flugzeug-, Bahn- und Busreisen bei Fernreisen: leider draußen bleiben. PCR-Tests werden zeitgleich kostenpflichtig, um noch mehr Druck aufzubauen – was Macron auch ganz offen ausspricht. Wichtig zu wissen ist, dass die Situation in Frankreich so wie überall auf der Welt alles andere als alarmierend ist. Ein Anstieg der schweren Erkrankungen und behaupteten Todesfälle ist erst wieder mit Beginn der Grippesaison zu erwarten.

Ähnlich wie die 3G-Regel in Österreich

Der Gesundheitspass (Passeport Sanitaire) entspricht in seinem Wesen der chinesischen Erfindung des Grünen Passes, mit dem alle Bewegungen eines Menschen reglementiert werden. Einen gültigen Gesundheitspass besitzen jene, die entweder eine vollständige Impfung, einen negativen PCR oder Antigentest (48 Stunden Regel) oder eine Bestätigung über eine Genesung (6 Monate Regel) verfügt. Im Grunde genommen entspricht der Gesundheitspass den tagtäglich in allen Medien vorgebeteten 3-G Regeln der österreichischen Bundesregierung – kein Wunder, ist doch auch Sebastian Kurz Mitglied im selben „Young Global Leaders“ Verein wie Macron. Beide holen sich ihre Anweisungen von denselben Hintermännern. Der Unterschied ist derzeit, dass man sich noch in keinem anderen Land getraut hat, das Betreten von Geschäften zur Grundversorgung an so einen Pass zu koppeln. Wer sich dem Impfzwang widersetzt wird ohne Lohn vom Dienst freigestellt und wird darüber hinaus mit einer Strafe bedroht.

Willkürliche Ausnahmen von der Regel?

Dass beispielsweise Feuerwehrleute, nicht aber Gendarmen und Polizisten von den Regeln betroffen sind, sorgt für Unverständnis, es entbehrt auch jeder Logik. Weshalb speziell Feuerwehrleute mehr Kontakt zu Menschen haben sollen als Polizisten, erschließt sich nicht. Hier kommen die Verschwörungstheorien ins Spiel, die sich in der Vergangenheit leider oft bewahrheitet haben: Impft man die Staatsgewalt nicht, damit diese ungestört den Rest der Bevölkerung unterdrücken und per Zwang zu experimentellen medizinischen Eingriffen zwingen können, ohne sich um sich selbst sorgen zu müssen? Wäre das Coronavirus so gefährlich wie behauptet, würde es wohl kaum zwischen normalen Bürgern und Angehörigen von Polizei und Gendarmerie unterscheiden. So wäre vielleicht mit Zudrücken aller verfügbaren Augen denkbar, dass eine Impfpflicht für die Polizei entfallen könnte – weshalb muss sie aber im Gegensatz zu den Normalbürgern für all die anderen „3G-Fälle“ keine Bestätigung erbringen?

Massenproteste und Ausschreitungen

In Paris kam es in Folge zu Massendemonstrationen und Ausschreitungen – dies ausgerechnet am historischen Jahrestag des Sturms auf die Bastille am 14. Juli. Die Menschen in Frankreich haben die Corona-Politik und ihren Präsidenten satt. Stein des Anstoßes soll der Umstand gewesen sein, dass man nun auch für Einkaufszentren einen „Gesundheitspass“ braucht. Die Prügeltruppen des Systems gingen mit gewohnt roher Gewalt und Tränengas auf die Demonstranten los – wobei dort traditionell auch harte Gegenwehr üblich ist. Viele Franzosen beugen sich Gewalt und Übergriffen durch die Polizei nicht. Frankreich hat eine ausgeprägte Demonstrations- und Streikkultur, dabei kommt es immer wieder zu Gewalt mit zahlreichen Verletzten auf beiden Seiten. Es dürfte in den nächsten Wochen und Monaten spannend werden, wie man speziell die extrem gewaltbereiten Bürger, die „noch nicht so lange in Frankreich leben“ zu Impfung und Gesundheitspass zwingen will.

Durch die extreme Polizeigewalt in Frankreich gegen die „Gelbwesten“ starben bislang 3 Menschen, 5 Menschen wurden durch Tränengas-Sprenggranaten die Hände abgerissen, 342 erlitten Zahnverletzungen, 28 verloren mindestens ein Auge.

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