Flug-Chaos und Benzin-Panik: Die Welt steht vor dem Energie-Kollaps

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Die globalen Öl- und Gasmärkte spielen völlig verrückt, die Angst vor einem totalen Versorgungs-Schock geht um. Fluglinien schränken wegen Kerosinmangel Flüge ein und in mehreren asiatischen Ländern geht der Sprit aus. Indessen signalisiert Teheran ein Entgegenkommen bezüglich der Straße von Hormus.

Ein Land nach dem anderen schlägt Alarm, weil die Zapfsäulen und Kerosin-Tanks zusehends leergepumpt sind. Besonders dramatisch spitzt sich die Lage auf den Philippinen zu, wo Präsident Ferdinand Marcos Jr. in einem Interview davor warnte, dass Flugzeuge bald komplett am Boden bleiben müssen – ein Szenario, das er unmissverständlich als “eindeutige Möglichkeit” bezeichnete.

Die absurde und logistisch völlig irrsinnige Konsequenz dieser globalen Mangelwirtschaft: Weil etliche Zielländer den philippinischen Airlines bereits mitgeteilt haben, dass sie ihre Maschinen dort nicht mehr betanken können, müssen die Flieger nun ihren eigenen Sprit für den Rückflug mitschleppen. Gerade bei Langstreckenflügen wird dieser Kerosin-Wahnsinn zu einem massiven Problem, das den gesamten Flugplan sprengt. Auch die Fluggesellschaft Cebu Air zieht bereits die Reißleine und streicht ab April massiv Flüge zusammen. Doch während die Menschen an den Zapfsäulen bei Dieselpreisen in Rekordhöhe verzweifeln, verkauft die Regierung in Manila das Desaster allen Ernstes nicht als Krise, sondern lediglich als “Preisstörung”.

Der Krieg im Nahen Osten hat den globalen Luftverkehr in ein beispielloses Chaos gestürzt. Wichtige Drehkreuze wie Dubai, Doha und Abu Dhabi sind wegen der ständigen militärischen Bedrohung am Himmel faktisch lahmgelegt, Zehntausende Passagiere stranden völlig hilflos an den Airports. Der Dominoeffekt trifft Asien derzeit mit voller Wucht.

In Vietnam kapitulieren die Fluggesellschaften reihenweise vor den leeren Tanks und den astronomischen Preisen. Die staatliche Vietnam Airlines streicht radikal Inlandsflüge, und auch VietJet sowie Bamboo Airways müssen ihre Flugpläne massiv zusammenstreichen. Fliegen wird in diesen Tagen zum absoluten Luxus, denn die Airlines wälzen die Kosten gnadenlos auf die Passagiere ab und planen saftige Kerosin-Zuschläge.

Die einzige Hoffnung in diesem globalen Energie-Drama ruht nun paradoxerweise auf dem Iran. Dass Teheran offenbar ein Einlenken bezüglich der strategisch extrem wichtigen Straße von Hormus andeutet, könnte der einzige Strohhalm sein, der die Weltwirtschaft vor dem totalen Kollaps bewahrt. Doch bis die Tanker wieder ungehindert passieren können, wird noch einige Zeit vergehen. Von den bereits verursachten Zerstörungen an den Öl- und Gasanlagen ganz zu schweigen. Die Disruptionen werden noch länger anhalten.

Die Energiekrise weitet sich aus

In Ländern wie Sri Lanka und Myanmar hat der Staat längst kapituliert und knallharte Rationierungen an den Zapfsäulen eingeführt. In Sri Lanka bekommen Motorradfahrer nur noch lächerliche fünf Liter pro Woche zugeteilt, Autos gerade einmal 15 Liter. Die Polizei muss dort mittlerweile an den Tankstellen patrouillieren, um die verzweifelten Massen in Schach zu halten und das Horten von Benzin zu verhindern. Auch in Bangladesch und Nepal wurde der Sprit derart knapp, dass die Regierungen zu drastischen Zuteilungen greifen mussten, während die Bürger in endlosen Schlangen vor den Zapfsäulen ausharren. Eine Krise, die sich quer über den Kontinent ausbreitet.

Doch das Chaos beschränkt sich längst nicht mehr nur auf den Verkehr. In Indien spielt sich ebenfalls ein Drama ab: Weil das lebenswichtige Kochgas fehlt, müssen Restaurants und Hotels reihenweise dichtmachen. Die Menschen stürmen in Panik die Märkte, um die letzten Gasflaschen zu ergattern, während der Schwarzmarkt blüht und die Preise ins Unermessliche explodieren. Aus purer Not greifen Familien in den Vorstädten wieder zu Brennholz und Kuhdung, um ihre Mahlzeiten auf offenen Feuerstellen zuzubereiten. Währenddessen verhängen Länder wie China und Thailand in blanker Panik radikale Exportverbote für Benzin und Diesel, um wenigstens den eigenen Kollaps noch ein paar Tage hinauszuzögern.

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