Bei Olympia gewannen die deutschen Biathlon-Stars in der Mixed-Staffel die Bronze-Medaillen. Die anschließende Feier geriet skurril: maskierte Spitzensportler, abgerichtet durch den Verband und willig unterworfen.
Ein Kommentar von Eric Angerer
Da trainieren Hochleistungssportler ihr Leben lang hart. Ihr Ziel ist ein so seltener Moment wie eine Medaille bei den Olympischen Spielen. Die deutschen Biathleten haben das geschafft – und dann stehen sie bei der Feier mit lächerlichen Goldkrönchen und hypochondrischen FFP2-Masken im Gesicht da – „als hätten sie gerade nicht Bronze gewonnen, sondern einen Hygienepreis der WHO“.
Auf den Bildern, die von ihrem Erfolg durch die Welt gingen, sind also die Gesichter der erfolgreichen Athleten nicht zu erkennen. Diese Demütigung wird von ihrem sportlichen Triumph bleiben. Und es gab keine Vorschrift der Veranstalter, die Masken zu tragen. Von Verband und Establishment abgerichtet, tragen diese Spitzensportler die Masken und Vorschriften mittlerweile im Kopf.
Ach du Scheiße! Ich könnt' kotzen.
— Mathias Priebe (@MathiasPriebe) February 10, 2026
Unsere Biathleten glauben ernsthaft sich vor dem Noro-Virus mit Masken schützen zu können. #Priebshow vergibt 5 von 5 💩🤮🤮🤮💩#Wahndemie
Hier etwas Aufklärung, die sich Preuß & Co. in 20 Sekunden Google aneignen könnten:
Noroviren… pic.twitter.com/2mvwWoDddj
Biathlet David Zobel erklärte gegenüber „Bild“: „Wenn ich jetzt irgendwas habe, einen Schnupfen oder Husten, dann kann ich mir die Olympischen Spiele schön in die Haare schmieren.“ Für die deutschen Sportler gehe es nicht um Vorschriften, sondern um die eigene Gesundheit – ein Infekt könne schon kleinste Chancen auf Medaillen zerstören.
Für Franziska Preuß ist das Tragen einer Maske bei den Olympischen Spielen überhaupt kein Problem. „Da gibt es Schlimmeres. Ich glaube, die oberste Priorität ist, dass jeder gesund durchkommt und man hat ja doch hier und da mal Kontakte von außen. Wir sind überzeugt, dass wir so gesund bleiben – und dann muss man immer eine Maske aufsetzen.“ Sie selbst schütze sich beispielsweise auch bei Transfers in Fahrzeugen oder Medienterminen schon seit Jahren regelmäßig mit einer Maske.
Die kollektive Abrichtung der Sportler hat offenbar gut funktioniert. Sie machen das willig mit und argumentieren es nach außen. Das nennt sich dann Professionalität. Und natürlich kommt auch Druck vom Verband.
Die Maskenpflicht ist Teil des Hygienekonzepts des Deutschen Skiverbandes (DSV). Gegenüber „Bild“ ergänzt DSV-Sportdirektor Felix Bitterling: „Natürlich kommen diese Vorschläge von unserem Ärzteteam. Jeder möchte unbedingt vermeiden, in irgendeiner Form krank zu werden während Olympia.“
Auch die Kontaktbeschränkungen zu Familie und Freunden seien strikt. „Der Kontakt zur Familie ist wichtig, aber all diese Leute im engeren Zirkel haben ein normales Leben, gehen in die Arbeit, manche haben Kinder. Da muss man sich selbst schützen, auch wenn es nicht leicht ist“, erklärt Bitterling.
Ja, ja, diese Leute gehen doch ernsthaft in die Arbeit und haben dort wiederum gefährliche Kontakte zu anderen Menschen. Und andere haben doch tatsächlich Kinder, die ja schon während der „Pandemie“ eine tödliche Gefahr für Senioren waren.
Bei den Olympischen Spielen deshalb auch die Regelung, dass ein Athlet seine eigene Freundin nicht ins Quartier lassen darf. Ermutigen oder Trösten nur im Freien. Wie bei einem Strafgefangenen mit Besuchsregelung. Und niemand findet das abartig. Stattdessen wird es erläutert und legitimiert. Als wäre Nähe ein Störfaktor, eine Umarmung Sabotage.
Der „professionelle“ Sportbetrieb ist ein steriles Projekt. Auch Jubel nur mit Maske. Gefühle nur woke und genderkonform. Risiko vermeiden. Sozialkontakt auf Distanz. Nicht aus der Rolle fallen, damit man nicht diffamiert wird.
Auch die Sponsoren wollen es so, denn sie wollen keine negative Presse. Wer nicht mitspielt, ist raus, kann seine Karriere an den Nagel hängen. Spitzensport ist mittlerweile ausgeschlossen, ohne im woken Karussell zu landen. Und das beginnt schon im Jugendfußball. Wer Regenbogen-Bekenntnisse verweigert, wird sportlich abgelehnt. Kein Verein will dabei ein Risiko eingehen.
