In der US-amerikanischen Gesundheitspolitik gelten mittlerweile neue Paradigmen. Moderna kann seinen experimentellen mRNA-Grippeimpfstoff nicht wie erwartet bei der FDA durchdrücken. Diese Zeiten sind dank Trump und Kennedy nun vorbei.
Die US-Arzneimittelbehörde FDA weigert sich, den Antrag von Moderna für einen experimentellen mRNA-Grippeimpfstoff überhaupt zu prüfen. Keine Nachforderungen, kein längerer Prüfprozess, kein formaler Ablehnungsbescheid nach monatelanger Begutachtung, sondern ein klares “Refusal to Review”. Statt wie zu Corona-Zeiten politischen Rückenwind zu erhalten, weht nun ein starker Gegenwind.
🚨 HUGE: @FDA shuts Moderna money pump down!
— Vaccine Safety Research Foundation (@VacSafety) February 11, 2026
In a historic move that has sent shockwaves through the pharmaceutical industry, vaccine giant @moderna_tx announced today that the US FDA has officially refused to review the application for its first-ever mRNA-based flu shot. 💉🛑… pic.twitter.com/LRRQydopdp
Unterschrieben wurde das Schreiben von Vinayak Prasad, dem Leiter des FDA-Zentrums für Biologika. Seine Begründung: Das Studiendesign von mRNA-1010 erfülle nicht die Anforderungen an eine “angemessene und gut kontrollierte” klinische Prüfung. Auf gut Deutsch heißt das: Die Datenbasis reicht nicht aus, um überhaupt seriös über Wirksamkeit und Nutzen zu sprechen.
Moderna reagierte erwartungsgemäß empört. Konzernchef Stéphane Bancel verweist darauf, dass man einen bereits FDA-zugelassenen Impfstoff als Vergleich genutzt habe und das Studiendesign zuvor mit der Behörde abgestimmt worden sei. Doch dieses Mal greift der früher übliche Automatismus nicht mehr. Der ganze Antrag scheiterte einfach an einer methodischen Unzulänglichkeit, die man früher geflissentlich ignorierte.
So the FDA refuses to review Moderna's mRNA-1010 flu vaccine application (Refusal-to-File letter) because the Phase 3 trial used a standard-dose flu vaccine as comparator instead of a "best-available" high-dose one for older adults.
— Jessica Rose 🤙 (@JesslovesMJK) February 11, 2026
Well done.
Sounds about right to me! I… pic.twitter.com/kNR8P9PesQ
Dass Moderna gleichzeitig in der EU, in Kanada und in Australien zur Prüfung zugelassen wurde, macht den US-Kurs umso deutlicher. Während andere westliche Regulierer offenbar weiterhin bereit sind, mRNA-Produkte auf vergleichsweise dünner Datenbasis durchzuwinken, setzt man unter Trump und Kennedy nun auf belastbare Studienergebnisse als Basis für solche regulatorische Entscheidungen.
Für Big Pharma ist das ein Warnschuss. Die Zeit, in der politische Narrative wissenschaftliche Standards ersetzen konnten, geht offenbar zu Ende. Trumps Umbau des US-Gesundheitssystems – von der Neubewertung der Ernährungsempfehlungen über die Verschlankung des Impfkalenders bis hin zur offenen Debatte über Nebenwirkungen – zeigt Wirkung. Denn nun stehen die Interessen der Bevölkerung im Vordergrund, nicht mehr jene der Pharmaindustrie.
