Fatwa erlaubt Islamisten Analverkehr für den Dschihad

Symbolbild: Ein Islamist feiert. (C) Report24 KI

Während Homosexualität im Islam streng haram, also verboten ist, erlaubt eine Fatwa den „Zugang zum Anus“, solange es nur dem Dschihad dient. Es geht um die Weitung der Körperöffnung, um in Folge dort besser Sprengstoff einführen zu können. Bezeichnenderweise stammt diese Auslegung der heiligen Schriften aus Europa, von einem extremistischen Prediger in London.

In islamischen Ländern werden Homosexuelle von Hausdächern geworfen (das ist auch in Gaza üblich, wo die Terrororganisation Hamas regiert und großen Zuspruch unter der Bevölkerung hat) oder an Baukränen aufgehängt (Mullah-Tradition im Iran). Das ist die tägliche Praxis in Scharia-Staaten, Liwat, der Analverkehr, zwischen Männern, gilt als eines der schwersten Verbrechen gegen Allah. Die heiligen Texte und die Rechtsgelehrten sind da eindeutig. Und doch gibt es eine bemerkenswerte Ausnahme.

Hier die Fatwa eines Gelehrten der so genannten Religion des Friedens zum Thema des männlichen Anus. Der Londoner schiitische Prediger Abdallah Al-Khilaf zitierte sie 2012 auf Fadak TV. Ein Scheich namens Abu Dimaa Al-Qassab verkündete: Ja, es ist erlaubt, sich sodomieren zu lassen. Wenn damit der Anus geweitet wird, um Sprengstoffkapseln für Märtyrer-Operationen besser einführen zu können. Der Dschihad sei schließlich die Krönung und das oberste Ziel des Islam. Danach einfach Allah um Vergebung bitten (für den Anus, nicht das Attentat) und gut ist es. Not kennt eben kein Gebot, wenn es um den Heiligen Krieg geht.

Die Fatwa stammt aus dem Jahr 2010, kurz nach dem gescheiterten „Rectum-Bomber“-Anschlag 2009 in Saudi-Arabien, bei dem ein al-Qaida-Terrorist Sprengstoff im After versteckte, um den Prinzen Mohammed bin Nayef zu töten. Die Islam-Hardliner diskutierten in ihren Foren, wie man Metalldetektoren umgehen könnte. Eine Lösung war, den eigenen Körper zur Bombe umzubauen. Und dafür darf man plötzlich tun, was sonst im Islam mit dem Tod bestraft wird. Homosexualität bleibt haram, es sei denn, sie dient dem Terror. Dann wird sie fast schon zur heiligen Pflicht.

Der Islam predigt auf der einen Seite absolute Reinheit des Glaubens und seiner Regeln und straft alle Abweichungen brutal. Auf der anderen Seite verbiegt er seine eigenen Regeln wie Knetmasse, sobald es um Macht, Eroberung und Dschihad geht. Der Dschihad steht über allem. Über der Moral, über den Verboten, über dem eigenen Leben. Das Prinzip „al-darura tubih al-mahzurat“ – Not kennt kein Verbot – wird hier beispielhaft umgesetzt. Wer den „Anus trainiert“, um später als lebende Bombe zu explodieren, handelt nicht pervers, sondern heldenhaft. Nach der Tat reicht ein Gebet und das Konto bei Allah ist wieder im Plus.

Der geneigte Leser mag einwenden, das seien doch nur extreme Ausnahmen. Die Mehrheit der Muslime lehne so etwas ab. Das mag zutreffen. Aber die Mehrheit in islamischen Ländern hat offenbar auch nichts gegen die Steinigungen, die Dachstürze und die Kran-Hinrichtungen – zumindest sind uns keine Massendemonstrationen gegen diese Praxis bekannt.

Die Anus-Fatwa ist nur die konsequente Spitze einer Ideologie, die den Dschihad, den heiligen Krieg, über alles stellt. Die “Arschbomber” kommen nicht aus dem Nichts. Sie sind die logische Folge einer Ideologie, welche die Unterwerfung der ganzen Welt fordert.

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