Es sind Worte, die uns alle aufrütteln sollten. Reza Pahlavi, der Sohn des letzten iranischen Schahs, richtet eine knallharte Warnung an den Westen. Seine Botschaft: Europa ist blind für die Gefahr des radikalen Islam – und steuert sehenden Auges auf eine Katastrophe zu. Als erschreckendes Beispiel nennt er ausgerechnet die EU-Hauptstadt Brüssel.
In einem exklusiven Interview mit Visegrád 24 und Middle East 24 schlägt der Kronprinz im Exil Alarm. Während die Politik hierzulande die Augen verschließt, spricht Pahlavi eine Warnung aus: Europa stehe an einem gefährlichen Wendepunkt. Pahlavi erinnert sich an ein Gespräch mit einem britischen Lord Anfang der 1980er Jahre. Damals habe er Europa gewarnt, dass der radikale Islam nicht im Nahen Osten bleiben werde. Die arrogante Antwort damals: “Das betrifft uns nicht.” Heute, so Pahlavi bitter, sei seine Prognose von 1982 bittere Realität geworden: “Ich habe die Europäer schon vor vielen Jahren gewarnt, dass sie eines Tages Islamisten im eigenen Hinterhof haben werden. Und wissen Sie was? Jetzt sind sie im Hinterhof Europas.”
I warned Europeans many years ago, that one of these days they will have [islamists] in their own backyard.
— Visegrád 24 (@visegrad24) February 20, 2026
And guess what? They now are in Europe’s backyard…
says Crown Prince Reza Pahlavi in a warning issued to the West in an exclusive V24 and @MiddleEast_24 interview! pic.twitter.com/P3WbAB22La
Wie weit die Unterwanderung bereits fortgeschritten ist, macht Pahlavi an einem unfassbaren Beispiel deutlich. Ein Iran-Experte habe ihm berichtet, was sich in der Nachbarschaft des Königspalasts in Brüssel – mitten in Europa – abspielt. Dort treiben Islamisten völlig ungeniert politische Initiativen voran. Es geht nicht mehr nur um die schleichende Einführung der Scharia. Mitten in Europa fordern Moslemgruppen ernsthaft nach Geschlechtern getrennte Busse! Für Pahlavi ein absolutes Alarmsignal für das völlige Versagen der Integration: “Sind wir an einem Punkt angelangt, an dem Menschen als Gäste in ein Land kommen – und statt sich zu integrieren und unsere Werte zu respektieren, diktieren sie uns, dass wir die Scharia ins europäische System integrieren sollen?”
Besonders scharf geht der Kronprinz mit der politischen Linken ins Gericht, die jede berechtigte Kritik am radikalen Islam sofort im Keim ersticken will. Wer warnt, wird diffamiert. “Vor allem die Linke” greife sofort zum Vorwurf der “Islamophobie”, kritisiert Pahlavi. Die Absurdität daran: Es sind gerade Moslems in Ländern wie Saudi-Arabien, den Emiraten oder dem Iran selbst, die am lautesten vor dem radikalen Islam warnen. Pahlavi fassungslos in Richtung der westlichen Linken: “Das sind Moslems. Können Sie den Unterschied nicht erkennen?”
Pahlavi weiß genau, wovon er spricht. Er hat miterlebt, wie sein Heimatland nach der islamischen Revolution 1979 in die Dunkelheit stürzte. Das Erste, was das Mullah-Regime unter Ayatollah Chomeini im Namen der Scharia abschaffte, waren die Rechte der Frauen und das moderne Familienrecht. “Und dann ging alles bergab”, so der Kronprinz. Der Iran von heute ist das düstere Mahnmal dafür, was passiert, wenn religiöses Recht über die zivile, freiheitliche Ordnung gestellt wird.
Während die Menschen im Nahen Osten verzweifelt versuchen, sich von Extremismus und religiösem Radikalismus zu befreien, droht Europa genau diesen fatalen Weg einzuschlagen. Pahlavis Appell ist ein verzweifelter Weckruf an unsere Gesellschaft: “Ich möchte nicht, dass die Europäer erst dort landen, wo die Iraner heute sind, um dann zu begreifen, was das wirklich bedeutet. Ich versuche nur, euch Zeit zu sparen.” Seine letzte, unmissverständliche Warnung: “Die Zeichen stehen deutlich an der Wand.” Wenn Europa weiterhin wegschaut und diese Zeichen ignoriert, “dann habt ihr nur euch selbst die Schuld zu geben.”
