Im Senegal wurde ein Pädophilenring gesprengt, dem auch hochrangige Persönlichkeiten des Landes angehörten. Dutzende Kinder wurden vergewaltigt und teils auch mit HIV infiziert. Gleichzeitig entlädt sich die Wut auch gegen die Homosexuellen im Land.
Man muss nicht erst die Epstein-Akten durchwühlen, um einen systematischen Missbrauch von Minderjährigen zu finden. Dies geschieht weltweit, wo Macht, Geld und fragwürdige Moralvorstellungen zusammentreffen. So auch im Senegal, wo ein Pädophilenring rund um einen französischen Geschäftsmann mit besten Kontakten hochgenommen wurde.
14 individuals arrested in Senegal after infecting more than 150 kids with AIDS to keep them under control in a pedocriminal network, with Pierre Robert, a French national, identified as the ring leader.
— MenchOsint (@MenchOsint) February 9, 2026
It's the 2nd time in 6 months a French is caught ordering kids' r*pe in… https://t.co/ofgmEZ3TFz pic.twitter.com/686eKkYr5A
Vierzehn Festnahmen wurden bereits verzeichnet, dutzende Opfer identifiziert und bei den Tätern handelt es sich den Berichten zufolge vor allem um sogenannte respektable Mitglieder der Gesellschaft. Diese Männer haben über Jahre hinweg systematisch Minderjährige vergewaltigt, diesen sexuellen Missbrauch auch noch dokumentiert und weltweit verbreitet.
Die Anklage lautet “organisierte Pädophilie, Zuhälterei, Vergewaltigung von Minderjährigen unter 15 Jahren, Sodomie sowie vorsätzliche Übertragung von HIV/AIDS”. Die Polizei sagt, die Gruppe sei seit 2017 aktiv. Mitglieder sollen junge Buben dazu gezwungen haben, ungeschützten Sex mit Männern zu haben, von denen die meisten HIV-positiv gewesen seien.
Pédocriminalité : le terrifiant projet d’« écoles du sexe » au Sénégal de « Peter Babtou », notable de l’Oise
— Le Parisien (@le_Parisien) February 9, 2026
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Unter den Festgenommenen befinden sich Persönlichkeiten mit Einfluss und Geld. Menschen mit Zugang zu Netzwerken, die normalerweise Schutz und Immunität bieten. Genau das heizt die Wut in der Bevölkerung zusätzlich an. In sozialen Medien und auf den Straßen entlädt sich eine Welle aus Zorn, Ekel und Forderungen nach maximaler Bestrafung. Viele Senegalesen sehen den Fall nicht nur als Verbrechen, sondern als Angriff auf die moralische Identität ihres Landes.
Parallel zu den Ermittlungen gegen den Pädophilenring kam es zu verstärkten Polizeimaßnahmen gegen Männer, denen homosexuelle Handlungen vorgeworfen werden. Juristisch sind diese Verfahren von den Missbrauchsfällen getrennt, doch in der öffentlichen Wahrnehmung verschwimmen die Grenzen. Für viele Menschen ist der Skandal zum Symbol einer moralischen Krise des Landes geworden.
