Seit Jahren trommeln unsere Herrschenden das Mantra „Folge DerWissenschaft™“. Ob beim Klima oder der Plandemie, die Dogmen werden wie eine heilige Monstranz dem Volk vorgesetzt, damit niemand die Entscheidungen unserer weisen Herrscher infrage stellt. Wenn die Realität nicht zur gewünschten Wissenschaft passt, dann wird sie passend gemacht.
Von Chris Veber
Am 16. März 2026 zeigte die weltweit viel zitierte Plattform Our World in Data auf ihrem Krebs-Chart einen deutlichen Anstieg der Todesfälle. Besonders bei Menschen unter 50 Jahren und in der Gesamtbevölkerung war seit 2021 ein klarer Aufwärtstrend zu sehen. Die Quelle war das renommierte IHME Global Burden of Disease 2025. Der Analyst Jose Gefaell dokumentierte den Stand per Screenshot und teilte ihn auf X. Nur Stunden später, am 17. März gegen Mittag, war alles anders. Our World in Data hatte die Datenquelle des Charts gewechselt. Der Anstieg war plötzlich verschwunden, die Kurve abgeflacht oder sogar umgedreht.
Gefaell dokumentiert auf X, dass mit den ursprünglichen Daten sowohl der Anstieg der Krebserkrankungen bei Menschen unter 50 als auch der Anstieg der Krebserkrankungen in allen Altersgruppen klar ersichtlich wird.
Using the same source as the initial graph (IHME Global Burden of Disease, 2025), the rise in cancer deaths across all age groups since 2021 appears clear. pic.twitter.com/ee4HAT3AT5
— JOSE GEFAELL (@ChGefaell) March 17, 2026
Das ist kein kleiner technischer Fehler, kein Detailproblem. Our World in Data gilt als neutrale Instanz, die Politiker und Journalisten mit sauberen Daten versorgt. Offenbar ist die Wikipedisierung des Wissens jetzt auch bei Our World in Data angekommen. Wenn ein Datenset nicht das gewünschte Ergebnis liefert, wird es schnell ausgetauscht. In diesem Fall durch Daten der WHO, die im Falle der Plandemie ja “absolut unvoreingenommen und neutral ist”. Der Anstieg der Krebsfälle seit 2021 passt nicht ins gewünschte Narrativ. Da könnte der Bürger ja auf die Idee kommen, zu überlegen, was wohl der Grund sein mag.
„Folge DerWissenschaft™“ ist längst zum Machtinstrument geworden. Wer die Daten oder Modelle DerWissenschaft™ anzweifelt, gilt als Verschwörungstheoretiker. Unsere Herrschenden brauchen stabile Dogmen. Sinkende Krebsraten passen perfekt zu „die Impfung ist sicher und wirkt“. Ein Anstieg der Krebserkrankungen speziell bei jungen Menschen würde unangenehme Fragen aufwerfen, nach den Folgen von Plandemie-Maßnahmen, nach neuen Risikofaktoren, eventuell in Form harmloser mRNA-Spritzen.
Der Fall Our World in Data ist kein Einzelfall. Er ist Symptom eines Systems, in DieWissenschaft™ nicht mehr Wissen schafft, sondern Wissen regulieren und steuern will. Wer die Daten kontrolliert, kontrolliert das Wissen. Wer das Wissen kontrolliert, kontrolliert die Erzählung. Und wer die Erzählung kontrolliert, kontrolliert die Politik.
Wobei der Missbrauch DerWissenschaft™ und die Kontrolle des erlaubten Wissens kein so neues Problem sind. Schon Galileo Galilei hat damit seine Erfahrungen gemacht. Als er es wagte, sein heliozentrisches Weltbild zu präsentieren, wurde er von der Inquisition freundlich aufgefordert, seine Meinung doch zu überdenken. Was er angesichts der damals üblichen Diskussionsmethoden (Zangen, Messer, heiße Eisen usw.) dann auch tat. Die Kirche brauchte dann bis ins Jahr 1757, um die realen Daten zu akzeptieren. Seitdem darf sich die Erde um die Sonne drehen, ohne dass der Inquisitor vorbeikommt.
Die Realität gewinnt am Ende immer. Manchmal braucht sie nur etwas Zeit. Diese unangenehme Wahrheit sollten sich unsere Herrschenden merken. Auch sie können die Wirklichkeit nicht auf Dauer unterdrücken.
