Uğur Şahin und Özlem Türeci verlassen BioNTech bis Ende 2026, um ein neues mRNA-Unternehmen zu gründen. Offiziell für den nächsten großen Sprung. Doch der US-Börsenbericht, der am selben Tag eingereicht wurde, lässt andere Motive vermuten.
Am 10. März 2026 verkündete BioNTech die Trennung. Der CEO und die Chief Medical Officer, das Ehepaar hinter der ersten westlichen Corona-Impfung, wollen „wieder Pioniere werden“. Sie übergeben das operative Ruder und starten ein neues Biotech-Unternehmen mit BioNTech-Technologie. „Für uns ist jetzt der richtige Zeitpunkt, den Stab weiterzugeben“, erklärte Şahin in der Pressemitteilung.
Die Aktie brach um bis zu 22 Prozent ein. Denn am gleichen Tag reichte BioNTech die Form 20-F für das Geschäftsjahr 2025 bei der US-Börsenaufsicht SEC ein. Dieser Bericht, den die harten amerikanischen Vorschriften zu schonungsloser Offenheit zwingen, listet Risiken auf, die weit über die üblichen Warnungen der Pharmaindustrie hinausgehen. Die mRNA-Technologie, von der weltweit Milliarden Dosen zwangsverabreicht wurden, bleibt ein Experiment im großen Maßstab.
„Billions of doses have been administered worldwide… undesirable effects and other problems may be observed that were not seen or anticipated during clinical trials“, heißt es dort wörtlich. Langfristige oder seltene Nebenwirkungen könnten erst jetzt ans Licht kommen, weil die Zulassungsstudien zeitlich und zahlenmäßig begrenzt waren. Sie erinnern sich, Operation Lightspeed.
Besonders brisant ist der Abschnitt zur Produkthaftung (Product Liability). BioNTech räumt offen ein: „We have received product liability claims against our COVID-19 vaccine, and expect to receive additional product liability claims in the future.“ BioNTech wurde schon von Impfopfern verklagt. Erfolgreiche Klagen könnten zu „substantial monetary awards“ führen, Verteidigungskosten explodieren lassen und den Aktienkurs in den Keller treiben. Wenn die Schadenersatzurteile die Versicherungsdeckung oder die Pfizer-Haftung übersteigen, droht direkter Schaden für das gesamte Geschäft. Die Firma warnt, eine Serie solcher Ansprüche „could adversely affect our results of operations and business“. Der Schaden an den Zwangspatienten könnte schlecht fürs Geschäft sein.
Noch schwerer wiegen die Entwicklungs- und Prüfungsrisiken. Die mRNA-Plattform ist neuartig, mit begrenzter regulatorischer Erfahrung. „Rare or long-term side effects may not be detected in clinical trials.“ – Langzeitfolgen könnten bei den klinischen Tests übersehen worden sein. Auch jede Änderung im Herstellungsprozess oder in der Zusammensetzung der Spritze kann plötzlich Sicherheit, Verträglichkeit oder Wirksamkeit beeinflussen. „Changes that we make to optimize our manufacturing, testing or formulating… could impact the safety, tolerability and efficacy.“ Auch nach der Zulassung können Behörden jederzeit neue Studien, Black-Box-Warnungen oder sogar einen Rückruf verlangen. Im schlimmsten Fall droht der Entzug der Zulassung, nicht nur für Comirnaty, sondern für die gesamte Produktpipeline, inklusive der geplanten Krebs-Therapien. Die inzwischen öffentliche Wahrnehmung der mRNA als Gentherapie verstärkt das BioNTech Problem. Der Report betont immer wieder, diese Risiken „could have a material adverse effect on our business, financial condition and results of operations“.
Warum also genau jetzt der Ausstieg der Impfhelden? Die offizielle Erzählung vom Neuanfang riecht nach rechtzeitigem Absprung, bevor die ersten großen Schadenersatzwellen oder neue Sicherheitsdaten das Unternehmen und seine mRNA Plattform in Bedrängnis bringen könnten.
Die US Börsenaufsicht zwingt zur Ehrlichkeit. Da ist´s dann vorbei mit „die Impfung ist sicher und wirkt“. Auch dass die Corona-Impfstoffe zu den am intensivsten getesteten Arzneimitteln in der Geschichte der Medizin gehören, war offenbar eine Lüge. In den USA ist unter der Trump Administration der Schutz für die Pharmamafia gefallen. Die Abrechnung vor Gericht wird unweigerlich folgen. Auch in Europa droht BioNTech nach der Abwahl der Plandemie-Verantworlichen Ungemach. Also haben die Impfhelden Fersengeld gegeben. Ob sie das vor ihrer Verantwortung schützt, werden die Geschichte zeigen. In der EU wird die experimentelle Gentherapie übrigens munter weiter verabreicht.
