Deutsches Grusel-Gesetz: Impfstoffe dürfen durch Geimpfte übertragen werden

Bild: freepik @Benevolente82

Ein bislang wenig beachteter Paragraph im deutschen Infektionsschutzgesetz wirft Fragen auf, die weit über alles bisher Bekannte und Diskutierte hinausgehen: So wurde es legalisiert, dass Geimpfte Personen „Mikroorganismen“ ausscheiden, welche auf andere Menschen übergehen können. Alleine der Gedanke wirkt wie Science Fiction, doch aktuelle Studien von Pfizer weisen darauf hin, dass bereits die aktuelle Corona-Impfkampagne zu solchen Ereignissen führen könnte.

Zu Beginn unserer Recherche, die wir zunächst als Verschwörungstheorie oder die Handlung eines weit hergeholten Hollywood-Filmes abtaten, steht folgender Paragraph aus dem deutschen Infektionsschutzgesetz:

Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz – IfSG)
§ 21 Impfstoffe

Bei einer auf Grund dieses Gesetzes angeordneten oder einer von der obersten Landesgesundheitsbehörde öffentlich empfohlenen Schutzimpfung oder einer Impfung nach § 17a Absatz 2 des Soldatengesetzes dürfen Impfstoffe verwendet werden, die Mikroorganismen enthalten, welche von den Geimpften ausgeschieden und von anderen Personen aufgenommen werden können. Das Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz) wird insoweit eingeschränkt.

Das Prinzip ist auch als „Shedding“ bekannt. Damit wird in der Immunologie einerseits der Vorgang bezeichnet, mit dem ein Infizierter andere ansteckt, andererseits gibt es auch das „Vaccine Shedding„, wo ein Geimpfter zu einer infektiösen Gefahr für seine Umwelt wird. Dafür gibt es ein prominentes Beispiel in der Vergangenheit, die Polio-Schluckimpfung. Solchermaßen Geimpfte verbreiteten in Folge bis zu 28 Tage lang die Krankheit.

Untersuchungen, ob Geimpfte Wirkung auf Ungeimpfte entwickeln

Auf Basis dieses gesicherten Wissens empfahlen die Regulierungsbehörden der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten, neue Impfstoffe auf solche Effekte zu untersuchen. In diesem Licht ist auch eine Ende 2020 gestartete Studie von Pfizer zu sehen, welche die Effekte Geimpfter auf ungeimpfte Menschen untersucht, welche sich im selben Raum befinden, die selbe Luft atmen oder vom Geimpften berührt wurden. Es ist unbekannt, ob die neuen mRNA-Impfungen Shedding-Wirkungen in irgendeiner Art entwickeln. Dennoch sorgte die bloße Möglichkeit, also der Umstand dass es Untersuchungen zu so einer Wirkung gibt, weltweit zu Verschwörungstheorien. Die Geheimniskrämerei rund um die Massenimpfung und der Fragliche Sinn aufgrund der geringen Gefährlichkeit des SARS-CoV-2 Virus begünstigen solche Theorien.

Konkret geht es um die Pfizer Studie PF-07302048: „A PHASE 1/2/3, PLACEBO-CONTROLLED, RANDOMIZED, OBSERVER-BLIND, DOSE-FINDING STUDY TO EVALUATE THE SAFETY, TOLERABILITY, IMMUNOGENICITY, AND EFFICACY OF SARS-COV-2 RNA VACCINE CANDIDATES AGAINST COVID-19 IN HEALTHY INDIVIDUALS“

Erforschung der experimentellen mRNA Wirkstoffe wichtig und sinnvoll

Diese untersucht mögliche Effekte, die durch Geimpfte bei Schwangeren oder stillenden Müttern ausgelöst werden können. Inwiefern solche Studien bei allen neuen Impfstoffen und Medikamenten üblich sind, ist uns in der Redaktion unbekannt, wir konnten aber durchaus einige potenziell toxische Wirkstoffe finden, wo solche Studien durchgeführt wurden und auch sinnvoll sind. Beispielsweise kommen in der Krebstherapie giftige Stoffe zum Einsatz, die auch auf Dritte eine Wirkung entfalten können, die davor natürlich geschützt werden müssen. Nachdem es sich bei mRNA um kaum erforschte, neuartige und experimentelle Impfstoffe handelt, ergibt eine solche Forschung Sinn, ohne gleich darauf hinzuweisen, dass ein solches Shedding stattfindet. Zahlreiche Alternative Medien haben die Studie als Beweis für ein gesicherte Shedding der mRNA-Wirkstoffe herangezogen – diese Vermutung geht ohne jegliche Fakten aber zum Glück zu weit. Ethisch mehr als bedenklich ist hingegen der Umstand, dass viele Millionen Menschen mit diesen Impfstoffen geimpft werden, ohne dass eine endgültige Zulassung und alle notwendigen Sicherheitsstudien abgeschlossen wurden.

Wozu also das deutsche Gesetz?

Dass der deutsche Gesetzgeber Shedding-Effekte generell entkriminalisiert und als Option zulässt, dürfte jedenfalls von die Bevölkerung nicht als vertrauensbildende Maßnahme angesehen werden. Die Formulierung lässt den Gedanken zu, dass man absichtlich Impfstoffe oder andere Wirkstoffe entwickeln könnte, welche sich ohne Zustimmung selbständig auf Ungeimpfte übertragen. Dies sollte auch weiterhin Körperverletzung und Grundrechtsverletzung sein, denn in medizinische Behandlungen und Eingriffe hat man nach ausführlicher Information freiwillig einzuwilligen. Ob einfache Gesetze so freihändig und beiläufig in Grundgesetze eingreifen können müssen die Verfassungsgerichte der jeweiligen Länder entscheiden. Die politische Unabhängigkeit des obersten deutschen Verfassungsgerichtes ist allerdings zurzeit fraglich.

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