Dem Westen droht die Libanonisierung: Islamische Jugend übernimmt die Macht

Symbolbild: KI

Europa verändert sich rasant. Durch anhaltende Einwanderung und deutlich höhere Geburtenraten muslimischer Familien wird die Jugend in vielen Großstädten bereits islamisch dominiert. Wie lange können liberale Demokratien wie Frankreich, England, Deutschland oder Österreich diesem Druck standhalten?

Ein Kommentar von Chris Veber

Die Macht in einer Gesellschaft entscheidet sich nicht immer an der Gesamtzahl der Wähler. Sie entsteht dort, wo die Straßen und die öffentlichen Räume kontrolliert werden. Das sieht man gerade in Wien. In den Volks- und Mittelschulen machen Kinder mit islamischem Glaubensbekenntnis bereits 41,2 Prozent aus, die größte religiöse Gruppe überhaupt. Das geht aus der offiziellen Erhebung der Wiener Bildungsstadträtin Bettina Emmerling hervor. Vor einem Jahr waren es noch 39,4 Prozent.

Diese Kinder werden in wenigen Jahren erwachsen. Die Mehrheit der jungen Männer in vielen Bezirken wird dann muslimisch sein. Sie übernehmen de facto die Macht auf der Straße, durch ihre Präsenz, ihre Parallelstrukturen und kulturelle Dominanz. Diese Macht auf der Straße sickert eher früher als später in die Institutionen. Polizei und Militär rekrutieren sich aus der Bevölkerung. Wenn ein signifikanter Teil der jungen Generation muslimisch geprägt ist und bestimmte Einstellungen mitbringt, verändert sich auch der Staatsapparat. Die offizielle Mehrheit der Älteren schwindet dazu mit jeder Wahlperiode.

Was bleibt, ist eine neue Realität. Bleiben unsere Länder dann freiheitliche, liberale Demokratien, in denen alle Religionen gleichgestellt sind, Frauen dieselben Rechte haben und Frieden sowie Wohlstand herrschen? Die Antwort liegt in den Einstellungen, die Muslime im Westen selbst vertreten. Eine aktuelle IFOP-Studie aus Frankreich zeigt: 57 Prozent der jungen Muslime zwischen 15 und 24 Jahren halten die Scharia für überlegen gegenüber französischem Recht. 38 Prozent sympathisieren offen mit islamistischen Strömungen, doppelt so viele wie noch 1998. In Deutschland kommt eine Studie der Universität Münster zum selben Schluss. Über eine Million Muslime zeigen emotionale Anfälligkeit für islamische Radikalisierung. Homosexualität wird vielfach moralisch abgelehnt, Frauenrechte bleiben traditionell eingeschränkt, Kritik am Islam wird nicht akzeptiert.

Der Islam ist keine Religion der persönlichen Frömmigkeit. Er ist eine ganzheitliche Herrschaftsideologie. Wo Muslime zur Mehrheit werden, gewinnt diese Ideologie politisch die Oberhand. Das zeigt die Geschichte ohne Ausnahme. Der Libanon war bis in die 1970er Jahre ein relativ liberales, christlich geprägtes Land mit blühender Wirtschaft und säkularer Verfassung. Durch höhere muslimische Geburtenraten und Zuwanderung kippte das demografische Gleichgewicht. Es folgten der Bürgerkrieg von 1975 bis 1990 und die Dominanz der islamischen Hisbollah (die erst jetzt durch den Irankrieg ins Kippen gerät).

Wirtschaftlicher Kollaps, Korruption und tägliche Gewalt sind Folgen der Islamisierung. Von Syrien über den Iran, Pakistan, Afghanistan, Ägypten usw.: Wo Muslime zur Mehrheit werden, gewinnt die religiöse Identität politisch die Oberhand, einhergehend mit der Verfolgung und Entrechtung von Minderheiten und Frauen. Es gibt kein einziges mehrheitlich muslimisches Land, das eine stabile, säkulare, liberale Demokratie mit voller Frauen- und Religionsgleichheit geblieben ist.

Die Frage ist nicht mehr, ob Frankreich, England oder Österreich dem Beispiel des Libanon oder Syriens folgen. Sie tun es bereits, nur etwas langsamer. Nicht weil alle Muslime gewalttätig wären. Aber ein signifikanter Teil will keine säkulare Gesellschaft, sondern islamische Normen im Alltag, in Schulen, in der Justiz. Die Parallelgesellschaften in französischen Banlieues oder schwedischen Problemvierteln sind die ersten Vorzeichen. Frauenrechte erodieren, wo Kopftuchzwang oder Geschlechtertrennung gefordert werden. Religionsgleichheit verschwindet, sobald Blasphemie-Gesetze oder Scharia-Räte Einzug halten. Der Wohlstand leidet unter der Abwanderung qualifizierter Nicht-Muslime. Der innere Frieden kippt, sobald Nicht-Muslime als minderwertige Bürger zweiter Klasse angesehen und behandelt werden.

Die demografische Uhr tickt schon jetzt sehr laut und deutlich. Wir stehen vor der Wahl. Entweder stoppen wir die demografische Verschiebung durch eine konsequente Migrationspolitik und Remigrationspolitik. Oder wir akzeptieren die Libanonisierung. Die Geschichte des Nahen Ostens lehrt, dass es dann kein Zurück mehr gibt.

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