Deindustrialisierung: Deutschland manövriert sich mit Realitätsverweigerung in den Untergang

(C) Report24/KI

Der Klimawahn in Deutschland und in der Europäischen Union schadet dem Wirtschaftsstandort. Auch andere Faktoren wie die zunehmende Bürokratie, der Regulierungswahn und die steigende Abgabenlast tragen dazu bei. Und die Politik? Die übt sich in Realitätsverweigerung.

Deutschland war immer schon ein Land mit hohen Lohnkosten. Doch dank einer ebenso hohen Produktivität, vergleichsweise niedriger Energiekosten und sehr guter Qualität verkauften sich Produkte “Made in Germany” weltweit. Doch mittlerweile sind die Produktionskosten deutlich gestiegen und auch in anderen Ländern werden Qualitätsprodukte hergestellt – und das zu deutlich besseren Preisen.

Das Ergebnis dieser Politik in Deutschland und der Europäischen Union ist schlussendlich, dass die industrielle Produktion immer weiter sinkt. Immer mehr Unternehmen verlagern die Produktion ins Ausland oder schließen die Werkstore, weil sich die Fortführung des Betriebs einfach nicht mehr lohnt.

Und es ist ja nicht nur Deutschland allein, welches unter dieser Politik leidet – die ganze Europäische Union schwächelt. Mit dem “European Green Deal” und den nationalen Netto-Null-Maßnahmen werden die Unternehmen genauso stranguliert wie mit immer mehr Auflagen, den steigenden Energiekosten und den Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland.

Doch gerade die Industrie und das produzierende Gewerbe sind tragende Säulen einer jeden Volkswirtschaft. Während Dienstleistungen (der tertiäre Sektor) quasi nur umverteilen, schaffen die Rohstoffwirtschaft (Landwirtschaft und Bergbau, der primäre Sektor) und das produktive Gewerbe (Handwerk und Industrie, der sekundäre Sektor) reale Werte.

Doch genau dort schlägt die katastrophale Klima- und Wirtschaftspolitik zu. Mit dem industriellen Niedergang geht aber auch ein Verlust von (zumeist besser bezahlten) Arbeitsplätzen und von Steuereinnahmen einher. Von den wachsenden Belastungen für die Sozialkassen ganz zu schweigen.

Und was macht die schwarz-rote Bundesregierung? Weiter so. An der (übrigens 1991 unter Helmut Kohl mit dem Stromeinspeisungsgesetz eingeführten, aber unter Angela Merkel beschleunigten) Energiewende wird nicht gerüttelt. Auch nicht unter einem Bundeskanzler Friedrich Merz und schon gar nicht unter einer EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Alles quer durch die Bank CDU-Politiker. Man verweigert sich einfach der Realität, dass diese Politik der Hauptgrund für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten ist, mit denen man seit Jahren konfrontiert wird.

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