Der Klimawahn in Deutschland und in der Europäischen Union schadet dem Wirtschaftsstandort. Auch andere Faktoren wie die zunehmende Bürokratie, der Regulierungswahn und die steigende Abgabenlast tragen dazu bei. Und die Politik? Die übt sich in Realitätsverweigerung.
Deutschland war immer schon ein Land mit hohen Lohnkosten. Doch dank einer ebenso hohen Produktivität, vergleichsweise niedriger Energiekosten und sehr guter Qualität verkauften sich Produkte “Made in Germany” weltweit. Doch mittlerweile sind die Produktionskosten deutlich gestiegen und auch in anderen Ländern werden Qualitätsprodukte hergestellt – und das zu deutlich besseren Preisen.
Deindustrialisierung in Deutschland: Seit 2018 ist die Industrie um 23% zurückgegangen. Ein Monitoring-Bericht zur Energiewende rechnet mit 25% weniger Stromverbrauch. #Deutschland #Energiewende pic.twitter.com/hn01Q9oExh
— Dirk Muchow (@Muchow) January 6, 2026
Das Ergebnis dieser Politik in Deutschland und der Europäischen Union ist schlussendlich, dass die industrielle Produktion immer weiter sinkt. Immer mehr Unternehmen verlagern die Produktion ins Ausland oder schließen die Werkstore, weil sich die Fortführung des Betriebs einfach nicht mehr lohnt.
Rolf Schuster zeigt sehr klar die Deindustrialisierung des Landes:
— VERNUNFTKRAFT (@VernunftkrafteV) December 29, 2025
Trotz Wärmepumpen und E-Mobilität sinkt seit 2018 die Last im deutschen Stromnetz kontinuierlich. Dieser Zeitverlauf passt auch gut zum Einbruch der Produktionszahlen in den energieintensiven Sektoren des Landes. pic.twitter.com/lw09d00EWP
Und es ist ja nicht nur Deutschland allein, welches unter dieser Politik leidet – die ganze Europäische Union schwächelt. Mit dem “European Green Deal” und den nationalen Netto-Null-Maßnahmen werden die Unternehmen genauso stranguliert wie mit immer mehr Auflagen, den steigenden Energiekosten und den Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland.
Jetzt haben es die Experten auch schon gemerkt!
— 🇩🇪LilitThyra🩶 (@LilitThyra) January 4, 2026
Deindustrialisierung:
Der Mittelstand verlegt vermehrt die Produktion ins Ausland…
Das war unmöglich vorauszusehen, bei der Politik der letzten Jahre 🤦🏼♀️https://t.co/Amyoyb8Qnj pic.twitter.com/6PLFBoMBtL
Doch gerade die Industrie und das produzierende Gewerbe sind tragende Säulen einer jeden Volkswirtschaft. Während Dienstleistungen (der tertiäre Sektor) quasi nur umverteilen, schaffen die Rohstoffwirtschaft (Landwirtschaft und Bergbau, der primäre Sektor) und das produktive Gewerbe (Handwerk und Industrie, der sekundäre Sektor) reale Werte.
Die Industrieproduktion in Deutschland ist seit 2015 inflationsbereinigt um 10% gesunken. Kein anderes europäisches Land (außer der Slowakei) steht schlechter da – obwohl alle denselben geopolitischen Gegenwind haben. Es müssen also strukturelle Themen sein… pic.twitter.com/UOv00Znr3w
— Christian W. Röhl (@CWRoehl) November 21, 2025
Doch genau dort schlägt die katastrophale Klima- und Wirtschaftspolitik zu. Mit dem industriellen Niedergang geht aber auch ein Verlust von (zumeist besser bezahlten) Arbeitsplätzen und von Steuereinnahmen einher. Von den wachsenden Belastungen für die Sozialkassen ganz zu schweigen.
Regelmässige Erinnerung: Vergleich Industrieproduktion Schweiz – EU 2011-2024 pic.twitter.com/e9fT1gTJdQ
— Nathan Kaiser 王納森 (@nathan_kaiser) October 22, 2025
Und was macht die schwarz-rote Bundesregierung? Weiter so. An der (übrigens 1991 unter Helmut Kohl mit dem Stromeinspeisungsgesetz eingeführten, aber unter Angela Merkel beschleunigten) Energiewende wird nicht gerüttelt. Auch nicht unter einem Bundeskanzler Friedrich Merz und schon gar nicht unter einer EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Alles quer durch die Bank CDU-Politiker. Man verweigert sich einfach der Realität, dass diese Politik der Hauptgrund für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten ist, mit denen man seit Jahren konfrontiert wird.
