Präsident von Kroatien zerlegt Lockdown für Ungeimpfte: „Das ist Faschismus!“

Bilder: Screenshot FB, Mockup via freepik / DCStudio

Was von einem großen Teil der Österreicher stillschweigend oder sogar wohlwollend hingenommen wird, stößt im Ausland auf massiven Gegenwind. So äußerte sich der kroatische Präsident Zoran Milanović nach einer Audienz beim Papst am Montag in einem Interview gegenüber der Presse mit klaren, harten Worten zum „Lockdown für Ungeimpfte” in Österreich:

Das ist Faschismus! Wo sind sie jetzt und warum schweigen die Brüsseler Bürokraten darüber? Ich habe ein Problem in letzter Zeit, weil sämtliche Argumente fehlen. Auch ich habe das Ganze monatelang unterstützt. Jetzt sehe ich keinen Sinn mehr darin. Es ist keine Frage des Wissens. Das hat mit Wissen mittlerweile nichts mehr zu tun.

Es kann nicht das Ziel sein, eine Impfung zu vermarkten, auch wenn sie sicher von brillanten Forschern erzeugt wurde. Das allein kann nicht die Lösung sein. Die Menschen müssen ein Recht haben, sich selber zu entscheiden. Wo bleiben die Menschenrechte? Wo bleibt das Gericht für Menschenrechte? Woher nehmen sie sich das Recht, den Ungeimpften zu verbieten, das Haus zu verlassen, wie es zurzeit in Österreich passiert?

Ich bin geimpft. Der Papst meinte, es sei eine gute Tat sich selbst gegenüber. Denk an dich selbst! Meine Pflicht ist, mich selber zu schützen und das habe ich getan. Wer Gutes will, soll sich selber schützen. Wer nicht möchte, der will sich eben nicht schützen. Das ist sein gutes Recht! Ich werde euch nicht mehr fragen, ob ihr geimpft seid. Meine Pflicht ist getan.“

Facebook

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Facebook.
Mehr erfahren

Beitrag laden

Die Menschen müssen ein Recht haben, sich selber zu entscheiden

Auch aus Deutschland erreichen uns bereits zahlreiche bestürzte Beileidsbekundungen zum Maßnahmen- und Impfwahn der Bundesregierung. An Zeiten, in denen ein breiter Teil der Bevölkerung massiv benachteiligt und diskriminiert wurde, erinnert man sich in Österreich – einem Land, das eigentlich für Integrität und Individualität steht – nur sehr ungern. Die Politik täte gut daran, endlich die Notbremse ziehen, ihr Volk wieder wahrzunehmen und einen vernünftigen, menschlichen und verbindenden Kurs einzuschlagen. Denn eines ist sicher: Die Rote Linie ist längst überschritten.

Share on telegram
Share on whatsapp
Share on facebook
Share on vk
Share on twitter
Share on email

Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, unterstützen Sie uns bitte mit einer Spende!

Informationen abseits des Mainstreams werden online mehr denn je bekämpft. Um schnell und zensursicher informiert zu bleiben, folgen Sie uns auf Telegram oder abonnieren Sie unseren Newsletter! Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, freuen wir uns außerdem sehr über Ihre Unterstützung.

Unterstützen Sie Report24 via Paypal:

Das könnte Sie auch interessieren:

Empfehlungen:

Share on telegram
Share on whatsapp
Share on facebook
Share on vk
Share on twitter
Share on email

Neueste Artikel