Ein gestoppter Geldtransporter in Ungarn legt Milliardenströme in Cash und Gold in die Ukraine offen. Ein ukrainischer Ex-Antikorruptionsstaatsanwalt warnt vor klassischer Geldwäsche im großen Stil. Während Viktor Orbán mit dem Tode bedroht wird, tut die EU – nichts.
Wie schon öfter hier beschrieben, stoppten am 5. März 2026 ungarische Sicherheitskräfte bei Budapest zwei gepanzerte Transporter der ukrainischen Oschadbank, die von Wien aus gestartet waren. An Bord 40 Millionen Dollar, 35 Millionen Euro in bar plus neun Kilogramm Gold. Seit Jahresbeginn rollten Konvois mit über 900 Millionen Dollar, 420 Millionen Euro und 146 Kilogramm Gold nur durch Ungarn. Die Größenordnung ist schwindelerregend. Dazu hat sich jetzt Stanislav Bronewyzkyj öffentlich geäußert.
Der ehemalige ukrainische Staatsanwalt der Spezialisierten Antikorruptionsstaatsanwaltschaft SAP kennt das ukrainische System von innen. In einem in Tichys Einblick veröffentlichten Interview sagt er, handele sich um „klassische Geldwäsche“. Gelder wandern von einer ukrainischen Bank zu einer österreichischen Institution, werden dort bearbeitet, in Bargeld umgewandelt und dann heimlich über Ungarn zurückgeschleust. Damit sollen Nachverfolgungsmechanismen umgangen werden. Bronewyzkyj sieht klare Merkmale eines Delikts nach Artikel 209 des ukrainischen Strafgesetzbuchs, der Legalisierung von Erträgen aus Straftaten. Schon die schiere Menge mache eine formelle Untersuchung durch die Antikorruptionsstaatsanwaltschaft und das Staatliche Ermittlungsbüro zwingend erforderlich.
Ungarn hat schon reagiert. Die NAV hält Geld und Gold vorerst fest und hat hat ein Strafverfahren wegen Geldwäscheverdachts eingeleitet. Aus Kiew kommen als Antwort neue Todesdrohungen. Ein ehemaliger Generalleutnant der ukrainischen Sicherheitsdienste droht Orbán und dessen Familie offen mit einer „Todesschwadron“. Die Adresse sei bekannt, heißt es. Balázs Orbán, politischer Direktor des Ministerpräsidenten, veröffentlichte die Drohung samt Video.
‼️ ENOUGH IS ENOUGH, UKRAINE ‼️
— Balázs Orbán (@BalazsOrban_HU) March 11, 2026
Another outrageous threat against 🇭🇺@PM_ViktorOrban.
A former lieutenant general of the Ukrainian security services has now threatened the Hungarian Prime Minister and his family, claiming that the Ukrainian “death squad” knows everything about… pic.twitter.com/yRgmQsmHLq
Das ist die Sprache einer Mafia, die sich bedroht fühlt, wenn jemand ihre Geldströme durchleuchtet. Die EU hingegen unternimmt exakt nichts. Dieselbe EU, die eigene Bürger wegen abweichender Meinungen mit Sanktionen überzieht, schaut bei klandestinen Bargeld- und Goldtransporten in mehrstelliger Milliardenhöhe teilnahmslos zu. Auch zu den Todesdrohungen gegen den Regierungschef eines Mitgliedstaats kommt kein Wort aus Brüssel. Keine Kommission, kein Parlament, kein Gerichtshof regt sich.
Dieses Schweigen ist ohrenbetäubend. Man muss sich fragen, wie tief die EU-Führung und mit ihr verbündete Politiker eigentlich im ukrainischen Korruptionssumpf stecken? Was hat Selenskyj gegen westeuropäische Politiker in der Hand, dass sie sich alle der Omerta unterwerfen, dem absoluten Schweigen der Mafia? Oder fürchten sie um ihr eigenes Leben? Schließlich kennen die ukrainischen Todesschwadronen nicht nur Orbáns Adresse.
Aber was passiert eigentlich, wenn die europäischen Steuerzahler eines Tages die Geduld verlieren und die Finanzierung des ukrainischen Regimes einstellen? Schickt Selenskyj dann seine Söldner uns auf den Hals? Die Ukraine könnte nicht nur die größte Geldwaschmaschine der Welt sein. Möglicherweise hat sie sich auch zu einer ernsten Bedrohung der europäischen Sicherheit entwickelt. Nicht nur, weil sie uns in den Krieg gegen Russland mit hineinziehen will. Sondern weil dort Kräfte an der Macht sind, die nur noch die Sprache der Mafia und Gewalt sprechen.
