Das „Gift“ der Grünen: Vom Naturschutz zur Naturzerstörung

Symbolbild: esolex

Die Geschichte der Grünen in Österreich nahm ihren Anfang im Jahr 1978 mit dem Widerstand gegen das Kernkraftwerk Zwentendorf. Eine breite Bewegung stand dagegen auf und legte damit den Grundstein für eine neue, ökologisch orientierte politische Kraft: die Grünen. Was vor Jahrzehnten unter dem Banner des Naturschutzes begann, mündet heute in eine Klimadiktatur. Der „Auhirsch“ von Hainburg, Günther Nenning, würde sich im Grabe umdrehen, wenn er die Entwicklung der Grünen verfolgte.

Gastkommentar von Angelika Starkl

Ein entscheidender Wendepunkt war damals die Besetzung der Hainburger Au im Dezember 1984, bei der massiver Protest den Bau eines Donaukraftwerks verhinderte und die Notwendigkeit für Umweltthemen aufwarf. In der Folge formierten sich verschiedene grüne Gruppierungen, die schließlich 1986 unter der Führung von Freda Meissner-Blau als „Die Grüne Alternative“ den Einzug in den Nationalrat schafften. Über drei Jahrzehnte hinweg etablierte sich die Partei als feste Opposition. Nach einem Rückschlag bei der Nationalratswahl 2017, gelang den Grünen zwei Jahre später ein Comeback in die Koalition. Das hatte Folgen.

Vom Naturschutz zur Klimapolitik

An der Spitze der Partei steht heute Leonore Gewessler. Im Laufe der Zeit vollzog die Partei aber einen dramatischen Wandel in ihrer Ausrichtung. Er kann als Abkehr vom Naturschutz, hinein in die Klimapolitik bezeichnet werden. Während früher der Schutz der Natur im Zentrum stand, dominiert heute die Klimaneutralität. Das führt zu vielen Spannungen. Für den Ausbau erneuerbarer Energien werden umweltbedenkliche Kompromisse eingegangen. Die Partei verfängt sich in einer Art Klimareligion. Gewessler, zuvor Klimaschutzministerin, verkörpert die Ausrichtung auf eine technologische Energiewende. Die abstrakte Rettung des Weltklimas wird über den Erhalt der heimischen Flora, Fauna und Kulturlandschaft gestellt.

Die Unwahrheit vom giftigen CO2

CO2, das für die Photosynthese essenzielle Kohlendioxid, ist ein Grundbaustein für das Pflanzenwachstum und damit für alles Leben auf der Erde. Es wird nun als Schadstoff oder Gift deklariert. Obwohl ein höherer CO2-Gehalt in der Atmosphäre zu einer Ergrünung des Planeten beiträgt, gilt er als lebensfeindlich bei den Grünen. Die Fokussierung auf das CO2 schürt aber auch viele ökologische Ängste, um gesellschaftliche Umgestaltungen und staatliche Eingriffe in die Wirtschaft zu rechtfertigen. Diese Form von Öko-Sozialismus beruht auf jener Unwahrheit und viele junge Menschen glauben sie. Doch: Die Umwelt können wir schützen. Das Klima aber nicht! Zudem hat man durch ständige Wortkonstrukte wie Klimanotstand oder Klimakatastrophe ein Narrativ geschaffen, das wissenschaftliche Erkenntnisse ausblendet und das lebensnotwendige Gas Kohlendioxid allein als zerstörerische Kraft darstellt.

Die Behauptung vom menschengemachten Klima

Das Erdklima ist seit Jahrmillionen natürlichen Schwankungen unterworfen, die lange vor der industriellen Revolution durch solare Aktivität, orbitale Veränderungen und vulkanische Prozesse verursacht wurden. Sie alle stellen den menschlichen Einfluss auf das Klima in Frage. Komplexe, noch nicht verstandene Naturphänomene werden dem Einfluss des Menschen „unterstellt“.

Durch die Schaffung eines Klima-Krisenmodus werden aber tiefgreifende Eingriffe in die Wirtschaft und in die persönliche Freiheit gemacht. Kluge Denker fordern Rückbesinnung darauf, dass die Einflussnahme des Menschen auf das Klima, wenn überhaupt, nur in einem untergeordneten Ausmaß stattfindet. Wie glaubt denn ein kleines Europa, Einfluss auf das Weltklima nehmen zu können, wenn die Giganten China, Russland und Amerika darauf pfeifen? Es ist ein Sturm im Wasserglas! Im Renaturierungsvertrag, den Gewessler im Alleingang für Österreich unterzeichnet hat, sind Kriegswirtschaft samt Militär und „Erneuerbare Energie“ ausgenommen! Das muss man auch wissen.

Der Irrweg der Grünen

Für einen „Klimanotstand“ gibt es keine sachliche Grundlage. Das Wort fungiert nur als politisches Instrument des Alarmismus. Die gesamte giftgrüne Klimapolitik schützt nicht unsere Lebensgrundlagen, sondern ist ein auf Fehlannahmen basierendes Hirngespinst. Oppositionsparteien wie die FPÖ und Teile der ÖVP werfen der Ministerin vor, durch bürokratische Auflagen und strenge CO2-Vorgaben die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Österreich zu gefährden. Die Politik der Grünen von heute dient nicht der Umwelt.

Es ist an der Zeit, sich gegen diese Propaganda der Klima-Angst zu wehren. Wir haben keinen Klimanotstand! Wir können das Klima auch nicht schützen!

Den ideologischen Geisterfahrerkurs der heutigen Grünen zu stoppen, wird möglicherweise unsere Heimat retten. Das vermeintlich „giftige CO2“ und das „menschengemachte Klima“ sind die zwei tragenden Säulen der so genannten „erneuerbaren Energie“. Sie bröckeln bereits und mit ihnen das ganze System.

Windenergie ist weder erneuerbar noch sauber:

  • Massiver Materialverbrauch: Ein Windrad ist ein gigantisches Industrieprodukt aus Stahl, Beton, Kupfer und Kunststoffen. Diese Materialien sind nicht erneuerbar; ihre Gewinnung und Herstellung (Zementwerke, Hochöfen) sind extrem energieintensiv und umweltbelastend.
  • Landschaftsverbrauch: Die Fundamente verbleiben oft als tonnenschwere Betonklötze dauerhaft im Boden. Zudem „verbraucht“ Windkraft riesige Naturflächen, was dem klassischen Umweltschutz widerspricht.
  • Entsorgungsproblem: Die Rotorblätter bestehen aus Verbundwerkstoffen (GFK/CFK), die bisher kaum recycelt werden können. Am Ende ihrer Laufzeit landen sie meist auf Deponien oder werden verbrannt.
  • Begrenzte Lebensdauer: Eine Windkraftanlage hält etwa 20 bis 25 Jahre. Danach muss die gesamte Apparatur unter hohem Energieaufwand ersetzt werden.
  • Mikroplastik: Der feine Abrieb landet als Mikroplastik direkt in der Umgebung der Anlage – also auf Feldern, in Wäldern oder im Grundwasser. Schwer abbaubares Mikroplastik in unberührten Naturräumen? Ein klassischer Konflikt zwischen globalem Klimaschutz und lokalem Umweltschutz.

Die Energie des Windes erneuert sich naturgemäß. Aber die Technologie, die dafür eingesetzt wird, ist ein industrieller Eingriff: Er hinterlässt schädliche Spuren an Mensch, Tier, Pflanze und Landschaft.

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