Dänemark: Kinderimpfkampagne habe keinen Sinn ergeben, gespritzt wird aber weiterhin

Bild: Freepik @williamperugini

Der Direktor des dänischen National Board of Health, Søren Brostrøm, wurde im Rahmen einer Fernsehsendung gefragt, ob es ein Fehler war, Kinder zu impfen. Er antwortete, nach heutigem Kenntnisstand wäre das nicht sinnvoll gewesen, verteidigte die Maßnahme aber dennoch. Aktuell will man Menschen über 50 weiter spritzen. Kinder sollen sich flächendeckend einer Influenza-Impfung unterziehen, sonst kollabiere das Gesundheitssystem.

Auf der Internetseite des dänischen TV-Senders Nyheder.TV2 wird über das Gespräch berichtet. Demnach handelte es sich um eine Livesendung namens “Go” am 22. Juni 2022 auf ebendiesem Sender, TV 2:

Ab Mitte Juli letzten Jahres wurden die ersten 12- bis 15-jährigen Kinder in Dänemark eingeladen, einen Impfstoff gegen das Coronavirus zu erhalten. Im November wurde den 5- bis 11-Jährigen zudem empfohlen, sich gegen das Virus impfen zu lassen.

Damals hieß es, die Impfungen seien nicht vorrangig um der Kinder willen, sondern um die Seuchenbekämpfung in Dänemark sicherzustellen.

Als Søren Brostrøm am Mittwochabend im ‚Go‘-Abend Live‘ auf TV 2 zu Gast war, wurde er gefragt, ob es ein Fehler sei, Kinder zu impfen.

Nach heutigem Kenntnisstand: ja. Mit dem, was wir damals wussten: Nein, war die Antwort.

Nyheder.tv2.dk

Vor der Sendung stand der Gesundheitsbeamte auf einer Pressekonferenz Rede und Antwort. Er erklärte, dass im Frühjahr deutlich geworden sei, dass die Impfstoffe keine besondere präventive (Schutzwirkung) entfalten, sondern schwere Erkrankungen verhindern, und dass man daraus jetzt „weiter lernen“ müsste.

Im Nachhinein müsse man feststellen, dass die Ausweitung des Impfprogramms für Kinder nicht viel gebracht habe. Aber, so betonte er, das habe man erst nachher festgestellt.

Das National Board of Health ist ein Organ des dänischen Gesundheitsministeriums.

Dänische Uni-Professorin kritisiert Kinderimpfung scharf

Christine Stabel Benn, klinische Professorin an der University of Southern Denmark, steht der Coronaimpfung von Kindern seit langem kritisch gegenüber, berichtete TV 2 weiter. Die Akademikerin hatte keinen Zweifel daran, dass die Empfehlung unnötig war, schon als Dänemark im vergangenen Sommer einen Alleingang machte und sie für die Altersgruppe 12-15 Jahre empfahl. Die Impfstoffe hätten ein “sehr unbekanntes Nebenwirkungsprofil”. Benn forderte den Vorstand des National Board of Health dazu auf, zu überdenken, weshalb man so viel Druck auf Eltern ausgeübt habe, Kinder impfen zu lassen. Unverantwortlich wäre gewesen, dies mit der “Gesundheit der Großeltern” zu argumentieren.

Bolette Friedrichsen, die Vorsitzende der Dänischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin, schloss sich der Kritik an: Eine Infektion und überstandene Erkrankung würde bei Kindern mehr Immunschutz bieten als eine Impfung – diese würde länger anhalten und ein viel geringeres Risiko mit sich bringen. Sie erwähnte auch, dass 60 Prozent der dänischen Familien das Impfangebot für Kinder abgelehnt hätten. Dies lasse aber auch auf einen Vertrauensverlust der Behörden schließen.

Allan Randrup Thomsen, Professor für experimentelle Virologie an der Universität Kopenhagen, schloss sich der Meinung an, dass Impfungen für Kinder falsch waren. Seiner Ansicht nach wäre dadurch aber auch kein Schaden entstanden. Die Impfkampagne wäre durch eine Fehlinterpretation entstanden.

Søren Brostrøm schloss die Sendung auf TV2 mit folgender Botschaft an die Eltern:

Ich möchte allen Eltern von Kindern, die ihr Kind geimpft haben, in die Augen schauen und sagen: „Ihr habt das Richtige getan und danke fürs Zuhören.“ Aber gleichzeitig – und das ist das Wichtigste, um das Vertrauen zu bewahren – gebe ich zu und sage, dass wir klüger geworden sind und heute nicht dasselbe tun würden. Und das werden wir auch in Zukunft nicht tun, sagte Brostrøm.

Die vierte Impfung beziehungsweise der “zweite Booster” werden in Dänemark nun Menschen über 50 und “besonders gefährdeten Personen” angeboten.

Zeitgleich fordert das National Board of Health eine flächendeckende Influenza-Impfung dänischer Kinder. Ansonsten drohen Lockdowns in Herbst und Winter. Das weithin bekannte Märchen vom sonstigen Zusammenbruch des Gesundheitssystems wird weiter strapaziert. Das zeigt, dass es in Dänemark keineswegs zu einem Umdenken gekommen ist, die globalistische Impf-Agenda wird unbeirrt und ohne Skrupel weiter vorangetrieben.

Schadwirkung von Kinderimpfungen NICHT zugegeben

Die von manchen Alternativmedien transportierte Aussage, dass die Impfung von Kindern mehr Schäden als Nutzen erbracht hätte, ist nicht recherchierbar – sie dürfte in dieser Form nicht getätigt worden sein. Das ist auch logisch nachvollziehbar. Wenn ein Staat öffentlich zugibt, dass die Impfkampagne mehr Schaden als Nutzen angerichtet hat, macht er sich klag- und haftbar. Wir möchten unseren Journalistenkollegen in den alternativen Medien einmal mehr größeren Mut zu ordentlicher Recherche zusprechen. Wir werden nur gemeinsam gewinnen, wenn unsere Argumente und Fakten wahr und unanfechtbar sind. Aus fachlicher Nachlässigkeit heraus oder gar wissentlich Unwahrheiten zu verbreiten, so schön und wünschenswert deren Inhalte auch scheinen mögen, wird uns weder in Kreisen der Impfskeptiker noch im Mainstream weiterbringen – im Gegenteil.

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