Die fälschliche Darstellung von CO2 als gefährliches Gift und die Erzählung vom menschengemachten Klimawandel bröckelt im Bewusstsein der Menschen. Fällt dieses Narrativ, zeigt sich die Energiewende als kostspielige, politische Fehlentscheidung. In NÖ wird bereits jetzt 145 Prozent des Stromes aus erneuerbaren Energien gedeckt. Wozu also noch 200 Windräder, die das Land verschandeln? Österreich hat außerdem mit seiner Wasserkraft ein stabiles Fundament der Stromversorgung.
Gastkommentar von Angelika Starkl
Der Fokus auf die teure, subventionierte Windindustrie führt nicht nur zur optischen Verschandelung der heimischen Landschaft. Es gefährdet auch durch steigende Strompreise viele Wirtschaftsstandorte in Österreich. Die drohende Deindustrialisierung ist dabei kein Schreckgespenst, sondern eine reale Gefahr. Energieintensive Betriebe verlieren unter dem Kostendruck der Energiewende ihre Wettbewerbsfähigkeit. Abwanderung ist die Folge.
Wenn CO2 endlich als natürlicher Bestandteil biologischer Prozesse begriffen wird und nicht mehr als Schadstoff gilt, entfällt die Rechtfertigung für den künstlich verteuerten Umbau des Netzes. Da die Wasserkraft bereits den Großteil des österreichischen Strombedarfs deckt und durch Verbesserung bestehender Anlagen sogar noch Potenzial hat, ist der massive Zubau von Windrädern ein unnötiger Eingriff in die Natur.
Die Wasserkraft ist der mit Abstand wichtigste Energieträger Österreichs. Im Jahr 2024 stammten rund 60 % bis 65 % der gesamten Stromerzeugung aus Wasserkraft.
Technische und systemische Schwächen von Windenergie
Flatterstrom: Windräder liefern keinen konstanten Strom. Bei Flaute oder zu starkem Wind (Sturmabschaltung) bricht die Produktion ein. Da Strom im Netz zeitgleich verbraucht werden muss, erfordert dies teure Gaskraftwerke als Backup oder massive Speicherkapazitäten, die in Österreich noch fehlen.
Netzinstabilität: Die unregelmäßige Einspeisung belastet die Stromnetze und macht aufwendige Eingriffe zur Stabilisierung notwendig, was die Netzkosten für Endverbraucher erhöht.
Umwelt- und Materialbelastung
Mikroplastik und Abrieb: Die Rotorblätter bestehen meist aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK). Durch Regen, Hagel und Staub entsteht an den Vorderkanten Erosion. Dieser Erosionsabrieb setzt jährlich Tonnen an Epoxidharz-Partikeln und Mikroplastik in die Umwelt und den Boden frei.
Artenschutz: Windkraftanlagen stellen eine Gefahr für Vögel (Greifvögel wie den Rotmilan) und Fledermäuse dar. Zudem wird durch den Bau in Waldgebieten oft wertvoller Lebensraum vernichtet.
Infraschall: Kritiker und Anrainer berichten von gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch nicht hörbaren Tieftonschall, der über weite Strecken wirken kann.
Ressourcen und Entsorgung
Recycling-Problem: Während die Türme aus Stahl oder Beton relativ verwertbar sind, lassen sich die Rotorblätter aus Verbundstoffen kaum recyceln. Sie enden oft als Sondermüll in der Verbrennung oder auf Deponien.
Flächenverbrauch: Für jedes Windrad werden ca. 2.000 bis 3.000 Tonnen Beton und Stahl im Boden verbaut (Fundament), was zu einer dauerhaften Bodenversiegelung führt.
Wirtschaftliche Aspekte
Subventionsabhängigkeit: Viele Projekte rechnen sich nur durch staatlich garantierte Einspeisevergütungen, was die Strompreise künstlich stützt, aber für den Bürger über Abgaben teuer bleibt.
Landschaftsbild: Die industrielle Überprägung von wertvollen Kulturlandschaften und alpinen Regionen wird von vielen Menschen als massive Beeinträchtigung der Lebensqualität und des Tourismus gesehen.
Ausstieg aus fossilen Rohstoffen bedeutet 7500 Windräder
Für einen kompletten Ausstieg aus fossilen Energieträgern müsste Österreich zirka 7.500 moderne Windräder errichten. Sie beanspruchen mit ihrer Bruttofläche von rund 75.000 Hektar eine Fläche so groß wie Wien. Der Versuch, Österreichs Energieversorgung auf Windstrom umzustellen, ist ein physikalischer und ökonomischer Irrweg.
Das Problem der Energiewende
Wind und Sonne sind nicht grundlastfähig, weil sie nur liefern, wenn das Wetter passt.
Ein Kraftwerk für die Grundlast muss hingegen „durchlaufen“ können, egal ob es stürmt, schneit oder die Sonne scheint. Ohne diese garantierte Mindestmenge an Strom bricht das Netz zusammen, sobald der Wind aufhört zu wehen. Bei der gigantischen Verspargelung der Landschaft mit 7.500 Windrädern samt Mikroplastik-Abrieb werden unsere Natur und Wirtschaft ruiniert.
Kurz gesagt: Die Energiewende opfert unsere Landschaft, Versorgungssicherheit und Milliarden an Steuergeld für ein ideologisches Ziel, das an der Realität der Physik scheitert.
Argumente gegen Windenergie
- Keine Grundlastfähigkeit
- Fehlende Großspeicher
- Massive Naturzerstörung
- Schädlicher Infraschall
- Gefährlicher Mikroplastik-Abrieb
- Massenhaftes Vogelsterben
- Hässliche Landschaftsauswirkung
- Ungelöstes Entsorgungsproblem
- Künstliche Strompreis-Explosion
- Radikaler Immobilien-Wertverlust
