CO2-Abgabe: EU verteuert Industrie-Importe und schadet sich selbst

(C) Report24/KI

Anstatt die Produktionskosten in Europa zu senken und die heimische Industrie zu stärken, verteuert die EU die Importe von Stahl, Aluminium und Dünger künstlich über eine CO2-Abgabe. Damit schadet Brüssel dem Industriestandort Europa noch weiter.

Auf die metallverarbeitende Industrie in Europa kommen in diesem Jahr neue Belastungen zu. Konnten sie bislang noch Stahl und Aluminium günstiger aus Übersee einkaufen, ist dies dank der EU-Verordnung zum sogenannten CO2-Grenzausgleich mittlerweile schwieriger. Importieren europäische Unternehmen energieintensive Produkte wie Stahl, Aluminium oder auch Dünger, müssen sie CO2-Zertifikate dafür erwerben. Der Preis: zwischen 70 und 100 Euro pro Tonne CO2.

Wie üblich behaupten die Brüsseler Eurokraten, damit die heimische Industrie schützen zu wollen, welche ohnehin schon unter den hohen Energiepreisen und den sinnlosen CO2-Abgaben über das Emissionshandelssystem ETS zu leiden hat. Doch auch wenn über die künstliche Verteuerung von Importen die europäischen Stahl-, Aluminium- und Düngerproduzenten auf dem Binnenmarkt wieder “wettbewerbsfähig” werden sollen, verursacht dies andere Verwerfungen.

Die metallverarbeitende Industrie beispielsweise konnte sich auf den Weltmärkten über günstiger importierte Metalle zumindest einigermaßen über Wasser halten. Seit dem 1. Januar besteht diese Möglichkeit jedoch nicht mehr. Ihre Roh- und Halbfertigmaterialien werden nämlich deutlich teurer. Auch die Landwirte müssen nun mit erheblich höheren Ausgaben für ihre Düngemittel rechnen, was die Produktionskosten für Lebensmittel in die Höhe treibt.

Die Brüsseler Klimawahnpolitik treibt damit immer mehr Unternehmen in jene Länder, die noch eine vernünftige Standortpolitik betreiben und sich dem CO2-Irrsinn verweigern. Der Standort Europa wird damit immer unattraktiver. Zudem sorgen die Brüsseler Eurokraten damit für noch mehr Handelsstreitigkeiten mit anderen Ländern.

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