Chefarzt trotzt Impfzwang und warnt vor dystopischer Gesellschaft

Bild: Screenshot Dr. J. Wildberg, freepik / copperpipe

Dr. Jens Wildberg ist Chefarzt einer psychosomatischen Einrichtung auf Usedom. In Kürze wird er, wie auch viele seiner Mitarbeiter, den Arbeitsplatz verlieren, weil er die Impfung gegen Covid-19 verweigert. In einem Video berichtet er über einen immer stärker zunehmenden „Alltagsfaschismus“. Er ruft alle Menschen auf, sich diesem gemeinsam entgegenzustellen.

Die Liste der Ärzte, die sich den politisch verordneten Covid-Maßnahmen im Allgemeinen und der drohenden Impfpflicht im Besonderen widersetzen und andere dazu auffordern, es ihnen gleichzutun, wächst beständig. Kürzlich berichteten wir von einem deutschen Notarzt, der aufgrund eigener Wahrnehmung von schweren gesundheitlichen Schädigungen und Todesfällen nach Covid-Impfungen die sofortige Einstellung der Impfkampagne fordert. Auch in Österreich organisieren sich Ärzte und andere Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich immer mehr gegen den Kurs der Regierung, der Ärztekammer und gegen die drohende Impfpflicht.

Beachten Sie dazu auch:

An alle Menschen: Wehrt Euch!

Dr. Wildberg, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie ist außerdem Reserveoffizier der Bundeswehr. Mehrmals legte er in seinem Leben einen Eid auf das deutsche Grundgesetz ab, welchem auch seine Loyalität gilt. Sein Appell: Jeder Einzelne, ob geimpft oder ungeimpft, ist nun gefordert, das Entstehen einer dystopischen Gesellschaft zu verhindern!

Das Video sehen Sie hier:

Dr. Wildbergs Ausführungen werden im Folgenden wiedergegeben (Hervorhebungen und Zwischentitel durch Redaktion):

Hallo, Ihr Lieben. Ihr kennt mich bisher nur wenig. Ich war auf der Gründungsversammlung des Kreisverbandes damals mit dabei. Ich bin Jens Wildberg. Ich bin Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und bin nicht geimpft und werde mich auch nicht impfen lassen. Wie Ihr vielleicht wisst oder teilweise wisst, bin ich seit Januar Chefarzt einer psychosomatischen Klinik auf Usedom.

Nun ist ja in einer unwahrscheinlichen Geschwindigkeit dieses Impfgesetz für im Gesundheitswesen tätige Menschen eingeführt worden – die Impfpflicht, aus meiner Sicht Faschismus gleichzusetzen. Das Ganze ist ausgesprochen teuflisch. Ich hatte erst gedacht, na schön, dann werde ich gekündigt Ende März, dann bekomme ich wenigstens Arbeitslosengeld – betrifft auch sehr viele andere Mitarbeiter übrigens. Und nein, nein, weit gefehlt. Ich werde nicht gekündigt. Niemand wird gekündigt. Wir werden ab 15. März, wenn wir dann nicht geimpft sind, und zwar im Sinne von „immunisiert“, doppelt geimpft, da werden wir dann ohne Bezüge beurlaubt. Das heißt mit anderen Worten, wir verlieren auch nicht Approbation oder sowas in der Art, sondern wir werden einfach nur – wir dürfen nicht mehr einrichtungsbezogen arbeiten.

„Meine Loyalität gilt dem Grundgesetz. Nicht dieser Regierung.“

Einrichtungsbezogen arbeiten bedeutet auch, ich darf noch nicht mal mehr eine Privatpraxis eröffnen. Auch das ist mir verwehrt. Das macht mich schon ziemlich fertig. Seit ich zwanzig Jahre alt bin, arbeite ich im Gesundheitswesen. Angefangen hat das beim Sanitätsdienst der Bundeswehr. Dann über viele Jahre Studium, nebenberufliche Tätigkeiten in der Pflege. Seit 2006 als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, viel psychotherapeutische Arbeit. Ich glaube, ich habe vielen Menschen gut helfen können. Sich jetzt sagen lassen müssen, du wirst nicht mehr gebraucht, weil du einfach nicht gehorchst, ist schon eine extreme persönliche Herabsetzung.

Meine Loyalität gilt dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, nicht dieser Regierung. Ich habe drei Mal in meinem Leben einen Eid darauf abgelegt. Als Wehrpflichtiger, bei der Approbation als Arzt und als Reserveoffizier. Ich kann dieser Regierung … bin ich meiner Ansicht nach keinen Gehorsam mehr schuldig.

Der Alltagsfaschismus nimmt zu

Worauf ich jetzt hinaus möchte ist, da für mich ja in absehbarer Zeit wahrscheinlich, wenn nicht irgendwie noch eine Kehrtwende kommt, die Arbeit und das Geld hier beendet sein werden – kleiner Nebeneffekt ist, ich muss ja selber kündigen, dann bekomme ich natürlich eine dreimonatige Sperre vom Arbeitsamt. Wenn ich nicht kündige, habe ich gehört, verliere ich auch noch meinen Krankenkassenschutz nach vier Wochen. Beziehungsweise die Beteiligung des Arbeitgebers. Ja.

Was ich jetzt mir überlege, ist, da ich ja auch keine Privatpraxis in dem Sinne eröffnen darf, dass ich Menschen in meinen Räumen dann empfange. Ich werde also eine Videopraxis eröffnen bzw. die mache ich nebenberuflich schon seit längerer Zeit. Die findet Ihr unter www.drwildberg.de und da bin ich natürlich dankbar, wenn das weitergegeben wird. Ich denke, ab spätestens Mitte März kann ich dann ganz viele Anfragen annehmen.

Ansonsten wollte ich einfach nur Euch mal aus der Sicht eines Betroffenen erzählen, was hier abgeht. Der Druck auf mich und alle anderen nicht geimpften Mitarbeiter hat sich enorm erhöht, von der Geschäftsführung aus auch. Seit ungefähr sechs, acht Wochen würde ich sagen. Und gleichzeitig wird man auch zunehmend Opfer von Mobbing-Aktionen. Also der kleine Faschismus des Alltags macht sich immer mehr breit.

Es droht eine dystopische Gesellschaft

Verbunden mit diesem Video in persönlicher Sache – ich kann, im Gegensatz zu vielen anderen, die Videos machen, wie soll ich sagen, nicht so richtig vom Leder ziehen. Ich bin eher ein reflektierter und ruhiger Mensch. Trotzdem ist in mir eine unglaubliche Wut. Eine unglaubliche Wut auf Menschen, die glauben, sie können mit Menschen, die ihnen angeblich untergeordnet sind, auf diese Art und Weise umgehen. Auf die Korruption, die dieses Land von vorne bis hinten durchzieht und diese Autokratie und dieser Faschismus, der sich überall breit macht.

Ich möchte Euch bitten, alle, alle Menschen, geimpfte oder ungeimpfte, wehrt Euch dagegen. Wir wachen in einer dystopischen Gesellschaft wieder auf, wenn wir jetzt nicht was tun und auf die Straßen gehen!

Vielen Dank Euch allen.

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