Bis Dezember war er noch in Haft: Eritreer messert in Ulm um sich, ein Mann in Lebensgefahr

Symbolbild: lunopark / freepik

Schock in Ulm (Baden-Württemberg): Am Mittwochmittag, 14. Januar 2026, stach ein 29-jähriger Mann aus Eritrea in einem Einkaufszentrum in der Blaubeurer Straße plötzlich mit einem Messer auf zwei junge Männer ein. Ein Opfer schwebt in Lebensgefahr. Die Polizei stoppte den Täter mit Schüssen.

Laut Polizei und Staatsanwaltschaft soll der Eritreer gegen 12.30 Uhr zwei Mitarbeiter des Elektronikfachmarktes MediaMarkt mit einem Messer attackiert und verletzt haben. Der 25-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wird weiterhin intensivmedizinisch behandelt – sein Zustand gilt als kritisch. Sein 22-jähriger Kollege kam mit leichten Verletzungen davon.

Der migrantische Angreifer floh zunächst, wurde jedoch kurze Zeit später in der Nähe des Einkaufszentrums von Polizeibeamten gestellt. Als er auch die Beamten mit dem Messer bedrohte und die Aufforderung, die Waffe fallen zu lassen, ignorierte, gaben die Polizisten mehrere Schüsse ab.

Der Eritreer wurde schwer verletzt und liegt ebenfalls auf der Intensivstation. Gegen ihn soll ein Haftbefehl beantragt werden. Wann der Mann einem Haftrichter vorgeführt werden könne, sei abhängig von seinem Gesundheitszustand, erklärte ein Polizeisprecher. Hinweise auf ein Motiv gibt es bisher nicht.

Der Tatverdächtige war polizeibekannt und saß bis Dezember 2025 wegen Gewaltdelikten in Haft. Er beging also kurz nach seiner Entlassung bereits die nächste blutige Tat. In den sozialen Netzen sind die Menschen fassungslos: “Auch diese Attacke hätte verhindert werden können, würde man solche Täter nach der ersten nachgewiesenen Straftat in zeitlich unbefristete Abschiebehaft nehmen, anstatt sie einfach wieder auf uns loszulassen, so wie Merz es vor den Wahlen auch versprochen hatte”, prangert etwa eine X-Nutzerin an.

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