BioNTech antwortet Pathologen: COVID-Impfstoff verbleibt nicht an Einstichstelle

Bildcollage Report24; Bildquellen: Pathologie-Konferenz.de; Hintergrund: Freepik / DCStudio

Die Sicherheitsbedenken der Gruppe von Wissenschaftlern um die Pathologen Prof. Arne Burkhardt und Prof. Walter Lang hinsichtlich des in Deutschland am häufigsten verabreichten Covid-Impfstoffs Comirnaty konnten seitens des Herstellers nicht ausgeräumt werden. Weiterhin steht das Spike-Protein im Fokus.

„Unsere Pathologen haben wichtige Fragen an BioNTech gestellt. Diese wurden mit Schreiben vom 16.2.2022 nicht oder nicht ausreichend beantwortet. Eingeräumt hat die Firma, dass die Impfstoffe nicht an der Einstichstelle verbleiben. Keine Ahnung scheint BioNTech zu haben, wie lange die Spikebildung andauert oder ob die Lipidnanopartikel im Körper zu größeren Einheiten fusionieren können. Hinsichtlich der Menge der Lipidnanopartikel beruft man sich auf wirtschaftliche Geheimhaltungsinteressen.“

So lautet die Kurzfassung der Stellungnahme von Dr. Burkhardt und Dr. Lang zur Antwort des Impfstoffherstellers, an den sie sich Anfang Februar mit detaillierten Fragen gewandt hatten. Report24.news berichtete: In ihrem Vorhaben, einen kausalen Zusammenhang zwischen den Organschäden der von ihnen obduzierten Personen und dem Impfstoff Comirnaty entweder verwerfen oder bestätigen zu können, wollten sie unter anderem erfahren, wie lange die Codierungsfähigkeit der mRNA im Körper bestehen bleibt und wie schnell die Komponenten der Lipidnanopartikel abgebaut werden. Dass das durch die Impfung gegen Covid-19 im Körper gebildete Spike-Protein für Entzündungen und Läsionen von Gefäßen verantwortlich sein kann, ist inzwischen erwiesen. Den entsprechenden Beleg erbrachten die Pathologen vor wenigen Wochen, als sie erstmals das Impf-Spike-Protein in den Gefäßen einer vier Monate nach ihrer Covid-Impfung verstorbenen Person, bei der Gefäßläsionen und eine impfinduzierte Herzmuskelentzündung vorlagen, sicher nachweisen konnten.

Hintergründe, nähere Ausführungen sowie alle Fragen und Antworten von BioNTech findet der Interessierte auf der Webseite der Pathologie-Konferenz. Im Folgenden wird daraus wiedergegeben (Hervorhebungen und Zwischentitel durch Redaktion):

Impfpartikel-Verteilungsstudien: Injektionen im ganzen Körper nachweisbar

Bei der Comirnaty Impfung wird in Lipidnanopartikel verpackte modRNA in den Körper injiziert, um die Bildung des Spike Proteins, also einer Oberflächenstruktur von Coronaviren, zu induzieren. Gegen dieses Spike Protein soll dann eine Immunantwort veranlasst werden, die gegen Coronainfektionen schützen soll.

Eine Immunantwort gegen auf Körperzelloberflächen herausragende Spike Proteine kann aber auch zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Deshalb ist die Verteilung von Comirnaty im Körper, sowie dessen Weiterverarbeitung ein wichtiger Aspekt der Medikamentensicherheit. Studien zur Verbreitung von Medikamenten sind in der Regel Voraussetzung für die Zulassung von Arzneimitteln.

Die Frage, in welchen Zellen und Geweben, Spike Proteine gebildet werden, wurde von BioNTech leider nicht beantwortet. Aber auf eine spätere Frage wurde auf Impfpartikel-Verteilungsstudien in Mäusen und Ratten verwiesen, die zeigten, dass diese Injektionen im ganzen Körper nachweisbar waren. Die Impfpartikel verbleiben also nicht am Injektionsort.

Fusion von Lipid-Nanopartikeln: Weder Berichte in Literatur, noch eigene Versuche

Die Frage nach der Dauer der Spike-Proteinbildung wurde nicht beantwortet. Die fragenden Wissenschaftler fanden in einer älteren Publikation von 2014 Angaben von BioNTech Gründer Ugur Sahin, dass nach etwa 10 Tagen die Hälfte der injizierten Dosis modifizierter RNA, wie sie in Comirnaty verwendet wird, abgebaut sei.

Mit einem Topf Wasser und ein paar Tropfen Öl kann man beobachten, wie kleine Lipidtropfen zu großen fusionieren. Die Wissenschaftler wollten wissen, ob ähnliche Probleme auch bei Lipidnanopartikeln zu befürchten seien. BioNTech hat hierzu keine Berichte in der Literatur gefunden, jedoch auch keine eigenen Versuche angestellt. Um das Aggregieren (=Fusionieren?) von Lipidnanopartikeln im Körper zu verhindern, wurde Polyethylenglykol (PEG) zugesetzt, das bekanntermaßen schwere allergische Reaktionen hervorrufen kann.

Verwendet wird „deimmunisierendes“ modRNA-Format

Recht gute Informationen scheinen zu den nicht für die Anwendung am Menschen zugelassenen Lipidnanopartikelinhaltsstoffen ALC-0159 und ALC-0315 vorzuliegen, zu denen BioNTech Antworten gab, nach denen die fragenden Wissenschaftler gar nicht gefragt hatten.

Allerdings war BioNTech nicht bereit, Fragen zur Anzahl der Lipidnanopartikel in einer Comirnaty Dosis zu beantworten. „Wir sind nicht in der Lage, Angaben über die Anzahl der Lipid-Nanopartikel in einer Dosis Comirnaty oder den Unterschied zwischen einzelnen Dosen zu machen, das es sich hierbei um wirtschaftlich sensible Informationen handelt.“

Aus den Antworten zur eingesetzten modifizierten RNA schließen die fragenden Wissenschaftler, dass ein modRNA Format zum Einsatz kommt, das von BioNTech Gründer Ugur Sahin als „deimmunisierende Variante“ bezeichnet wurde.

Reutlingen, den 20.2.2022
Prof. Dr. Arne Burkhardt
Prof. Dr. Walter Lang

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