Es ist ein Text, der die Narrative der Israel-Hasser als perfide Lügenkonstrukte entlarvt. In einem höchst interessanten Meinungsartikel in der “Washington Post” rechnet Professorin Jennifer Murtazashvili von der University of Pittsburgh schonungslos mit der absurden, realitätsfernen Berichterstattung über den Krieg in Israel ab. Was sie beschreibt, ist ein Skandal.
Während im Netz die Apokalypse über Israel herbeigeschrieben wird, sieht die Realität vor Ort völlig anders aus, wie die Professorin erklärt. Murtazashvili lebt nicht irgendwo im sicheren Washington, sondern mit ihrem Mann und vier Kindern in Tel Aviv. Jeden Morgen wacht sie auf, trinkt ihren Kaffee und hört den Baulärm von den Straßen. Ein israelischer Ökonom sagte ihr treffend: “Wir bauen den jüdischen Staat immer wieder auf.” Der legendäre Iron Dome fängt 92 Prozent der feindlichen Raketen ab. Das Leben geht weiter, die Kinder lernen, die Menschen halten zusammen – egal ob Juden, Christen oder auch Moslems.
Doch wenn die Professorin auf ihr Handy schaut, blickt sie in den Abgrund der westlichen Hysterie. Freunde und Kollegen aus den USA bombardieren sie mit panischen Nachrichten und gefälschten Videos. KI-generierter Müll oder uralte Aufnahmen aus anderen Ländern, die angeblich zeigen, wie Tel Aviv in Schutt und Asche liegt und Israelis in Scharen in die Berge fliehen. Alles erstunken und erlogen! Murtazashvili nennt es den ersten “Alt-War” – einen Krieg der alternativen Fakten, in dem die Online-Fantasie nichts mehr mit der Realität vor Ort zu tun hat.
Warum glauben intelligente Menschen im Westen lieber billigen Fake-Videos als einer Augenzeugin vor Ort? Die Antwort der Professorin auf diese Frage ist ein vernichtendes Urteil über die westlichen Eliten. Die liberale Linke und die isolationistische Rechte haben sich zu einer unheiligen Allianz verbündet. Sie haben den Krieg schon in den ersten Tagen für gescheitert erklärt. Sie faseln von “Desaster” und “Überdehnung”. Der renommierte israelische Psychologe Golan Shahar bringt es auf den Punkt: “Sie wollen nicht, dass es funktioniert. Sie wollen, dass es scheitert.”
Der Grund dafür ist simpel: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf! Die westlichen Analysten und selbsternannten Experten ertragen den Gedanken schlichtweg nicht, “dass Trump und Bibi diejenigen sind, die den Westen verteidigen.” Das sitzt. Weil der militärische und strategische Erfolg Israels nicht in ihr ideologisches Weltbild passt, basteln sie sich eine alternative Realität. Sie brauchen das Bild eines brennenden Tel Avivs für ihre eigene psychologische Bestätigung.
Die strategische Lage für Israel, die USA und vielleicht sogar für das unterdrückte iranische Volk ist besser als es die Online-Märchen vermuten lassen. Die Märkte lügen nicht: Die israelische Börse boomt und hält sich auf Rekordniveau. Israel geht aus diesem Konflikt stärker hervor. Während die Eliten in ihren Redaktionen und Instituten den Untergang des jüdischen Staates geradezu herbeisehnen, stehen die Israelis jeden Morgen auf, schicken ihre Kinder zur Schule und bauen ihr Land weiter auf. Es ist der ultimative Triumph der Realität über die kranke Fantasie der Israel-Hasser.
