Klima, CO2, „Erneuerbare“: Schluss mit grünen Märchenstunden!

Symbolbild: KI

Es ist eine verrückte Zeit. Das lebensnotwendige CO2 wird zum Gift erklärt. Man sagt uns, wir könnten ein „menschengemachtes“ Klima schützen. Man erzählt uns von Klimawandel und Klimakrisen und bezeichnet dabei Windenergie als „erneuerbar“, obwohl durch sie Wälder und Felder zerstört und verseucht werden. Während man uns einen Klima-Aluhut aufsetzt und lächerlich macht, verlangt man auch noch, jenen Medien zu glauben, die seit Jahrzehnten von mächtigen Geldgebern der Klimapolitik bezahlt werden. „Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing“. Uns werden Märchen mit vielen Schlagworten aufgeschwatzt.

Von Angelika Starkl

Im Horner Becken tut sich was. Die Windkraftbetreiber versuchen nun, mit Unterstützung von Klimaaktivisten die Bevölkerung des Waldviertels für den Ausbau der Windenergie zu gewinnen. Die Friday for Future laden zu Veranstaltungen von Klimapropheten ein, deren akademische Titel der ländlichen Bevölkerung Respekt vor der Wissenschaft einflößen sollen. Man kennt das ja aus der Coronazeit.

Seit über 20 Jahren kämpfen Bürgerinitiativen für ihren Lebensraum tapfer, doch meist ungehört. Die Politik fegt über sie hinweg und meint, mit auch noch falschen Entscheidungen ihre Stimmen zu gewinnen. Das Klima kann der Mensch nicht „schützen“. Die Natur und die Umwelt aber schon! Um das Klima vermeintlich zu schützen, holzt man die Wälder ab und pflanzt statt Bäumen hässliche Windräder auf die höchsten Gipfel. Spießrotoren als sichtbare Zeichen einer Technokratie, die die Natur beherrschen will. Dieses Vorhaben verkauft man mit schönen Worten als grün und nachhaltig. Klimaaktivisten wollen die Welt retten, indem sie befürworten, dass Wälder und Felder industriell zerstört werden? Das ist unglaubwürdig!

Der Wald ist der wichtigste Faktor für das Klima

In nur zehn Jahren, von 2015 bis 2025, schrumpfte die weltweite Waldfläche netto um mehr als 40 Mio. Hektar! Rund 16 Mio. Hektar Primärwald gingen verloren. Alte, weitgehend ungestörte Ökosysteme, deren Lebensgemeinschaften über lange Zeit gewachsen sind. Ein Wald ist ein lebendiges Netzwerk. Unter der Erde stehen Baumwurzeln mit Pilzen und unzähligen Mikroorganismen in Verbindung. Dieses Geflecht hilft bei der Aufnahme von Wasser und Nährstoffen; oberirdisch tauschen Bäume über ihre Blätter Wasser, Gase und Wärme mit der Atmosphäre aus. In diesem bildlichen, biophysikalischen Sinn kann man sie als Antennen eines größeren Systems betrachten. Sie reagieren auf ihre Umgebung und wirken zugleich auf sie zurück.

Wälder binden Kohlenstoff und speichern ihn in Holz und Böden. Werden sie gerodet, fällt ein Teil dieser künftigen Aufnahme weg. Je nach Nutzung und Zersetzung kann gespeicherter Kohlenstoff freigesetzt werden. Gleichzeitig verändern sich Schatten, Verdunstung, Wasserhaushalt und Lebensräume. Der Verlust von Bäumen verändert also weit mehr als nur einen CO2-Wert. Weil der Verlust der Wälder seit vielen Jahrzehnten unaufhaltsam weitergeht durch die Geldgier der Technokraten, dürfte der Punkt eines Resets nicht mehr in allzu ferner Zeit liegen. Der Regenwald wird für das kostbare Balsaholz gerodet. Man braucht es für den Bau der 90 Meter langen Rotoren der Windturbinen. Ist der Raubbau an der Natur eine Maßnahme, die das Klima rettet? Uns werden Märchen erzählt.

Das CO2-Märchen

CO2 ist eine chemische Verbindung aus einem Kohlenstoffatom und zwei Sauerstoffatomen. Pflanzen nehmen CO2 auf und wandeln es durch Photosynthese in Sauerstoff um. Menschen und Tiere atmen Sauerstoff ein und geben CO2 wieder an die Umwelt ab. Ein Leben ohne CO2-Ausstoß ist im modernen Alltag praktisch unmöglich, biologisch könnten wir ohne das Molekül Kohlendioxid gar nicht existieren.

CO2 ist ein natürliches Treibhausgas in der Atmosphäre. Es sorgt dafür, dass ein Teil der Sonnenwärme auf der Erde bleibt. Ohne dieses Gas wäre unser Planet eine eiskalte Eiswüste mit etwa -18 °C. Ohne Kohlenstoffdioxid (CO2) würde das Leben auf der Erde in seiner heutigen Form innerhalb kürzester Zeit zusammenbrechen, da die Basis der Nahrungskette zerstört würde. Ohne CO2 gäbe es keine Photosynthese: Pflanzen benötigen CO2, Wasser und Sonnenlicht, um Sauerstoff und Traubenzucker zu produzieren. Ohne CO2 sterben alle Pflanzen ab. In der Erdgeschichte folgt der CO2-Anstieg der Erwärmung – und nicht umgekehrt! Der CO2-Anteil in der Erdatmosphäre liegt aktuell bei rund 0,04 Prozent.

Das Klima-Märchen

Das Klima ist der mittlere Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort oder in einem Gebiet über einen längeren Zeitraum, in der Regel über 30 Jahre. Es ist der langfristige Durchschnitt des Wetters mitsamt seinen typischen Schwankungen im Jahresverlauf. Die Umwelt ist alles, was uns umgibt – Luft, Wasser, Boden, Tiere und Pflanzen. Klima ist nur das langfristige Wettergeschehen. Die Umwelt können wir schützen. Das Klima nicht. Intakte Ökosysteme wie Moore und Wälder speichern große Mengen Kohlenstoff und helfen so dem Klimasystem.

Das „erneuerbare Energie“-Märchen

Das Wort Energie stammt vom altgriechischen Begriff enérgeia (ἐνέργεια) ab, was „Wirksamkeit“ oder „wirkende Kraft“ bedeutet. Endgültig im allgemeinen Sprachgebrauch verankert wurde der Begriff „erneuerbare Energie“ 1981 durch die Vereinten Nationen bei der UN-Konferenz über neue und erneuerbare Energiequellen in Nairobi. Aus physikalischer Sicht ist der Begriff aber sehr umstritten und gilt als rein ökonomisch-politisches Wort-Konstrukt. Nach dem physikalischen Energieerhaltungssatz kann Energie niemals „verbraucht“ und folglich auch nicht „erneuert“, sondern immer nur umgewandelt werden.

Das Medienmärchen

Medien spiegeln immer die Perspektiven, Haltungen und oft auch die wirtschaftlichen oder politischen Interessen ihrer Macher wider. Nachrichten werden durch die Auswahl und Aufbereitung in einen bestimmten Kontext gesetzt. Auflagen, Klicks und Werbeeinnahmen beeinflussen, welche Themen priorisiert oder wie dramatisch sie dargestellt werden. Mit Schlagworten wie „Hitzetote“ wird Angst gemacht, mit „Klimaleugner“ kritische Geister in Schach gehalten.

Weitere verbreitete „Märchen“ im Zusammenhang mit Medien ist die Annahme, dass das Internet völlig unreguliert und frei von Machtstrukturen ist. Oder dass Berichterstattung immer objektiv die Realität abbildet. Die Medien haben keine offizielle Macht wie ein Gericht oder ein Gesetz. Sie können niemanden verurteilen oder direkt Gesetze ändern. Ihre Stärke ist die Öffentlichkeit. Wenn Medien Missstände publik machen, erzeugen sie einen so großen öffentlichen Druck, dass die Politik oder die Justiz handeln müssen. Bleibt also nur zu hoffen, dass der kluge Menschenverstand die Märchen durchschaut.

Unsere Klimakinder wünschen sich eine bessere Zukunft. Vielleicht erkennen ja manche von ihnen, dass sie bloß instrumentalisiert werden.

Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, unterstützen Sie uns bitte mit einer Spende!

Informationen abseits des Mainstreams werden online mehr denn je bekämpft. Um schnell und zensursicher informiert zu bleiben, folgen Sie uns auf Telegram oder abonnieren Sie unseren Newsletter! Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, freuen wir uns außerdem sehr über Ihre Unterstützung.

Unterstützen Sie Report24 via Paypal: