Tödliche Explosion: Migrantische Metalldiebe brachten wohl Mehrfamilienhaus zum Einsturz

Symbolbild: KI

Fast drei Wochen nach dem Einsturz eines Mehrfamilienhauses in der James-von-Moltke-Straße in Görlitz (Sachsen) hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen. Die Männer (ein Pole und ein Afghane) sollen beim Diebstahl von Buntmetall Rohre beschädigt und so eine Explosion ausgelöst haben, bei der drei Menschen starben.

Am 18. Mai 2026 gegen 17:30 Uhr stürzte das dreigeschossige Gründerzeithaus in der Görlitzer Innenstadt, unweit des Bahnhofs, plötzlich ein. Die Ursache war zunächst unklar, doch schnell verdichteten sich Hinweise auf eine Gasexplosion. Drei Menschen kamen in den Trümmern ums Leben: zwei junge Touristinnen aus Rumänien (25 und 26 Jahre) sowie ein 48-jähriger Mann mit deutsch-bulgarischer Staatsangehörigkeit.

Hunderte Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Polizei und Rettungshundestaffeln suchten tagelang nach den drei Vermissten – teilweise arbeiteten sie sich mit Schaufeln und bloßen Händen durch den Trümmerberg.

Nun gibt es zwei Tatverdächtige: einen 27-jährigen Polen und einen 33-jährigen Afghanen. Beide waren der Polizei bereits als Metalldiebe bekannt. Die Männer sind bereits „in anderer Sache“ in Untersuchungshaft. Sie stehen im Verdacht, die Rohrleitungen im Gebäude beschädigt und/oder manipuliert zu haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntagabend mitteilten. Die Ermittlungen laufen wegen des „Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion mit Todesfolge in Tateinheit mit fahrlässiger Tötung“.

Das Wort Sprengstoff sei nur beispielhaft genannt. Zur Erfüllung des Tatbestandes reiche jede plötzliche Ausdehnung von Gasen oder Dämpfen aus, die eine plötzliche Kraftentfaltung bewirkt. „Es kommt also rein auf den physikalischen Vorgang der Explosion an, nicht auf das verwendete Material“, heißt es in der Pressemitteilung.

Nach aktuellen Erkenntnissen waren die beiden Tatverdächtigen am Nachmittag des 18. Mai im Umfeld des Hauses unterwegs – auf der Suche nach „stehlenswertem Gut“. Unter anderem hatten sie es auf Fahrräder, Schrott und Buntmetalle abgesehen. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft prüften sie daher an diversen Haustüren, ob sich diese öffnen ließen, um in die Hausflure beziehungsweise Keller zu gelangen. Inzwischen sei bekannt, dass sich die beiden Männer auch Zutritt zu dem später eingestürzten Gebäude verschafften.

Was nach dem Betreten des Hauses passierte, sei Gegenstand der weiteren Ermittlungen. „Diese sind durch den Einsturz des Gebäudes und die zunächst erforderliche Beräumung des Trümmerfeldes erschwert. Bisher ist daher die Begehung der Kellerräume noch nicht möglich.“ Nach Angaben der Polizei wird weiterhin in alle Richtungen ermittelt.

Auch wenn es sich (noch) um den Verdacht der Ermittlungsbehörden handelt, sieht es stark danach aus, dass die Profitgier der Metalldiebe drei unschuldige Menschen das Leben gekostet hat. Das macht die Tat besonders tragisch. Gerade in linken Kreisen werden Straftaten wie Diebstahl gern kleingeredet. Welche schwerwiegenden Folgen dieses kriminelle Treiben hat, wurde hier anscheinend offenkundig.

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