Religiöse Minderheiten, insbesondere Christen, leben in Pakistan gefährlich. Eine Gruppe Muslime wurde beschuldigt, ein christliches Mädchen vergewaltigt zu haben. Nun griffen sie am 12. April auch noch die Angehörigen des Opfers an, um die Familie zur Einstellung der Anzeige zu zwingen. Das ist kein Einzelfall.
Von Eric Angerer
Laut einer am 13. April eingereichten Anzeige verletzte die Gruppe von Islamgläubigen zwei junge katholische Männer und setzte später deren Haus im Dorf Chak im Distrikt Faisalabad der Provinz Punjab in Brand.
Arshad Masih gab an, dass Zaman Shafique zusammen mit fünf bis sechs Komplizen am 12. April seine Verwandten Faisal Masih und Naveed Masih angegriffen und verletzt habe. Masih erklärte, dass die Angreifer gegen Mitternacht zurückkehrten und einen Teil des Hauses in Brand setzten.
Die Anzeige bringt den Angriff mit einem laufenden Strafverfahren in Verbindung, das im vergangenen Jahr wegen der Gruppenvergewaltigung eines 14-jährigen christlichen Mädchens, einer Cousine der angegriffenen jungen Männer, eingeleitet wurde. Shafique und die Verdächtigen in diesem Fall hätten versucht, die Familie zu einer außergerichtlichen Einigung zu zwingen, heißt es in der Anzeige.
„Mein Onkel väterlicherseits, Riaz Masih, hatte Anzeige gegen Zaman Shafique und andere wegen der Gruppenvergewaltigung seiner Tochter erstattet“, erklärte Masih in der Anzeige, die er bei der Polizei von Samundri Saddar einreichte. „Die Angeklagten versuchten mit verschiedenen Methoden, uns zu einer Einigung zu zwingen. Als wir uns weigerten, griffen sie meine Cousins an und zündeten später einen Teil unseres Hauses an.“
Reaktion der Kirchenvertreter
Masih war Medien zufolge für weitere Kommentare nicht zu erreichen. Ein Kirchenvertreter bestätigte Masihs Aussage und beschrieb ein Muster von Einschüchterungen in den Monaten nach der Anzeigeerstattung. Pfarrer Khalil Maqsood von der katholischen St.-Marien-Kirche im Dorf sagte, die Verdächtigen hätten die Familie des Opfers wiederholt unter Druck gesetzt, die Anzeige wegen sexueller Nötigung zurückzuziehen.
„In diesem Dorf leben etwa 30 christliche Familien. Der Angeklagte hatte öffentlich gedroht, christliche Häuser niederzubrennen, falls die Familie des Opfers einer außergerichtlichen Einigung nicht zustimme“, sagte Maqsood gegenüber Christian Daily International-Morning Star News.
Er fügte hinzu, dass Nachbarn während des Angriffs am Sonntag eingegriffen und die verletzten jungen Männer gerettet hätten. Die Angreifer seien jedoch später in der Nacht zurückgekehrt, um die Brandstiftung durchzuführen.
Die Polizei sei nach der Alarmierung durch Anwohner eingeschritten und habe Anzeige erstattet. Bislang sei jedoch keiner der Verdächtigen festgenommen worden, da alle aus der Gegend geflohen seien, so Maqsood.
Lage religiöser Minderheiten in Pakistan
Katherine Sapna, Geschäftsführerin von Christians’ True Spirit, einer Menschenrechtsorganisation, die der katholischen Familie Rechtsbeistand leistet, erklärte, auch ihre Organisation sei eingeschüchtert worden.
„Der Angeklagte hat wiederholt versucht, uns unter Druck zu setzen, damit wir die rechtliche Unterstützung für die Familie einstellen“, sagte Sapna gegenüber Christian Daily International-Morning Star News. „Sie haben uns telefonisch bedroht und sind sogar mehrmals in unser Büro gekommen, um uns einzuschüchtern. Wir haben deutlich gemacht, dass wir uns solchen Taktiken nicht beugen werden.“
Sapna fügte hinzu: „Dieser Vorfall verdeutlicht den sozialen Druck, die Unsicherheit und die rechtlichen Hürden, mit denen viele christliche Familien bei der Verfolgung von Fällen schwerer Verbrechen konfrontiert sind.“ „Wir begrüßen zwar die Reaktion der Polizei, die Anzeige aufgenommen zu haben, aber es ist entscheidend, dass die Behörden die Verhaftungen auch tatsächlich durchführen und für Rechenschaftspflicht sorgen.“
Menschenrechtsaktivisten äußern seit Langem Bedenken hinsichtlich der Gefährdung von Minderheiten in Pakistan, insbesondere in Fällen von sexueller Gewalt, Zwangsbekehrungen und Blasphemievorwürfen. Opfer und ihre Familien sind häufig Einschüchterungen ausgesetzt, die darauf abzielen, sie in informelle Vereinbarungen außerhalb des Rechtssystems zu drängen.
In ihrem Weltverfolgungsindex 2026 rangierte die christliche Hilfsorganisation „Open Doors“ Pakistan auf Platz 8 der Länder, in denen es am schwierigsten ist, Christ zu sein. Der Bericht nannte unter anderem systemische Diskriminierung, Lynchjustiz, Zwangsbekehrungen und Lücken in der Strafverfolgung als Gründe für die Risiken, denen Minderheiten in Pakistan ausgesetzt sind.
Import moslemischer Sitten nach Europa
Die Haltung, dass ungläubige Frauen und Mädchen minderwertig und ehrlos sind und von Muslimen benutzt werden dürfen, ist unter strenggläubigen Mohammedanern weitverbreitet. Sie ist die ideologische Grundlage für das jahrzehntelange Agieren der pakistanischen Vergewaltigungsbanden (ein Überblick darüber findet sich hier).
Für entsprechende Schlagzeilen sorgte ein moslemischer Migrant vor kurzem in Großbritannien. Muhammad Animul Islam aus Bangladesch versuchte, ein 14-jähriges britisches Mädchen zu vergewaltigen. Zu seiner Rechtfertigung sagte der Islambefolger: „Ich bin neu hier und folge nur der Scharia.“
🇬🇧 UK: Newcastle – Muhammad Animul Islam from Bangladesh attempted to rape a 14-year-old British girl.
— Faraz Pervaiz (@FarazPervaiz3) April 14, 2026
Muhammad says: I am new here, i only follow sharia law.
Share for Awareness
Please Save British girls from Jihadi Muslims in UK. pic.twitter.com/b3ZQTP5soc
Der Koran lehrt, dass ungläubige Frauen rechtmäßig sexuell „benutzt“ werden dürfen (vgl. die Erlaubnis für einen Mann, „Gefangene der Rechten“ zu nehmen, 4:3, 4:24, 23:1-6, 33:50, 70:30).
Im Koran heißt es: „O Prophet, sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und den Frauen der Gläubigen, dass sie ihre Schleier eng um sich ziehen sollen. Das ist besser, damit sie erkannt und nicht belästigt werden. Allah ist allvergebend und barmherzig.“ (33:59) Daraus wird geschlossen, dass Frauen, die sich nicht ausreichend mit ihren Gewändern bedecken, „benutzt“ werden dürfen.
Eine Moderatorin eines Fernsehsenders, der der Muslimbruderschaft zugerechnet wird, erklärte, unter welchen Umständen christliche Mädchen vergewaltigt werden können. Kernaussage: „Allah erlaubt muslimischen Männern, nicht-muslimische Frauen zu vergewaltigen, um sie zu demütigen.“
Muslim Brotherhood TV host explains under what circumstances Christian girls can be raped.
— Liza Rosen (@LizaRosen0000) February 15, 2026
“Allah allows Muslim men to rape non-Muslim women to humiliate them.”pic.twitter.com/Rfxm8QCTlA
In dieser Logik sind die Vergewaltigungen Teil des gerechten und gottgewollten Kriegs gegen die Ungläubigen. In dieser Logik begehen muslimische Vergewaltiger eine „gute Tat“ im Sinne des Islam. Und so ist es wohl kein Zufall, dass Islambefolger in diversen Statistiken zu Sexualverbrechen in Westeuropa dramatisch überrepräsentiert sind.
