Dieser KI-Roboter überholt fast jeden Menschen – und er könnte bald Jagd auf uns machen

Bild: Screenshot X / @UnitreeRebotics

Während wir uns im Westen selbst deindustrialisieren, rüstet China eifrig auf: Humanoide Roboter mit künstlicher Intelligenz werden nicht mehr nur für Fabriken gebaut. Mehr noch: Nicht nur die zivile Nutzung steht im Fokus. Werden diese Maschinen früher oder später Jagd auf Menschen machen?

Ein Video der chinesischen Roboter-Firma Unitree zeigt, was mittlerweile bereits technisch möglich ist. Es zeigt einen humanoiden Roboter, der nicht plump vor sich hin stolpert, sondern mit einer furchteinflößenden Geschwindigkeit über eine Laufbahn sprintet. Die Eckdaten der Maschine gleichen denen eines normalen Durchschnittsbürgers: Knapp 62 Kilo schwer, die Beinlänge beträgt etwa 80 Zentimeter. Doch die Leistung ist absolut irre: 10 Meter pro Sekunde. Das entspricht satten 36 km/h.

Zum Vergleich: Ein normaler Mensch hätte nicht den Hauch einer Chance, dem Roboter wegzulaufen. Lediglich Weltklasse-Athleten wie Sprint-Legende Usain Bolt, der einst bei seinem Weltrekord knapp 44 km/h erreichte, könnten dieser Maschine auf kurzer Distanz noch entkommen. Für alle anderen gilt: Der Roboter holt Sie unweigerlich ein. Unitree selbst feiert seinen Durchbruch auf der Plattform X fast schon spöttisch: „Unitree bricht wieder den Weltrekord. Mit dem Körperbau eines gewöhnlichen Menschen, aber mit der Geschwindigkeit eines Weltmeisters!“

Bislang konzentrierte sich die globale Debatte darauf, wie smarte Roboter mit sogenannten „KI-Gehirnen“ unsere Arbeitsplätze in Fabriken oder in der Logistik übernehmen. Großbanken wie UBS prognostizierten längst, dass diese Maschinen bald unser alltägliches Straßenbild prägen werden. Doch das aktuelle Video offenbart eine völlig neue, beängstigende Dimension: den Wettlauf um die absolute körperliche Überlegenheit.

Wenn man künstliche Super-Intelligenz mit solch hohen Geschwindigkeiten kombiniert, steuern wir ungebremst auf ein Albtraum-Szenario zu. Wir sprechen hier von Maschinen, die nicht atmen müssen, die keinen Schmerz spüren – und die künftig programmiert werden könnten, um flüchtende Menschen erbarmungslos zur Strecke zu bringen. Während den Menschen irgendwann die Puste ausgeht, spielt bei diesen Robotern lediglich die Energieversorgung eine Rolle.

Wofür baut man einen Roboter, der so schnell rennt? Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand: Es geht auch um die Schlachtfelder der Zukunft. Der „Terminator“ ist keine reine Kino-Fiktion mehr, er wird zusehends zur Realität. Und man kann davon ausgehen, dass solche Maschinen bereits heute heimlich für militärische Zwecke getestet werden. Vor allem in China, welches in diesem Bereich die technologische Führung übernommen hat.

Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, unterstützen Sie uns bitte mit einer Spende!

Informationen abseits des Mainstreams werden online mehr denn je bekämpft. Um schnell und zensursicher informiert zu bleiben, folgen Sie uns auf Telegram oder abonnieren Sie unseren Newsletter! Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, freuen wir uns außerdem sehr über Ihre Unterstützung.

Unterstützen Sie Report24 via Paypal: